Der Glaube kommt vom Hören

Der Glaubensgeneration Blog über Gott und Gesellschaft – Die Kirche in Duisburg Großenbaum

Glaubensgeneration Sonntagspredigt vom 03.01.16 mit Pastor A. Epp

imageThema: Das Alte zurücklassen

[Apostelgeschichte 9:1-6 ] „Saulus aber, der noch Drohung und Mord schnaubte gegen die Jünger des Herrn, ging zum Hohenpriester und erbat sich von ihm Briefe nach Damaskus an die Synagogen, in der Absicht, wenn er irgendwelche Anhänger des Weges fände, ob Männer oder Frauen, sie gebunden nach Jerusalem zu führen. Als er aber hinzog, begab es sich, dass er sich Damaskus näherte; und plötzlich umstrahlte ihn ein Licht vom Himmel. Und er fiel auf die Erde und hörte eine Stimme, die zu ihm sprach: Saul! Saul! Warum verfolgst du mich? Er aber sagte: Wer bist du, Herr? Der Herr aber sprach: Ich bin Jesus, den du verfolgst. Es wird dir schwer werden, gegen den Stachel auszuschlagen! Da sprach er mit Zittern und Schrecken: Herr, was willst du, dass ich tun soll? Und der Herr antwortete ihm: Steh auf und geh in die Stadt hinein, so wird man dir sagen, was du tun sollst!“

Saulus ging nach Damaskus und Ananias wurde von Gott befohlen Saulus dort die Hände aufzulegen.
Als Ananias seine Hände auf Saulus legte, konnte dieser wieder sehen, ließ sich taufen und ging zu den Jüngern. Er verbrachte mehrere Tage mit den Jüngern Jesus in Damaskus und fing sofort an über Jesus zu predigen. Später wurde Saulus von Gott umbenannt in Paulus.

Was ist mit ihm geschehen?

1. Saulus hat das Alte zurück gelassen.

Saulus war ein Feind Gottes, doch verstanden hat er das nicht. Viele Menschen auf der Welt sind Feinde Gottes, ohne es zu wissen. Gott erscheint ihnen in Form von Gläubigen, aber nicht alle lassen das Alte zurück und bekehren sich.

Gott sah das Herz des Paulus und seinen Eifer für Gott, deshalb ist er ihm erschienen, sprach zu ihm und machte ihn blind. Es hängt von uns ab – von dem Niveau auf den wir sind – wie Gott uns erscheint.

Viele Gelehrte glauben an die Wissenschaft und nicht an Gott. Ein Naturwissenschaftler, der nicht irgendwann anfängt an Gott zu glauben, muss ein sehr hartes und kaltes Herz haben. Viele Fragen sind noch unbeantwortet oder nur in Form von Theorien in der Wissenschaft dargestellt.
Warum dehnt Wasser sich aus, wenn es einfriert? Die Frage hat niemand beantwortet, denn Gott hat es einfach so gemacht.
Gott hat den Organismus so gemacht, dass er siegreich ist: er reinigt unsere Wunden selber; ist uns zu warm oder kalt, arbeitet unser Körper von alleine dagegen an etc.

Gott erscheint den Menschen durch das studieren einfacher Dinge, doch nur einzelne hören darauf. Manchmal kommt Gott im Traum.
Alles hängt von uns ab, nicht von Gott. Denn Gott erscheint uns in vielen verschiedenen Situationen.

Nachdem Christus Saulus erschienen ist, hat er angefangen zu beten.Vorher betete er auch, doch diese Gebete hat Gott nicht erhört. Als er Jesus wahrhaftig begegnet ist, fing er an richtig zu beten.
Wir denken manchmal, dass wir beten, doch in Wirklichkeit denkt Gott nicht so von uns, deshalb gibt er uns immer wieder eine Chance wahrhaftig mit Jesus zu leben. So wie bei Paulus, der komplett seinen alten Lebensstil abgeschnitten hat. Er wollte nicht mehr nach der alten Weise leben.

Was will der Teufel in unserem Leben? Seine Pläne sind uns nicht unbekannt: Er möchte uns von Gott abwenden und lenkt unsere Aufmerksamkeit auf alles, was dem Menschen nicht gefällt.
Trifft ein Mensch die Entscheidung mit Gott zu leben, kommt öfter in die Gemeinde und gibt sein Leben Jesus, dann weiß der Teufel, dass er den Menschen verloren hat. Er dreht die Dinge so, dass wir zu „Halbgläubigen“ werden, damit wir von außen hin alles tun und von uns selbst denken, dass wir gläubig wären. Aber in uns gibt es kein Feuer und auch keinen Nutzten. Haben wir kein Feuer, ist es einfach uns von Gott abzuwenden. Der Teufel will, dass wir kein Interesse daran haben, Gott zu dienen. Interessieren wir uns aber für Gott, dann und tun alles für ihn.

Wir werden einmal vor Gott stehen und er wird uns fragen, wonach wir in unserem Leben gestrebt haben und was unsere Ziele waren: ob wir für uns oder für Gott gelebt haben.
Paulus hat dies verstanden und fing an nach Gott zu streben. Er fragte sich, was passierte und fastete 3 Tage für den Herrn. Sein Innerstes wurde verändert.

König Saul fing an zu sündigen und gegen Gott zu gehen, obwohl er dachte er wäre eigentlich mit Gott. Er rief eine Zauberin und sie fing an zu zaubern und ein Dämon erschien in Form von Samuel. Dieser angebliche Samuel erschien Saul und sprach zu ihm:„Du wirst ins Verderben geraten und sterben“. Saul erschrak und aß nichts. Saul war auf dem Weg zur Bekehrung, da diese Begegnung ein Shock für ihn war. Aber die Zauberin sagte, er solle essen und weiter so machen wie zuvor. Saulus aß, verlor seine Angst, ging in den Krieg und starb.

Gott will, dass wir in das Neue hineingehen und das Alte zurücklassen. Damit das neue Jahr uns Freude bringen kann, müssen wir das Alte zurück lassen.

2. Paulus hat das Neue gesucht und alles verändert.

3. Paulus war immer in einem Progress nach vorn.
Er ging sofort zu den Aposteln und wurde dort gelehrt. Der Heilige Geist hat Paulus und Silas auserwählt das Evangelium zu verkündend. Sie gingen beide auf eine Insel auf der nur Heiden lebten. Dort gingen Sie in jede Stadt und in jedes Haus, um das Evangelium zu predigen. Sie durchquerten die ganze Insel und das ist das Neue. So baut man eine Gemeinde auf und setzt sie fort. Wir kommen mit einem Ziel dorthin, wo keiner sonst hingeht. Am Ende der Insel begegneten sie einem Menschen, einem Konsul, der sich bekehrt hat. Und die ganze Insel kam, um ihnen  zuzuhören.

Wir brauchen Autorität von Gott und daraus entsteht ein Progress.
Die Menschen fürchten und achten uns, wenn wir die Autorität Gottes haben, denn sie wissen, dass Gott mit uns ist. Die Menschen werden uns zuhören.
Hören sie uns nicht zu, sind wir in einem Regress: Wir müssen dann mehr Bibel lesen, mehr christliche Bücher über Themen wie „Wie man die Autorität Gottes bekommt“ lesen und viel darüber beten.

Wenn wir eine Peron ansehen oder mit ihr sprechen, muss sie an Gott und ihre Sünden denken, es muss ihr schlecht gehen, damit sie sich bekehrt. Das macht die Autorität Gottes. Die Menschen müssen sich immer daran erinnern, was wir Ihnen über Gott gesagt haben.
Wir müssen mit Autorität reden und unsere Worte müssen in den Köpfen der Menschen klingen wie Sirenen. Sie müssen entweder Angst haben oder zu uns laufen, sie müssen heiß oder kalt sein, wenn wir reden, aber dürfen nicht gleichgültig sein, sonst haben wir keine Autorität.

Brennen wir für Gott, dann wird dir alles gelingen, denn das Feuer Gottes gibt uns Autorität egal wohin wir gehen und wo wir uns befinden.

Gott liebt alle, aber in sein Reich nimmt er nur besondere auf. Jesus hatte viele Jünger, er hatte allerdings nur 12 davon um sich herum und zu besonderen Anlässen nahm er nur 3 mit sich.
Gott liebt alle, aber er nimmt nur die eifrigen für sein Werk.

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