Der Glaube kommt vom Hören

Der Glaubensgeneration Blog über Gott und Gesellschaft – Die Kirche in Duisburg Großenbaum

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Wirtschaftskrise vs. Moralkrise

Wenn es an den Finanzmärkten rappelt, dann springen alle auf und schlagen Alarm. „Unser Geld ist in Gefahr“, schallt es in allen Medien. „Wir müssen nochmal alles überdenken und Fehler beseitigen“, schlagen dann die klugen Köpfe vor.

Wenn jedoch unsere Moral den Bach runter geht, scheint dies keinen großartig zu interessieren. „Der Untergang der christlichen Werte“ wird von den meisten zwar erkannt, diese schauen aber schaulustig zu, anstatt etwas dagegen zu unternehmen.

Geld ist nicht alles. Und die Liebe zum Geld ist die Wurzel des Bösen sagt die Bibel. Geld zu lieben haben wir in unserer Gesellschaft gelernt. Gottes Moral zu lieben ist dagegen altmodisch oder sogar fundamentalistisch. Selbst in Gemeinden und Kirchen fürchten sich Prediger gegen Geldliebe zu predigen, weil sie Angst haben „Schäfchen“ zu verlieren.

Wer würde in eine Bank investieren, die 100 %ig irgendwann pleite geht, er jedoch nur nicht weiß wann. Ich denke solche Menschen würden als riskante „Zocker“ angesehen werden. Dabei ist es im Leben nicht anders: Unser materielles Leben wird 100 %ig irgendwann zu Ende sein, wir wissen nur nicht wann.

Wäre es da nicht klüger in göttliche Werte und himmlische Schätze zu investieren, von denen wir ewig profitieren werden und nicht als riskanter „Zocker“ durchs Leben zu gehen? Selbst als ungläubiger Mensch sollte man sich eingestehen, dass die Existenz des Himmels immerhin eine Wahrscheinlichkeit von 50 % aufweist.

Nutze diese Chance und investiere in Gottes Reich (Matth. 6:33) und nicht in Geld oder Sachwerte. Nur Glaube kann dich auf lange Sicht retten.

Investiere in christliche Werte, damit deren Krise ein Ende hat. Halte die Moral Gottes hoch, dann steigt auch ihr Kurs. Es liegt an jedem von uns die Moralkrise zu bremsen.

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Am Ende bleibt Liebe

Alles auf dieser Erde ist zeitlich. Alles wird vergehen, entweder mit der Zeit oder mit Gewalt. Alles Materielle wird früher oder später seinen Wert verlieren.
Trotzdem klammern wir uns krampfhaft an diese Erde und versuchen zu scheffeln was das Zeug hält und soviel Spaß im Leben zu haben wie nur möglich; wohl weil wir tief im Inneren verspüren, dass alles mal nicht meh da sein wird. Wie ein Mensch der ein Buffet voll auskostet und sich alles reinstopft was nur passt; weil er weiß, dass das Buffet um 22 Uhr endet.
Wenn es eine Sache gäbe die ewig hält und nie vergeht, dann wäre sie die wertvollste auf unserem Planeten.
Es gibt jedoch eine Sache (nicht im materiellen Sinne) die ewig bleiben wird: Liebe. Selbst Glaube und Hoffnung werden vergehen, aber die Liebe bleibt. Die Hofnung stirbt zuletzt, aber sie stirbt. Die Liebe bleibt dagegen ewig.

Warum ist das so?
Gott ist Liebe und wer liebt, der hat Gott erkannt. Nicht nur seine Freunde, sondern der auch die liebt, die ihn hassen und ihn verfluchen. So wie Jesus auch die liebte, die ihn kreuzigten.
Was ist Liebe? Liebe ist nicht „gern haben“ oder „ihn nicht schlecht finden.“ Liebe ist die Bereitschaft sich für den anderen hinzugeben. Geduld, Demut, Friedfertigkeit und Güte sind Bestandteile der Liebe.
Gott bleibt für immer , deshalb wird es auch die Liebe tun. Die große Frage wird deshalb am Ende sein: Hattest du Liebe? Zu den Menschen und zu Gott?
Wie bekommt man Liebe? Indem man den Erfinder und Begründer der Liebe, Gott, in sein Leben bittet. Indem man die Personifizierte Liebe, Jesus Christus, in sein Herz lässt. Dann wirst du Liebe in dir haben.
Und nur wenn du Liebe hast wirst du ewig leben.

Kennst du Jesus?

Gott vs. Counter-Strike ?! – Computergeneration oder Glaubensgeneration ?

„Ich liebe Gott und liebe zocken.“ Geht das?

(sagt eure Meinung unten als Kommentar)

„Ballerspiele sind böse. Ballerspiele sind schlecht.“ So pauschal kann die Kritik an den heutigen Spielen leider nicht ausfallen. Denn es gibt zu viele „liebe“ Menschen, die nächtelang durchballern, um zu behaupten dass diese Spiele pauschal aggressiv machen. Die besten Noten der Klasse hat der Obergamer. „Siehst du Mama, Computerspiele wirken sich nicht schlecht auf meine Noten aus.“ Die Meinungen in der heutigen Gesellschaft gehen in alle möglichen Richtungen. Manche Erzieher verpönen diese Spiele, andere wiederum spielen sie selbst.

Doch was denkt Gott über Ballerspiele? Würde Gott „World of Warcraft“ spielen? Was hält er von Sims und 2nd Life?
1. Gott ist ein eifersüchtiger Gott und er möchte, dass der Mensch keine anderen Götzen hat. Computerspiele haben oft ein gewisses Suchtpotenzial, was auch von den Person abhängt, ob sie nun gefesselt wird oder nicht. Oder nennen wir es ohne negativen Beigeschmack: Spaßfaktor. Der Mensch hat Spaß, er macht es deshalb immer wieder. Dieses immer wieder wollen bezeichnen die „Daddler“ selbst nicht als Sucht; Außenstehende jedoch werden wohl keinen Unterschied zum Alkoholiker sehen der „Spaß“ dran hat sich zu betrinken.

Dieses „Ich brauche diesen Spaß“-Verhalten lässt uns ständig an das Spiel denken, uns darüber freuen, darüber sprechen. „Aus der Fülle des Herzens spricht der Mund“, sagt die Bibel. Wenn das Spiel unsere Gedanken beherrscht, beherkrscht es uns. Sowas nennt die Bibel dann einen Götzen. Und Gott möchte nicht, dass sein Volk solche hat.

Menschen, die Gott nichts von Gott wissen wollen und ihn nicht als ihren Gott ansehen, können deshalb beruhigt „gamen“. Doch Menschen, die behaupten, dass Gott ihr Gott ist (ich meine Christen), müssen auf die fließende (und deshalb gefährliche) Grenze aufpassen, wann das Spiel beginnt sie zu beherrschen. Indizien sind dafür 1. Spreche ich andauernd über „Das Spiel“? 2. Denke ich an „Das Spiel“? 3. Plane ich meinen Tag so, dass ich am Ende noch gamen kann? 4. Mache ich mir Sorgen um meinen „Account“?

Wenn die Antwort mehrmals ja lautet, dann hast du einen Götzen in dein Leben hineingelassen, den Gott verabscheut. Ob dir Gottes Ansicht wichtig ist, entscheidest jedoch du.

2. Gott ist es egal welches Spiel es ist. Ob nun Ballerspiel, Rollenspiel, Simulation oder Sportspiel – Alles was dich beherrscht macht Gott eifersüchtig. Willst du dass er es ist?

3. Ich denke Gott würde Rollenspiele nicht spielen, weil es nicht seine Art ist. Jesus suchte immer den direkten Kontakt zu den Menschen. Er verkleidete sich nicht und verteilte auch nicht „anonyme“ Briefe. Er sprach offen auf den Märkten und half den Menschen, die ihn umgaben. Sein Wunsch war es Menschen zu helfen und nicht nur Spaß zu haben. Ich betone nicht nur! Man muss Prioritäten setzen. Ein Christ sollte seine Prioritäten nicht auf Spaß konzentrieren. Viele leugnen, dass sie es tun, leider ist fast immer noch der Normalfall, sonst würden wohl kaum so viele Kirchen „aussterben“.

4. In der virtuellen Welt fühlen sich vor allem Männer und Jungs stark und besonders. Die „Skills“ des virtuellen Helden werden auf sich selbst übertragen. Doch diese Art von Helden nutzen den Menschen in der Umgebung nicht. Im Gegenteil: Weil unsere Männer mit dem Computer beschäftigt sind, haben sie keine Zeit ihrer Umwelt zu helfen. Unsere Welt ist nicht „heil“. Viele Menschen haben die Hoffnung verloren und tausende begehen jedes Jahr Selbstmord. Jesus hätte mit ihnen gesprochen, nicht mit ihnen gedaddelt.

5. Vor Gott werden wir Rechenschaft darüber ablegen müssen wie wir unsere Zeit genutzt haben. Während du in Gottes Reich dienen konntest hast du jedoch gezockt. Die Bibel sagt: „Wer Weiß was richtig ist, es jedoch nicht tut, dem ist es Sünde.

Seine Jünger folgten Jesu Beispiel. Als Christ sollte man ihrem Beispiel folgen.

Eigene Erfahrungen:

Dies soll keine spießiger Beitrag gegen Spiele und Spaß sein. Ich habe jedoch eigene Erfahrungen gemacht und festgestellt, dass irgendwann der Moment kommt, an dem „Das Spiel“ kein Spiel, sondern ernst wird. (Z.B. wenn man wegen einer Niederlage flucht und somit sündigt). Davor möchte ich insbesondere andere Christen warnen, denn ein Christ hat eine besondere Verantwortung für seine Umgebung und darf sich nicht einfach in der virtuellen Welt verlieren – so war es bei mir zeitweise der Fall.

Gott wünscht sich, dass wir eine Generation des Glaubens werden und keine Generation des Computers. Ich möchte nicht neunmalklug sein, sondern aufrufen aktiv im echten Leben zu sein, anderen zu helfen und die frohe Botschaft zu verkünden und nicht die Zeit mit virtuellen Helden zu verschwenden.

Das ist Heldentum.

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