Der Glaube kommt vom Hören

Der Glaubensgeneration Blog über Gott und Gesellschaft – Die Kirche in Duisburg Großenbaum

Glaubensgeneration Sonntagspredigt vom 20.09.15 mit Walter Epp

Thema: Warum unser Leben so gestresst ist?

Jeder kennt das Gefühl, dass wir im Leben, auf der Arbeit usw. ständig gehetzt werden und die Zeit wie im Flug vergeht. Rückblickend stellt man fest, dass man das Leben nicht wirklich genießen konnte. Man fragt sich dann oft, warum man so ein gestresstes Leben hat und warum es oft so schmerzhaft ist?
Der Grund dafür ist die menschliche Begierde. Es ist wie ein Sack mit einem Loch. Man versucht es ständig aufzufüllen, doch alles was darein kommt, geht verloren und verschwindet. Begierde will immer mehr, aber man kriegt trotzdem nie genug. Es ist das, was uns hetzt und stresst. Es ist mit einem Feuer, ins welche man ständig neues Holz legt und das Feuer immer größer wird, vergleicht. So auch wir füttern unsere Begierde mit unterschiedlichen Sachen, damit es noch größer wird: Urlaub, Karriere, teure Autos, Geld, Ruf etc. Erreicht man aber etwas, wovon man geträumt hat, will man noch mehr haben als davor.
1 Timotheus 6; 6-10: „Es ist allerdings die Gottseligkeit eine bedeutende Erwerbsquelle, wenn sie mit Genügsamkeit verbunden wird. Denn wir haben nichts in die Welt gebracht; so ist es klar, dass wir auch nichts hinausnehmen können. Wenn wir aber Nahrung und Kleidung haben, soll uns das genügen! Denn die, welche reich werden wollen, fallen in Versuchung und Schlingen und viele törichte und schädliche Lüste, welche die Menschen in Verderben und Untergang stürzen. Denn die Geldgier ist eine Wurzel aller Übel; etliche, die sich ihr hingaben, sind vom Glauben abgeirrt und haben sich selbst viel Schmerzen verursacht.“
Zufrieden und selig zu sein ist die Lösung und der Ausweg aus den Problemen, die die Begierde in uns verursacht. Wenn man versucht die Begierde zu stillen, bereitet es uns Schmerz, denn man läuft ständig im Kreis ohne jemals das Ziel zu erreichen.
1 Timotheus 6; 11-12: „Du aber, Gottesmensch, fliehe solches, jage aber nach Gerechtigkeit, Gottseligkeit, Glauben, Liebe, Geduld, Sanftmut! Kämpfe den guten Kampf des Glaubens, ergreife das ewige Leben, zu welchem du berufen bist und worüber du das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen abgelegt hast.“
Die Antwort auf unsere Probleme ist es den guten Kampf des Glaubens zu kämpfen. Wir können uns entscheiden für was wir kämpfen. Wir müssen nicht nur auf etwas verzichten, sondern unsere Gewohnheiten oder etwas was unser Leben einnimmt durch etwas Neues ersetzen. Man muss von der Begierde weglaufen und den guten Kampf kämpfen, denn nur das Weglaufen bring nichts.
Wie sieht dieser gute Kampf aus?
1.) In dem wir uns um andere kümmern, weil der Mensch zum Dienen geschaffen wurde. Wir sollen geben, in dem wir unsere Zeit opfern, mit unserem Körper oder geistig behilflich sind. Wenn du kein schmerzhaftes Leben haben willst, kümmere dich um die Gemeinde und sei ein Teil davon
2.) Denen geben, die nichts haben.
Römer 6;12-13: „So soll nun die Sünde nicht herrschen in eurem sterblichen Leibe, so dass ihr seinen Lüsten gehorchet; gebet auch nicht eure Glieder der Sünde hin, als Waffen der Ungerechtigkeit, sondern gebet euch selbst Gott hin, als solche, die aus Toten lebendig geworden sind, und eure Glieder Gott, als Waffen der Gerechtigkeit.“
Wir sind Werkzeuge und Werkzeuge müssen genutzt werden, denn es wurde dafür geschaffen. Gott wird uns fragen, warum wir es nicht genutzt haben und stattdessen unserer Begierde hinterher gelaufen sind.

Matthäus 8; 15:Und er berührte ihre Hand, und das Fieber verließ sie, und sie stand auf und diente ihm.“
Die Schwiegermutter des Petrus ist ein Beispiel dafür, dass man Jesus, egal unter welchen Umständen, dienen soll. Er hat und erkauft und wir sollen aufstehen und dienen.
1 Korinther 6; 20: „Denn ihr seid teuer erkauft; darum verherrlichet Gott mit eurem Leibe!“
Daher müssen wir, wenn es uns schlecht geht oder unser Leben schwierig wird den guten Kampf kämpfen, denn dadurch zeigen wir unsere Liebe zu Gott indem wir Seine Bestimmung erfüllen können und nicht von der Begierde abhängig werden.

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