Der Glaube kommt vom Hören

Der Glaubensgeneration Blog über Gott und Gesellschaft – Die Kirche in Duisburg Großenbaum

Glaubensgeneration Sonntagspredigt 26.07.15 mit Pastor A. Epp

Pastor Alexander EppThema: Enttäuschung

[4 Mose 14,39]: „Als nun Mose diese Worte zu allen Kindern Israels geredet hatte, da trauerte das Volk sehr.“

[2 Samuel 6,8]: „Aber David entbrannte darüber, dass der Herr mit Ussa einen solchen Riss gemacht hatte; darum nennt man diesen Ort Perez-Ussa bis zu diesem Tag.“

David wurde traurig. Es ist normal, dass wir traurig sind, wenn ein naher Mensch stirbt und wir es nicht erwarten.

Verliert jemand der uns nah ist den Fokus und fängt an zu sündigen sind wir auch traurig. Eine gute Trauer.

[1 Samuel 15,11]:  „Es reut mich, dass ich Saul zum König gemacht habe; denn er hat sich von mir abgewandt und meine Worte nicht erfüllt! Darüber entbrannte Samuel, und er schrie zum Herrn die ganze Nacht.“

Gott bereute es, Saul ausgewählt zu haben. Er konnte kein Mensch der Ehre sein. Es ist wichtig ein Mensch der Ehre zu sein.

Auch viele gläubige gehen über Leichen um etwas zu erreichen und verlieren dabei ihre Ehre. Aber Ehre muss immer da sein. Wir dürfen nicht einfach nur in der Gemeinde ehrenvoll sein, sondern müssen es immer und überall sein.

Sind wir bereit für einen Vorteil zu lügen oder unehrenhaft zu handeln?Es gibt keine Ausnahmen! Für keine Sache der Welt dürfen wir so handeln!

Saul verlor das Königreich, weil er keine Ehre hatte. Gott war traurig über seine Ehrlosigkeit.

Die Trauer von Samuel war kurzzeitig und führte auch nicht zur Enttäuschung. Dauert die Trauer lange an und hört nicht auf wird daraus Bitterkeit und aus Bitterkeit wird Enttäuschung.

[Lukas 18,23]: „Als er aber dies hörte, wurde er ganz traurig; denn er war sehr reich.“

Der Jüngling würde traurig, denn er war sehr reich. Diese Trauer war nicht kurz und auch nicht gerechtfertigt. Er wurde traurig, weil er seinen Reichtum nicht weggeben wollte und auch nicht Jesu Jünger werden wollte.

Manchmal denken wir, dass wenn der größte Teil unseres Herzen auf der richtigen Seite ist, dass das ausreicht. Doch wenn wir Jesus begegnen, wird der heilige Geist zu uns reden.

Jesus sah, dass der Jüngling ein reines Herz hatte, aber da war ein kleiner Teil in seinem Herzen, der nicht in Ordnung war und viel Macht hatte.

Jesus sieht, wo in unserem Herzen noch etwas gereinigt werden muss. Und er sah es auch bei dem Jüngling und sagte es ihm gleich. Der Jüngling aber wurde traurig über lange Zeit und handelte aufgrund seiner Trauer.

Der Mensch handelt aufgrund seiner Trauer. So wie in den 3 Beispielen aus den Bibelstellen.

Samuel betete die ganze Nacht, weil etwas nicht richtig war. Der Jüngling handelte aus Trauer und es wurde Enttäuschung daraus.

Trauer, die uns nicht zum Handeln bringt, wird nicht zur Enttäuschung führen. Bleibt Trauer in uns drin und ermutigt uns auf ihrem Grund zu handeln und zu leben, werden wir aus Enttäuschung handeln und zu enttäuschten Menschen werden!

[1 Mose 4,5]: „aber Kain und sein Opfer sah er nicht an. Da wurde Kain sehr wütend, und sein Angesicht senkte sich.“

Im Russischen steht, dass Kain sehr traurig war.

Zuerst ist man traurig, dann kommt so eine tiefe Trauer, dass schon Hass daraus wird und darauf folgt Rachsucht. Dies alles ist mehr als ein bisschen Enttäuschung.

  1. Ein enttäuschter Mensch schubst den Tröster weg

Egal wie oft du versuchst ihn zu trösten, er nimmt dich nicht an und schickt dich fort. Er nimmt deinen Trost nicht an. Der Jüngling verstand nicht, dass Jesus ihm mehr geben will, er dachte nur an seinen Verlust.

  1. Ein enttäuschter Mensch beschuldigt immer Andere

Er sucht den Fehler nicht bei sich, sondern beschuldigt immer andere, weil er traurig ist.

  1. Bitterkeit führt zur Tatenlosigkeit und Depression (das Eine kommt nicht ohne das Andere)

Dort wo Bitterkeit ist, möchte der Mensch nicht arbeiten und nichts tun. Das kommt nicht aus seinem Inneren. Nicht, weil er faul ist. Er hat schon mal etwas gemacht, aber er hat damit aufgehört. Auf Bitterkeit folgt die Depression.

  1. Enttäuschung sammelt negative Gefühle

Ein enttäuschter Mensch sieht keinen Wert mehr in seinem Leben. Er ist enttäuscht von der ganzen Welt.

Wir haben so viele negativen Gefühle und Enttäuschung in uns gesammelt, dass die guten Gefühle davon bedeckt werden. Deshalb freuen wir uns nicht mehr und lassen uns von Nichts mehr begeistern. Aber wir bemerken es nicht einmal.

Lasst uns unser Herz prüfen!

  1. Enttäuschung trennt uns von Gott und bringt uns dazu zu sündigen.

Das ist das, was mit Kain passiert ist. Wir müssen die Enttäuschung aufgeben und uns von der Hoffnung erfüllen lassen.

Wir müssen unser Leben analysieren und alle Enttäuschung rauswerfen. Wir müssen lernen

uns zu freuen und Hoffnung zu haben! Wer Hoffnung hat, reinigt sich selbst, weil er es selber so will!

[1 Johannes 3,3]: „Und jeder, der diese Hoffnung auf ihn hat, reinigt sich, gleichwie auch Er rein ist.“

Hat jemand Hoffnung und wird darauf hingewiesen etwas zu ändern, ändert er es mit Freuden. Wer Hoffnung hat, läuft nicht weg vor Zurechtweisung.

[Römer 15,4]:  „Denn alles, was zuvor geschrieben worden ist, wurde zu unserer Belehrung zuvor geschrieben, damit wir durch das Ausharren und den Trost der Schriften Hoffnung fassen.“

Wer das Wort Gottes liest, bekommt Hoffnung.

Wir brauchen lebendige Hoffnung!

Geduld ist der Anfang der Hoffnung.

[Römer 5,4]: „das standhafte Ausharren aber Bewährung, die Bewährung aber Hoffnung;“

Wer Hoffnung hat, der denkt im Voraus und handelt vorausschauend. Er freut sich immer. In ihm Ist das Leben und der Sieg.

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