Der Glaube kommt vom Hören

Der Glaubensgeneration Blog über Gott und Gesellschaft – Die Kirche in Duisburg Großenbaum

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Gott vs. Counter-Strike ?! – Computergeneration oder Glaubensgeneration ?

„Ich liebe Gott und liebe zocken.“ Geht das?

(sagt eure Meinung unten als Kommentar)

„Ballerspiele sind böse. Ballerspiele sind schlecht.“ So pauschal kann die Kritik an den heutigen Spielen leider nicht ausfallen. Denn es gibt zu viele „liebe“ Menschen, die nächtelang durchballern, um zu behaupten dass diese Spiele pauschal aggressiv machen. Die besten Noten der Klasse hat der Obergamer. „Siehst du Mama, Computerspiele wirken sich nicht schlecht auf meine Noten aus.“ Die Meinungen in der heutigen Gesellschaft gehen in alle möglichen Richtungen. Manche Erzieher verpönen diese Spiele, andere wiederum spielen sie selbst.

Doch was denkt Gott über Ballerspiele? Würde Gott „World of Warcraft“ spielen? Was hält er von Sims und 2nd Life?
1. Gott ist ein eifersüchtiger Gott und er möchte, dass der Mensch keine anderen Götzen hat. Computerspiele haben oft ein gewisses Suchtpotenzial, was auch von den Person abhängt, ob sie nun gefesselt wird oder nicht. Oder nennen wir es ohne negativen Beigeschmack: Spaßfaktor. Der Mensch hat Spaß, er macht es deshalb immer wieder. Dieses immer wieder wollen bezeichnen die „Daddler“ selbst nicht als Sucht; Außenstehende jedoch werden wohl keinen Unterschied zum Alkoholiker sehen der „Spaß“ dran hat sich zu betrinken.

Dieses „Ich brauche diesen Spaß“-Verhalten lässt uns ständig an das Spiel denken, uns darüber freuen, darüber sprechen. „Aus der Fülle des Herzens spricht der Mund“, sagt die Bibel. Wenn das Spiel unsere Gedanken beherrscht, beherkrscht es uns. Sowas nennt die Bibel dann einen Götzen. Und Gott möchte nicht, dass sein Volk solche hat.

Menschen, die Gott nichts von Gott wissen wollen und ihn nicht als ihren Gott ansehen, können deshalb beruhigt „gamen“. Doch Menschen, die behaupten, dass Gott ihr Gott ist (ich meine Christen), müssen auf die fließende (und deshalb gefährliche) Grenze aufpassen, wann das Spiel beginnt sie zu beherrschen. Indizien sind dafür 1. Spreche ich andauernd über „Das Spiel“? 2. Denke ich an „Das Spiel“? 3. Plane ich meinen Tag so, dass ich am Ende noch gamen kann? 4. Mache ich mir Sorgen um meinen „Account“?

Wenn die Antwort mehrmals ja lautet, dann hast du einen Götzen in dein Leben hineingelassen, den Gott verabscheut. Ob dir Gottes Ansicht wichtig ist, entscheidest jedoch du.

2. Gott ist es egal welches Spiel es ist. Ob nun Ballerspiel, Rollenspiel, Simulation oder Sportspiel – Alles was dich beherrscht macht Gott eifersüchtig. Willst du dass er es ist?

3. Ich denke Gott würde Rollenspiele nicht spielen, weil es nicht seine Art ist. Jesus suchte immer den direkten Kontakt zu den Menschen. Er verkleidete sich nicht und verteilte auch nicht „anonyme“ Briefe. Er sprach offen auf den Märkten und half den Menschen, die ihn umgaben. Sein Wunsch war es Menschen zu helfen und nicht nur Spaß zu haben. Ich betone nicht nur! Man muss Prioritäten setzen. Ein Christ sollte seine Prioritäten nicht auf Spaß konzentrieren. Viele leugnen, dass sie es tun, leider ist fast immer noch der Normalfall, sonst würden wohl kaum so viele Kirchen „aussterben“.

4. In der virtuellen Welt fühlen sich vor allem Männer und Jungs stark und besonders. Die „Skills“ des virtuellen Helden werden auf sich selbst übertragen. Doch diese Art von Helden nutzen den Menschen in der Umgebung nicht. Im Gegenteil: Weil unsere Männer mit dem Computer beschäftigt sind, haben sie keine Zeit ihrer Umwelt zu helfen. Unsere Welt ist nicht „heil“. Viele Menschen haben die Hoffnung verloren und tausende begehen jedes Jahr Selbstmord. Jesus hätte mit ihnen gesprochen, nicht mit ihnen gedaddelt.

5. Vor Gott werden wir Rechenschaft darüber ablegen müssen wie wir unsere Zeit genutzt haben. Während du in Gottes Reich dienen konntest hast du jedoch gezockt. Die Bibel sagt: „Wer Weiß was richtig ist, es jedoch nicht tut, dem ist es Sünde.

Seine Jünger folgten Jesu Beispiel. Als Christ sollte man ihrem Beispiel folgen.

Eigene Erfahrungen:

Dies soll keine spießiger Beitrag gegen Spiele und Spaß sein. Ich habe jedoch eigene Erfahrungen gemacht und festgestellt, dass irgendwann der Moment kommt, an dem „Das Spiel“ kein Spiel, sondern ernst wird. (Z.B. wenn man wegen einer Niederlage flucht und somit sündigt). Davor möchte ich insbesondere andere Christen warnen, denn ein Christ hat eine besondere Verantwortung für seine Umgebung und darf sich nicht einfach in der virtuellen Welt verlieren – so war es bei mir zeitweise der Fall.

Gott wünscht sich, dass wir eine Generation des Glaubens werden und keine Generation des Computers. Ich möchte nicht neunmalklug sein, sondern aufrufen aktiv im echten Leben zu sein, anderen zu helfen und die frohe Botschaft zu verkünden und nicht die Zeit mit virtuellen Helden zu verschwenden.

Das ist Heldentum.

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Der Glaube kommt nicht nur vom Hören…

Heutzutage gibt es viele Arten eine Botschaft zu vermitteln. Durch Videos, Bilder und Sketche. Eine Initiative die Gottesdienste vieler Kirchen kreativer zu gestalten ist z.B. iChurch. Viele Gemeinden nutzen bereits die moderne Kreativität, wie z.B. bei der Evangeliumskirche Glaubensgeneration Duisburg. Tänze, Theater, Filme und Lieder sollen möglichst verständlich das Wort Gottes vermitteln. Das WERA-Forum bietet dafür die perfekte Location.

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