Der Glaube kommt vom Hören

Der Glaubensgeneration Blog über Gott und Gesellschaft – Die Kirche in Duisburg Großenbaum

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Glaubensgeneration – Der Name steht fürs Programm…nicht fürTrennung

Die ersten Christen wurden Christen genannt, weil sie Anhänger Christi waren. Leider belassen es viele Menschen nicht bei dieser einen Bezeichnung. Meist folgt die Frage: „Wie Christ? Evangelisch oder Katholisch?“ Muss denn ein Christ immer in eine bestimmte Kategorie eingeordnet werden? Es ist erstaunlich wie engstirnig manche Menschen doch in unserem ach so aufgeklärten Deutschland in Bezug auf den Glauben sein können.

Alles was nicht Evangelisch und nicht Katholisch ist, löst beim deutschen Ottonormalverbaucher meist folgende Gedankenkette aus: Unbekannt, also komisch, also verdächtig, also Sekte, also Terrorist, Hilfe !!!

Warum kann man es nicht einfach beim Wort Christ belassen? Schließlich ist das einzige, das beim Christentum zählt die Zugehörigkeit zu Christus. Dazu reicht ein Wort: Christ. Alle anderen erzeugen nur Trennung zu anderen Christen und stiften unter Nichtchristen unnötige Verwirrung.

Wir werden dann gefragt, warum wir uns Glaubensgeneration nennen…Dies der Name einer Gemeinde, keiner Glaubensrichtung. Ziel des Begriffs „Glaubensgeneration“ ist es nicht eine neue Glaubensrichtung zu schaffen, sondern die Gemeindekultur zu umschreiben. Der Name dient dazu die Gemeinde selbst an ihre Hauptaufgabe zu erinnern: Selbst glauben und zum Glauben führen.

Wir werden gerne Christen genannt, ohne Zusatz. Das ist auch was der Herr von uns wollte. Einheit. Lasst deshalb einen einheitlichen Namen führen: Christ.

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Das Camp – Eine Woche mit Gott?

Glaubensgeneration Camp 2009„Die Hütte“ war ein erfolgreicher Roman bei dem es um ein unerwartetes Wochenende mit Gott geht. Dabei unterhält sich der Protagonist über Fragen und Sorgen mit Gott.

Dieses Wochenende beeinflusste den Protagonisten. Was könnte dann eine ganz Woche bewirken? Jugendfreizeiten, die von Gemeinden angeboten werden, sind gang und gebe. So mancher macht von ihnen Gebrauch, weil sie günstig sind, andere wiederum weil sonst niemand anderes ähnliches anbietet.

Gemeindefreizeiten haben leider in den meisten Fällen leider ihre Bestimmung verloren. Die Gemeinde, die Gemeinschaft der Heiligen, ist auf der Erde als Braut Christi, als der Leib Jesu. Und er hat eine zentrale (gewiss nicht einzige) Aufgabe: „So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit! Amen.“ (Matthäus 28:19-20)

Da dies die primäre und wichtigste Aufgabe einer Gemeinde ist, sollte auch eine Jugendfreizeit, die relativ viele Ressourcen einer Gemeinde beansprucht, diesen Zweck erfüllen. In einer Gemeindefreizeit sollen Jugendliche lernen, was „Jesus seine Jünger gelehrt“ hat. Nächstenliebe und Liebe zu Gott sollten beim Programm ganz oben stehen.

Leider werden Freizeiten einfach nur zu Unterhaltungsveranstaltungen, wo den Jugendlichen Spaß geboten werden soll. Auf lange Sicht kann sie der Spaß jedoch nicht glücklich machen und erst recht nicht das ewige Leben geben. Freizeiten haben ein großes Potenzial Jugendliche durch Sport, Spiel, Musik und Predigt für Gott zu begeistern. Lasst uns dieses auch nutzen.

Unsere Jugend bekommt im Alltag genug „Spaß“ und Ablenkung. Wenn eine Gemeinde ihnen das gleiche bietet verfehlt sie ihr Ziel und den Grund ihrer Existenz.

Liebe Gemeindefreizetenveranstalter nutzt die Zeit um Jugendliche zu Gott zu führen. Nutzt die Ressourcen um Jugendliche zu lehren, was Jesus gelehrt hat. Dies ist ein Aufruf, der auch uns betrifft. Die Glaubensgeneration veranstaltet jährlich ein Sommercamp. Wir glauben, dass wir noch mehr daraus machen können und das Jugendliche während einer Woche wirklich zu einer Glaubensgeneration werden können. Lasst uns gemeinsam dazu beitragen, dass unsere Jugend keine Spaßgeneration wird, sondern eine Glaubensgeneration.

Glaubensgeneration oder Faulheitsgeneration ?!

Der Glaube ist ohne Werke tot, sagt und lehrt uns Jakobus im Jakobusbrief 2:26.

Was bedeutet das für uns?

1. Jesus kam um all die zu retten, die an ihn glauben – Johannes 3:16

2. Gerettet wird man nur aus Gnade durch Glauben – und hier wird die Frage wichtig, was Glaube ist. Logischerweise kann ein toter Glaube nicht retten. Wie bekommt eine Glaube leben? Die Bibel sagt: durch Werke.

Daraus folgern wir, dass es keinen „passiven Christen“ geben kann. Wenn er ein Christ ist, dann lebt er seinen Glauben aktiv und bekräftigt den Glauben durch Taten. Wenn er dies nicht tut, darf er sich auch nicht Christ nennen, weil sein Glaube einfach tot ist.

Glaube ist keine Kopfsache und keine gedankliche Übung. Die Bibel sagt es wird mit dem Herzen geglaubt und „Der Gerechte soll aus Glauben leben“. Hier sehen wird, dass Glaube eine Lebensart und nicht eine Denkart ist.

Der Grund warum trotzdem so viele christliche „Karteileichen“ existieren ist meist die Faulheit. Im Kopf hat man ein falsches Bild davon, dass Gott einen annimmt egal was man tut. Das stimmt nicht. Gott liebt uns immer. Aber er kann nur die annehmen, die auch Glauben. Und zwar so glauben wie es die Bibel fordert: Mit Werken und Taten und nicht nur mit Worten.

Um durch Glauben gerettet zu werden muss der Glaube gelebt und bekannt werden. Alles andere ist leere Religion und Philosophie und bringt dich Gott kein Stück näher. Gelebt wird der Glaube insbesondere im Alltag. Tägliches Gebet und Studium des Wortes Gottes zeigt, dass man ernsthaft mit Gott eine Beziehung haben möchte. Die Abkehr von Sünde und sündigen Handlungen zeigt den Glauben. Gute Taten und Hilfe anderen gegenüber. Und vor allem die Nächstenliebe den Feinden gegenüber lässt den Glauben leben.

Wir wollen die sein die lebendig Glauben. Deshalb nennen wir uns auch Glaubensgeneration. Wir wollen aus Glauben leben. Willst du es auch. Besuche eine lebendige Gemeinde. Es muss nicht die Glaubensgeneration in Duisburg sein, sondern kann jede Gemeinde sein, die das richtige Verständnis von Glauben hat: Einen lebendigen rettenden Glauben.

Am Ende bleibt Liebe

Alles auf dieser Erde ist zeitlich. Alles wird vergehen, entweder mit der Zeit oder mit Gewalt. Alles Materielle wird früher oder später seinen Wert verlieren.
Trotzdem klammern wir uns krampfhaft an diese Erde und versuchen zu scheffeln was das Zeug hält und soviel Spaß im Leben zu haben wie nur möglich; wohl weil wir tief im Inneren verspüren, dass alles mal nicht meh da sein wird. Wie ein Mensch der ein Buffet voll auskostet und sich alles reinstopft was nur passt; weil er weiß, dass das Buffet um 22 Uhr endet.
Wenn es eine Sache gäbe die ewig hält und nie vergeht, dann wäre sie die wertvollste auf unserem Planeten.
Es gibt jedoch eine Sache (nicht im materiellen Sinne) die ewig bleiben wird: Liebe. Selbst Glaube und Hoffnung werden vergehen, aber die Liebe bleibt. Die Hofnung stirbt zuletzt, aber sie stirbt. Die Liebe bleibt dagegen ewig.

Warum ist das so?
Gott ist Liebe und wer liebt, der hat Gott erkannt. Nicht nur seine Freunde, sondern der auch die liebt, die ihn hassen und ihn verfluchen. So wie Jesus auch die liebte, die ihn kreuzigten.
Was ist Liebe? Liebe ist nicht „gern haben“ oder „ihn nicht schlecht finden.“ Liebe ist die Bereitschaft sich für den anderen hinzugeben. Geduld, Demut, Friedfertigkeit und Güte sind Bestandteile der Liebe.
Gott bleibt für immer , deshalb wird es auch die Liebe tun. Die große Frage wird deshalb am Ende sein: Hattest du Liebe? Zu den Menschen und zu Gott?
Wie bekommt man Liebe? Indem man den Erfinder und Begründer der Liebe, Gott, in sein Leben bittet. Indem man die Personifizierte Liebe, Jesus Christus, in sein Herz lässt. Dann wirst du Liebe in dir haben.
Und nur wenn du Liebe hast wirst du ewig leben.

Kennst du Jesus?

Gott vs. Counter-Strike ?! – Computergeneration oder Glaubensgeneration ?

„Ich liebe Gott und liebe zocken.“ Geht das?

(sagt eure Meinung unten als Kommentar)

„Ballerspiele sind böse. Ballerspiele sind schlecht.“ So pauschal kann die Kritik an den heutigen Spielen leider nicht ausfallen. Denn es gibt zu viele „liebe“ Menschen, die nächtelang durchballern, um zu behaupten dass diese Spiele pauschal aggressiv machen. Die besten Noten der Klasse hat der Obergamer. „Siehst du Mama, Computerspiele wirken sich nicht schlecht auf meine Noten aus.“ Die Meinungen in der heutigen Gesellschaft gehen in alle möglichen Richtungen. Manche Erzieher verpönen diese Spiele, andere wiederum spielen sie selbst.

Doch was denkt Gott über Ballerspiele? Würde Gott „World of Warcraft“ spielen? Was hält er von Sims und 2nd Life?
1. Gott ist ein eifersüchtiger Gott und er möchte, dass der Mensch keine anderen Götzen hat. Computerspiele haben oft ein gewisses Suchtpotenzial, was auch von den Person abhängt, ob sie nun gefesselt wird oder nicht. Oder nennen wir es ohne negativen Beigeschmack: Spaßfaktor. Der Mensch hat Spaß, er macht es deshalb immer wieder. Dieses immer wieder wollen bezeichnen die „Daddler“ selbst nicht als Sucht; Außenstehende jedoch werden wohl keinen Unterschied zum Alkoholiker sehen der „Spaß“ dran hat sich zu betrinken.

Dieses „Ich brauche diesen Spaß“-Verhalten lässt uns ständig an das Spiel denken, uns darüber freuen, darüber sprechen. „Aus der Fülle des Herzens spricht der Mund“, sagt die Bibel. Wenn das Spiel unsere Gedanken beherrscht, beherkrscht es uns. Sowas nennt die Bibel dann einen Götzen. Und Gott möchte nicht, dass sein Volk solche hat.

Menschen, die Gott nichts von Gott wissen wollen und ihn nicht als ihren Gott ansehen, können deshalb beruhigt „gamen“. Doch Menschen, die behaupten, dass Gott ihr Gott ist (ich meine Christen), müssen auf die fließende (und deshalb gefährliche) Grenze aufpassen, wann das Spiel beginnt sie zu beherrschen. Indizien sind dafür 1. Spreche ich andauernd über „Das Spiel“? 2. Denke ich an „Das Spiel“? 3. Plane ich meinen Tag so, dass ich am Ende noch gamen kann? 4. Mache ich mir Sorgen um meinen „Account“?

Wenn die Antwort mehrmals ja lautet, dann hast du einen Götzen in dein Leben hineingelassen, den Gott verabscheut. Ob dir Gottes Ansicht wichtig ist, entscheidest jedoch du.

2. Gott ist es egal welches Spiel es ist. Ob nun Ballerspiel, Rollenspiel, Simulation oder Sportspiel – Alles was dich beherrscht macht Gott eifersüchtig. Willst du dass er es ist?

3. Ich denke Gott würde Rollenspiele nicht spielen, weil es nicht seine Art ist. Jesus suchte immer den direkten Kontakt zu den Menschen. Er verkleidete sich nicht und verteilte auch nicht „anonyme“ Briefe. Er sprach offen auf den Märkten und half den Menschen, die ihn umgaben. Sein Wunsch war es Menschen zu helfen und nicht nur Spaß zu haben. Ich betone nicht nur! Man muss Prioritäten setzen. Ein Christ sollte seine Prioritäten nicht auf Spaß konzentrieren. Viele leugnen, dass sie es tun, leider ist fast immer noch der Normalfall, sonst würden wohl kaum so viele Kirchen „aussterben“.

4. In der virtuellen Welt fühlen sich vor allem Männer und Jungs stark und besonders. Die „Skills“ des virtuellen Helden werden auf sich selbst übertragen. Doch diese Art von Helden nutzen den Menschen in der Umgebung nicht. Im Gegenteil: Weil unsere Männer mit dem Computer beschäftigt sind, haben sie keine Zeit ihrer Umwelt zu helfen. Unsere Welt ist nicht „heil“. Viele Menschen haben die Hoffnung verloren und tausende begehen jedes Jahr Selbstmord. Jesus hätte mit ihnen gesprochen, nicht mit ihnen gedaddelt.

5. Vor Gott werden wir Rechenschaft darüber ablegen müssen wie wir unsere Zeit genutzt haben. Während du in Gottes Reich dienen konntest hast du jedoch gezockt. Die Bibel sagt: „Wer Weiß was richtig ist, es jedoch nicht tut, dem ist es Sünde.

Seine Jünger folgten Jesu Beispiel. Als Christ sollte man ihrem Beispiel folgen.

Eigene Erfahrungen:

Dies soll keine spießiger Beitrag gegen Spiele und Spaß sein. Ich habe jedoch eigene Erfahrungen gemacht und festgestellt, dass irgendwann der Moment kommt, an dem „Das Spiel“ kein Spiel, sondern ernst wird. (Z.B. wenn man wegen einer Niederlage flucht und somit sündigt). Davor möchte ich insbesondere andere Christen warnen, denn ein Christ hat eine besondere Verantwortung für seine Umgebung und darf sich nicht einfach in der virtuellen Welt verlieren – so war es bei mir zeitweise der Fall.

Gott wünscht sich, dass wir eine Generation des Glaubens werden und keine Generation des Computers. Ich möchte nicht neunmalklug sein, sondern aufrufen aktiv im echten Leben zu sein, anderen zu helfen und die frohe Botschaft zu verkünden und nicht die Zeit mit virtuellen Helden zu verschwenden.

Das ist Heldentum.

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