Der Glaube kommt vom Hören

Der Glaubensgeneration Blog über Gott und Gesellschaft – Die Kirche in Duisburg Großenbaum

Glaubensgeneration Predigt vom 19.07.2015 mit Walter Epp


Thema : „Wie du dein Leben verändern kannst, ohne etwas zu tun“ Man kann niemanden lieben, ohne jemanden anderen dabei zu stören. Die Liebe ist so ein starkes Gefühl, dass wenn du nicht in der Liebe bist, dich der Anblick der Liebe stört. Deswegen, wenn du Gott liebst, lasse dich nicht davon stören, dass es deinem Nachbarn nicht passt. Trau dich Gott zu lieben und zu preisen!

Heute geht es darum, warum wir unglücklich sind und warum in unserem Leben etwas nicht klappt. Menschen reden sich oft negative Dinge ein, indem sie sich als müde, erschöpft und arm bezeichnen. Und danach fangen sie an diese Dinge in das Leben von anderen zu proklamieren. Warum sind manche Menschen ständig übermüdet oder haben permanent finanzielle Probleme?

Die Ursache dessen ist ihr Glaube. Denn Jesus sagt „dir geschehe nach deinem Glauben„.

Demnach, wenn du glaubst, dass du arm bist, wirst du kein Geld haben. Oft glauben die Menschen, dass nur ihre positiven Proklamationen funktionieren „Ich werde eine Wohnung bekommen!“ oder „Ich werde erfolgreich sein!“. Jedoch wirken ebenso die negativen Worte in unserem Leben. Der Grund weshalb viele Menschen oft unglücklich sind, ist also dass sie daran glauben.

Wie können wir unseren Glauben ändern?

Vieles ist leider schon automatisch in unserem Kopf verankert. Und unsere Handlungen sind ein Resultat unseres Glaubens. Viele Menschen begehen den Fehler und fangen zuerst an, ihre Handlungen zu ändern, um ihr Leben zu verändern. Das ist die falsche Reihenfolge, denn zuerst sollten wir unseren Glauben verändern. Und dafür müssen wir unser Denken verändern.

„Wie du dein Leben verändern kannst, ohne etwas zu tun.“ – Der Name der Predigt leitet sich davon ab, dass dein Denken sich verändern soll. Und dadurch verändert sich dein Glaube und später deine Handlungen. Denn der wichtigste Kampf den wir führen ist in unseren Gedanken. Verändere dein Denken – dann veränderst du dein Leben.

Wenn euch euer Leben nicht gefällt, müsst ihr die Wurzel ändern, um andere Früchte ernten zu können. Das Denken ist sehr wichtig und das betont die Bibel.

[Römer 12; 2] „Und paßt euch nicht diesem Weltlauf an, sondern laßt euch [in eurem Wesen] verwandeln durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist.“  Manche Menschen gehen regelmäßig in die Gemeinde, jedoch ist es nur eine Routine für sie. Denn ihr Denken ist immer noch weltlich und wurde nicht erneuert. Und deswegen, sobald keine Kontrolle mehr da ist, fallen sie ab.

[Psalm 119; 55] „Bei Nacht denke ich an deinen Namen, o Herr, und ich bewahre dein Gesetz.“ 

[Markus 12; 30] „und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken und mit deiner ganzen Kraft! Dies ist das erste Gebot.“

Wenn wir unser Leben ändern wollen, können wir nicht von außen anfangen. Überdies sollten wir nicht den Fehler in den äußeren Umständen suchen, sondern wir müssen den Fehler in uns selbst finden. Uns geschieht immer nach unserem Glauben. Und unser Glaube entsteht durch unser Denken. Der Glaube wiederum kommt vom Hören. Und was hören wir den ganzen Tag? Unsere Gedanken. Deswegen sind unser Verstand und unsere Gedanken sehr wichtig.

Wie verwandeln wir unseren Verstand?

1. Wir müssen von Neuem geboren werden Die Handlung kommt von der Identität. Jesus hat uns gesagt, dass wir eine neue Schöpfung werden sollen. Der Satz „für Gott ist nichts unmöglich“ stammt also davon ab, dass es für einen Menschen unmöglich ist, neugeboren zu werden, aber durch Gott es möglich wird. Obwohl viele Christen neugeboren und Kinder Gottes sind, denken sie nach alten Mustern. Ihr Geist ist neu, der Verstand jedoch ist weltlich geblieben. Wenn wir neugeboren werden, kriegen wir einen neuen Verstand, aber durch die Einflüsse der Welt gehen wir in unserem Verstand einen Schritt zurück. Wenn du dich einmal bekehrt hast, heißt es nicht, dass es für immer so bleibt.

Du musst dein Denken immer wieder erneuern.

2. Wir müssen um Weisheit bitten [Jakobus 1;5] „Wenn es aber jemand unter euch an Weisheit mangelt, so erbitte er sie von Gott, der allen gern und ohne Vorwurf gibt, so wird sie ihm gegeben werden.“ Wir bitten um so viele kleine und alltägliche Sachen, erst recht sollten wir um Weisheit bitten. Es wird immer genug Probleme geben, aber mit der Weisheit werden wir alle Probleme lösen können.

Also sollten wir anstatt um weniger Probleme zu bitten, um mehr Weisheit bitten. Denn die einzigen, die keine Probleme haben, sind Tote.

3. Wir sollten verstehen wer wir sind Und denken wie die Person, die wir sein wollen. Sage also „ich bin ein Sportler“ und nicht „ich will ein Sportler sein“. Wenn wir wissen, dass wir Kinder Gottes sind, handeln wir dementsprechend. Und wir handeln aus dem Herzen heraus und nicht weil unsere Leiter uns kontrollieren. Unsere Identität muss uns bewusst sein und wir dürfen nie vergessen wer wir sind. Überdies tragen Namen eine Bedeutung, da sie Dinge in unser Leben proklamieren. Deswegen sollten wir aufpassen, wie wir uns selbst oder andere nennen.

Unser Ziel ist es, den Platz der Kinder Gottes einzunehmen.

4. Filtere was in dich reinkommt  Wir machen uns so viele Sorgen darum was wir essen und trinken. Aber oft kümmern wir uns nicht darum, was in unsere Ohren und Augen reinkommt und filtern es nicht. Die Menschen denken oft, dass ihr Geist stark genug ist und sie alles aushalten, aber am Ende des Tages sind sie innerlich verschmutzt. Auch denken wir oft, dass es allen besser geht, aus uns selbst. Und das verändert unser Denken negativ. Deswegen sollen wir filtern, was in uns reinkommt. Jesus sagte „wenn deine Augen rein sind, ist dein ganzer Körper rein“. Lass das Wort Gottes in dich rein. Höre lieber Predigten, Christliche Musik und Zeugnisse von Menschen.

Fazit : Um unser Leben zu verändern müssen wir nichts tun außer unser Denken zu verändern. Dadurch wird sich unser Glaube verändern und ebenso unsere Werke. Denn der Glaube zieht immer Handlungen mit sich. Wir müssen aufhören zu denken wie die Welt und anfangen zu denken wie ein Kind Gottes. Dann wird nach unserem Glauben geschehen.

Beginne also schon heute dein Denken zu verändern!

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