Der Glaube kommt vom Hören

Der Glaubensgeneration Blog über Gott und Gesellschaft – Die Kirche in Duisburg Großenbaum

Glaubensgeneration Sonntagspredigt vom 13.03.2016 mit Pastorin Irina Epp

Irina EppThemas: Was geht einer Heilung voraus?

Manchmal haben wir schwere Situationen, die sich einfach nicht lösen lassen. Und wir denken vielleicht, dass Gott uns verlassen hat.
Haben wir eine schlimme Krankheit, verstehen wir, dass wir uns noch mehr an ihn wenden müssen. Aber Gott heilt uns nicht und scheint uns auch nicht zu hören. Viele Menschen wenden sich dann von Gott ab und verlassen die Gemeinde.

[Matthäus 8:1-3 SCH2000] „Als er aber von dem Berg herabstieg, folgte ihm eine große Volksmenge nach. Und siehe, ein Aussätziger kam, fiel vor ihm nieder und sprach: Herr, wenn du willst, kannst du mich reinigen! Und Jesus streckte die Hand aus, rührte ihn an und sprach: Ich will; sei gereinigt! Und sogleich wurde er von seinem Aussatz rein.“

Wir alle sehen, dass Jesus will, dass wir gereinigt sind, denn er sagt: „Ich will; sei gereinigt!“
Doch was passierte davor? Der Aussätzige sagte: „Wenn du willst, kannst du mich reinigen“, und er verbeugte sich vor ihm.
Was bedeutet eine Verbeugung eigentlich? Wir bekennen vor Gott, dass wir nichts sind. Wir können nichts machen ohne ihn. Wir bekennen, dass er ein großer und gnädiger Gott ist, von dem alles in unserem Leben abhängt. Wir können unser Leben nicht aufbauen ohne Gott.

Der Aussätzige bekennt, dass er Gott anbeten wird, wenn er ihn nicht heilt.
Gott schaut auf das, was passiert, wenn jemand Heilung bekommen hat: er sieht, was dann sein würde. Würden wir Gott dann anbeten von ganzem Herzen? Oft sagen die Menschen, dass das Gebet nicht funktioniert. Aber Gott entscheidet, wer geheilt wird, auch wenn dafür gebetet wird. In der modernen Gesellschaft, will man uns weiß machen, dass der Mensch am höchsten steht, aber Gott ist über ihm!

[Matthäus 8:4 SCH2000] „Und Jesus spricht zu ihm: Sieh zu, dass du es niemand sagst; sondern geh hin, zeige dich dem Priester und bringe das Opfer dar, das Mose befohlen hat, ihnen zum Zeugnis!“

Warum wollte Jesus nicht, dass er jemanden erzählte, sondern es einfach den Priestern zeigte.
Bei den 10 Aussätzigen die Jesus heilte, kam nur einer wieder, um zu zeigen, dass er geheilt wurde. Die anderen werden wohl zu ihren Familien gegangen sein und haben Gott vergessen, sie wollten es ihren Familien zeigen. Die Priester allerdings haben nicht dafür gebetet, deshalb kann der Aussätzige sich ihnen zeigen und sie werden das Wunder Gottes sehen.

Wir müssen vor unserem Pastor und vor der Gemeinde Zeugnis ablegen, wenn wir geheilt sind. Sonst wird die Heilung nicht bleiben. Wir müssen unsere Opfer als Dank für Gott darbringen. So schaut Gott also auf das Herz des Menschen – er schaut, ob du ihm treu bist oder nicht. Genauso wie mit dem Zehntel.
Gott schaut, ob du nur Heilung willst, oder auch fähig bist ihm durch deine Finanzen, Zeit etc. zu danken.
Warum antwortet Gott manchmal nicht? Weil wir Angst haben uns von unseren Finanzen als Dank zu trennen. Auch Jesus sagt: „Bringe dein Opfer in der Gemeinde dar.“
Gott liebt dankbare Herzen. Er braucht unsere Finanzen nicht. Wir geben den Zehnten und das Opfer, weil wir es wollen und es gefällt uns Gott dadurch zu danken, und Gott sieht das und hört dann auf unsere Gebete.

[Matthäus 8:5-10 SCH2000] „Als Jesus aber nach Kapernaum kam, trat ein Hauptmann zu ihm, bat ihn und sprach: Herr, mein Knecht liegt daheim gelähmt danieder und ist furchtbar geplagt! Und Jesus spricht zu ihm: Ich will kommen und ihn heilen! Der Hauptmann antwortete und sprach: Herr, ich bin nicht wert, dass du unter mein Dach kommst, sondern sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund werden! Denn auch ich bin ein Mensch, der unter Vorgesetzten steht, und habe Kriegsknechte unter mir; und wenn ich zu diesem sage: Geh hin!, so geht er; und zu einem anderen: Komm her!, so kommt er; und zu meinem Knecht: Tu das!, so tut er“s. Als Jesus das hörte, verwunderte er sich und sprach zu denen, die nachfolgten: Wahrlich, ich sage euch: Einen so großen Glauben habe ich in Israel nicht gefunden!

[Matthäus 8:13 SCH2000] „Und Jesus sprach zu dem Hauptmann: Geh hin, und dir geschehe, wie du geglaubt hast! Und sein Knecht wurde in derselben Stunde gesund.“

Der Hauptmann bittet um Heilung für seine  Knecht. Aber welcher Hauptmann würde das machen? Was für ein guter Knecht muss er gewesen sein, dass Wein Hauptmann für ihn geht und bittet.
Wie verhalten wir uns gegenüber unseren Leitern und unseren Geschwistern in unserem Hauskreis? Geht es den Menschen gut oder schlecht, weil wir da sind? Der Leiter kann sehen, dass wir ein Problem haben und kann für unsere Heilung beten. Oder wollen wir, dass er froh ist, wenn wir einfach gehen.

Der Hauptmann sagt, dass er unter Vorgesetzten steht. Er gehorcht den Gesetzen Gottes, er erkennt die Hierarchie, die Gott eingestellt hat. Auch ein Pastor muss sich jemandem unterordnen. Sonst werden sich die Menschen dem Pastor nicht unterordnen. Jesus stand Gott unter: Gott sprach und Jesus tat dies. Wollen wir geheilt werden, müssen wir auf unsere Leiter hören.

Der Hauptmann sagt, ich bin es nichts wert und ich bin nichts – das ist wie die Verbeugung.
Arbeite an dir und deinem Charakter, denn wenn du keine Freunde hast, wer wird sich dann an schweren Tagen für dich einsetzten und bei Gott für dich bitten werden.

Hier eine Zusammenfassung aller Punkte:

1. Wir beten Gott an und bekennen, dass alles in seiner Hand liegt, egal ob er uns geholfen hat oder nicht.
2.  Wir nehmen Gottes Prinzipien und Ordnung an. Und das nicht nur in der Gemeinde: wir müssen auch privat nach Gottes Prinzipien leben und gehorsam sein.
3. Wir bringen Gott eine besondere Gabe – unsere Finanzen. Aus Dankbarkeit, dass Gott uns aus einer schweren Situation herausgebracht hat. Das Zehntel gehört Gott. Geben wir es nicht ab, bestehlen wir Gott.
4. Wir sind gute Knechte, treue Menschen, unserem Leiter gehorsam, machen keine Schwierigkeiten im Hauskreis oder Dienst. Wir müssen in einer Atmosphäre der Liebe und des Respekts sein.

[Matthäus 8:14-15 SCH2000] „Und als Jesus in das Haus des Petrus kam, sah er, dass dessen Schwiegermutter daniederlag und Fieber hatte. Und er rührte ihre Hand an; und das Fieber verließ sie, und sie stand auf und diente ihnen.“

Sie wurde geheilt, damit sie wieder dienen kann. Und sie diente bereits davor.
Wie erwarten, dass Gott uns sofort heilt, ohne, dass wir vorher schon etwas dafür getan oder uns richtig verhalten haben.
Haben wir in unserem Herzen und unserem Charakter nicht all diese Punkte, werden wir die Heilung Gottes, auch wenn sie schnell gekommen ist, nicht halten können. Wir müssen uns jetzt schon verändern, bevor der böse Tag in unser Leben kommt. Wir sind daran nicht schuld, aber der Tag wird kommen und es zählt, wie wir vorher waren.

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