Der Glaube kommt vom Hören

Der Glaubensgeneration Blog über Gott und Gesellschaft – Die Kirche in Duisburg Großenbaum

Glaubensgeneration Sonntagspredigt vom 13.09.15 mit Paul Epp

0017-thumbThema: Hochmut 

[Sprüche 29;23]:Der Hochmut des Menschen erniedrigt ihn, aber ein Demütiger erlangt Ehre.“

Heute steht Hochmut für Hochnäsigkeit und Arroganz. Allerdings kann man Hochnäsigkeit nicht mit Hochmut gleichsetzen. Hochmütig sind diejenigen, die z.B. viel Geld haben und immer einen auf Boss oder Checker machen müssen. Arrogante Menschen wissen alles besser. Hochmut passt zwar zu Arroganz, ist jedoch viel weiter.

Die verschiedenen Sphären des Hochmuts

1. A. Hochmut vor dem Menschen: „Ich weiß, dass ich besser bin als du.“

Es gibt versteckten Hochmut, gerade unter Geschwistern und Freunden. Es ist eine kleine Form von Hochmut, wenn wir denken, dass uns etwas nichts angeht und wir nicht helfen müssen. Da ist ein Hauch von Arroganz. Aber Jesus sagt, dass wir nicht so leben sollen.

[Petrus 5;5-8]: Ebenso ihr Jüngeren, ordnet euch den Ältesten unter; ihr alle sollt euch gegenseitig unterordnen und mit Demut bekleiden! Denn »Gott widersteht den Hochmütigen; den Demütigen aber gibt er Gnade«. So demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zu seiner Zeit! Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch. Seid nüchtern und wacht! Denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann;“

Hochmut und der Teufel wollen uns verschlingen. Beides liegt sehr nah beieinander: Seid ihr nicht demütig und ordnet euch unter, kommt der Teufel und verschlingt euch.

Ich erinnere mich noch gut, wie wir abends mit meinem Vater zusammen gesessen haben, weil ich etwas angestellt habe. Ich wollte meine Portion nie aufgeben, doch irgendwann habe ich dann zugegeben, dass ich Unrecht habe. Auch wenn man weiß, dass man im Recht ist, ist es manchmal besser zu sagen: „Ja, du hast recht“, – genau das ist Demut und Demut ist das Gegenteil von Hochmut.

B. Schönheit

Du denkst du bist so schön: Manche sind mit einer besonderen Schönheit gesegnet und wissen das, andere sind gar nicht so hübsch, halten sich aber für hübsch.

[Hesekiel 28;17]: Dein Herz hat sich überhoben wegen deiner Schönheit; du hast deine Weisheit um deines Glanzes willen verderbt. So habe ich dich auf die Erde geworfen und dich vor den Königen zum Schauspiel gemacht.“

Diese Bibelstelle spricht vom Teufel, als er noch ein Engel war. Er war der schönste Engel im Himmel, und das hat ihn zu Fall gebracht. Deshalb sollen wir unsere Schönheit nicht hochloben. Gott will, dass wir hübsch sind, aber nicht stolz darauf. Wir sollen den Dank dafür ihm geben. 

C. Das Talent

Wenn du etwas gut kannst, sei froh und prahle nicht damit herum. Die Leute in der Welt haben Angst davor, dass jemand etwas besser kann als sie. Denn genau das ist es, worauf sie so stolz sind.

In der Gemeinde soll das nicht so sein:
[2. Korinther 3;4]: Und eine solche Zuversicht haben wir durch Christus zu Gott;“

Alles was wir können, können wir, weil Gott uns die Fähigkeit gegeben hat, es gut zu machen. 

[Philipper 2;3-4]: Tut nichts aus Selbstsucht oder nichtigem Ehrgeiz, sondern in Demut achte einer den anderen höher als sich selbst. Jeder schaue nicht auf das Seine, sondern jeder auf das des anderen.

Nichts von dem was wir tun, soll aus Eigennutz sein, denn wir sollen den anderen höher achten als uns selbst.

Wenn wir etwas unternehmen, sollen wir das nicht in erster Linie für uns machen, sondern für diejenigen, die wir dahin mitnehmen werden: unsere Freunde, die noch nicht von Gott gehört haben. Wir müssen dafür sorgen, dass sie mehr Freude daran haben als wir. Denn Gott hat uns so geschaffen, dass wir andere höher achten, als uns selbst: „jeder schaue nicht auf das seine.“

Wir müssen uns um die Neuen bemühen und uns um ihre Sorgen kümmern, nicht umgekehrt.
Und das heißt, dass wir uns ausschließlich um die Sorgen der anderen kümmern sollen und nichts von Ihnen zurück erwarten. Wir sollen mit unserem Beispiel das zeigen, was in der Bibelstelle in Philipper 2 steht.

2. Hochmut vor Gott

Das ist der wichtigste Punkt – etwas was die Welt überhaupt nicht verstehen kann. Das was keiner in einem Menschen sieht, ist Hochmut vor Gott.

[Sprüche 16;18]: Stolz kommt vor dem Zusammenbruch, und Hochmut kommt vor dem Fall.

Welcher Fall ist hier gemeint? Der Fall eines ganzen Lebens.

Was ist Hochmut gegenüber Gott: „Ich brauche Gott nicht, so schlecht bin ich nicht“

[Jakobus 4;6]: um so reicher aber ist die Gnade, die er gibt. Darum spricht er: »Gott widersteht den Hochmütigen; den Demütigen aber gibt er Gnade.

Jemand der hochmütig ist kann Gott nicht Untertan sein. Solange unsere Herz Hochmut in sich trägt, werden wir uns nicht vor Gott demütigen, auf die Knie fallen und sagen: „Ich bin ein schlechter Mensch, ich kann nichts und bin nichts“ Erst dann kommt Gott uns entgegen, denn es geht gegen seine Natur in ein hochmütiges Herz einzudringen. Er widersteht uns, wenn wir hochmütig sind. Es ist nicht leicht sich zu demütigen, vor allem das erste Mal in unserem Leben. Manche Menschen schaffen es nie ihre Position aufzugeben.

[Jakobus 4;7-10]: So unterwerft euch nun Gott! Widersteht dem Teufel, so flieht er von euch; naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch! Reinigt die Hände, ihr Sünder, und heiligt eure Herzen, die ihr geteilten Herzens seid! Fühlt euer Elend, trauert und heult! Euer Lachen verwandle sich in Trauer und eure Freude in Niedergeschlagenheit! Demütigt euch vor dem Herrn, so wird er euch erhöhen. 
Wankelmütig: mal glauben wir, dann wieder nicht.

Oft sagen Ungläubige: „Als das und das geschehen ist, habe ich gebetet und Gott hat mich nicht erhört“ – aber gedemütigt vor dem Herrn haben sie sich dafür nicht(Jakobus 4;5-10). Sie haben nie vor Gott zugegeben, dass sie schlecht sind und um Vergebung gebeten, damit Gott dir Gebete erhört. Aber die Menschen machen das nicht. Sie wollen nur eins: Aladdin die Wunderlampe. Sie sagen: „Gott mach!“ und er muss den Wunsch sofort erfüllen. Danach kümmern sie sich nicht mehr um Gott. Doch so ist Gott nicht. Er widersteht denen, die vor den Menschen und vor Gott hochmütig sind.

Es gibt Menschen, die vor anderen demütig sind, aber vor Gott hochmütig. Das sieht niemand, manchmal sogar selbst der Mensch nicht, bei dem es so ist. Deshalb sagt David: „Herr, prüfe mein Herz, bin ich dir gegenüber schon hochmütig geworden?“
Wir sollen Gott Untertan sein. Und das ist gut!

[Sprüche 22;4]: Der Lohn der Demut und der Furcht des Herrn ist Reichtum, Ehre und Leben. 

Zerstören wir unseren Hochmut und fangen an demütig vor Gott und unseren Brüdern und Schwestern zu sein, wird Gott uns segnen. Natürlich ist das nicht immer einfach, doch Gott sieht unseren guten Willen.

[Jeremia 50;32]: dann wird die »Frechheit« straucheln und fallen, und niemand wird sie aufrichten; und ich will in ihren Städten ein Feuer anzünden, das ihre ganze Umgebung verzehren soll.“

Auch der Stolze wird stürzen und fallen und niemand wird ihn aufrichten.
Sind wir stolz werden wir fallen und niemand wird uns auffangen. Demütigen wir uns, eilt augenblicklich Hilfe herbei!

Advertisements

Einzelbeitrag-Navigation

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: