Der Glaube kommt vom Hören

Der Glaubensgeneration Blog über Gott und Gesellschaft – Die Kirche in Duisburg Großenbaum

Glaubensgeneration Sonntagspredigt vom 10.05.15 mit Pastor A. Epp

0203Thema: Zehn Talente als Christ

Wir müssen wachsam sein, denn wir wissen nicht, wann Jesus zurückkehrt!

Matthäus 25,13-30: 13 Darum wacht! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde, in welcher der Sohn des Menschen kommen wird.14 Denn es ist wie bei einem Menschen, der außer Landes reisen wollte, seine Knechte rief und ihnen seine Güter übergab. 15 Dem einen gab er fünf Talente, dem anderen zwei, dem dritten eins, jedem nach seiner Kraft, und er reiste sogleich ab. 16 Da ging der hin, welcher die fünf Talente empfangen hatte, handelte mit ihnen und gewann fünf weitere Talente. 17 Und ebenso der, welcher die zwei Talente [empfangen hatte], auch er gewann zwei weitere. 18 Aber der, welcher das eine empfangen hatte, ging hin, grub die Erde auf und verbarg das Geld seines Herrn. 19 Nach langer Zeit aber kommt der Herr dieser Knechte und hält Abrechnung mit ihnen. 20 Und es trat der hinzu, der die fünf Talente empfangen hatte, brachte noch fünf weitere Talente herzu und sprach: Herr, du hast mir fünf Talente übergeben; siehe, ich habe mit ihnen fünf weitere Talente gewonnen. 21 Da sagte sein Herr zu ihm: Recht so, du guter und treuer Knecht! Du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über vieles setzen; geh ein zur Freude deines Herrn! 22 Und es trat auch der hinzu, der die zwei Talente empfangen hatte, und sprach: Herr, du hast mir zwei Talente übergeben; siehe, ich habe mit ihnen zwei andere Talente gewonnen. 23 Sein Herr sagte zu ihm: Recht so, du guter und treuer Knecht! Du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über vieles setzen; geh ein zur Freude deines Herrn! 24 Da trat auch der hinzu, der das eine Talent empfangen hatte, und sprach: Herr, ich kannte dich, daß du ein harter Mann bist. Du erntest, wo du nicht gesät, und sammelst, wo du nicht ausgestreut hast; 25 und ich fürchtete mich, ging hin und verbarg dein Talent in der Erde. Siehe, da hast du das Deine! 26 Aber sein Herr antwortete und sprach zu ihm: Du böser und fauler Knecht! Wusstest du, daß ich ernte, wo ich nicht gesät, und sammle, wo ich nicht ausgestreut habe? 27 Dann hättest du mein Geld den Wechslern bringen sollen, so hätte ich bei meinem Kommen das Meine mit Zinsen zurückerhalten. 28 Darum nehmt ihm das Talent weg und gebt es dem, der die zehn Talente hat! 29 Denn wer hat, dem wird gegeben werden, damit er Überfluss hat; von dem aber, der nicht hat, wird auch das genommen werden, was er hat. 30 Und den unnützen Knecht werft hinaus in die äußerste Finsternis! Dort wird das Heulen und Zähneknirschen sein.

Jeder Knecht bekam eine bestimmte Summe (1 Talent entspricht. 36 kg Silber): Dem ersten Knecht gab der Herr 5 Talent, dem zweiten Knecht gab er 2 Talente und dem dritten Knecht 1 Talent – jedem von ihnen gab er nach seinen Fähigkeiten.

Als der Herr wieder kam, hatte der erste Knecht die 5 Talente verdoppelt, ebenso wie der zweite Knecht, nur der dritte Knecht vermehrte das Talent nicht. Er sagte seinem Herrn stattdessen: „Herr, ich kannte dich, daß du ein harter Mann bist. Du erntest, wo du nicht gesät, und sammelst, wo du nicht ausgestreut hast; und ich fürchtete mich, ging hin und verbarg dein Talent in der Erde. Siehe, da hast du das Deine!“ Er gab dem Herrn das Talent wider zurück, so wie er es erhalten hatte.

Damit hat er doch eigentlich nichts Böses getan, oder etwa doch?

Der Herr lobte die beiden ersten Knechte, doch zu dem dritten Knecht sprach er „Du böser und fauler Knecht!“, obwohl er nur bewahrt hat, was der Herr ihm anvertraute. Der Knecht suchte seinen eigenen Nutzen und wurde deshalb in die Hölle geworfen. Es reicht nicht aus, nur an Gott zu glauben, denn so kommen wir trotzdem in die Hölle.

Matthäus 25, 31-46: 31 Wenn aber der Sohn des Menschen in seiner Herrlichkeit kommen wird und alle heiligen Engel mit ihm, dann wird er auf dem Thron seiner Herrlichkeit sitzen, 32 und vor ihm werden alle Heidenvölker versammelt werden. Und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirte die Schafe von den Böcken scheidet, 33 und er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zu seiner Linken. 34 Dann wird der König denen zu seiner Rechten sagen: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, und erbt das Reich, das euch bereitet ist seit Grundlegung der Welt! 35 Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich gespeist; ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich bin ein Fremdling gewesen, und ihr habt mich beherbergt; 36 ich bin ohne Kleidung gewesen, und ihr habt mich bekleidet; ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besucht; ich bin gefangen gewesen, und ihr seid zu mir gekommen. 37 Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dich gespeist, oder durstig, und haben dir zu trinken gegeben? 38 Wann haben wir dich als Fremdling gesehen und haben dich beherbergt, oder ohne Kleidung, und haben dich bekleidet? 39 Wann haben wir dich krank gesehen, oder im Gefängnis, und sind zu dir gekommen? 40 Und der König wird ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan! 41 Dann wird er auch denen zur Linken sagen: Geht hinweg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist! 42 Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich nicht gespeist; ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir nicht zu trinken gegeben; 43 ich bin ein Fremdling gewesen, und ihr habt mich nicht beherbergt; ohne Kleidung, und ihr habt mich nicht bekleidet; krank und gefangen, und ihr habt mich nicht besucht! 44 Dann werden auch sie ihm antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder als Fremdling oder ohne Kleidung oder krank oder gefangen gesehen und haben dir nicht gedient? 45 Dann wird er ihnen antworten: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr einem dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr mir auch nicht getan! 46 Und sie werden in die ewige Strafe hingehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.

Doch warum sind sie verflucht?

Sie haben keine Frucht in ihrem Leben gebracht und wollen auch nicht aus dem Fluch der Fruchtlosigkeit heraus, deshalb sind sie verflucht. Das Leben mit Jesus ist sehr ernsthaft und kein Spiel: Wir müssen Frucht bringen!

Wie sieht der Charakter eines Menschen aus, der Frucht bringt? Er liebt es untergeordnet zu sein und es gefällt ihm, dass über ihm ein Herr ist. Der erste Knecht bewährte sich vor dem Herrn, deshalb wurde ihm vom Herrn auch mehr anvertraut. Der Herr wusste, dass er ein treuer Knecht war.

Wir müssen verstehen, dass die Knechte in diesem Gleichnis Leiharbeiter waren, die für den Herrn arbeiten wollten und nicht dazu gezwungen wurden. Sie waren einverstanden, für den Herrn zu arbeiten, sonst hätte der Herr ihnen nichts anvertraut. Selbst dem dritten Knecht wurde ein Talent anvertraut, was bedeutet, dass er schon für den Herrn gearbeitet hat und der Herr dem Knecht sein Vertrauen schenkte.

Der dritte Knecht war nicht dumm: Einem dummen Knecht würde ein Herr nicht einmal 10 Cent anvertrauen, diesem Knecht wurde allerdings eine große Summe anvertraut. Der Knecht hat den Hausherren eingeschätzt, wie ein Psychologe: „Herr, ich kannte dich, daß du ein harter Mann bist.“ Er hat den Charakter des Herrn gesehen und damit auch, dass er Autorität hat.

Die Charaktere des ersten und dritten Knechtes sind komplett gegensätzlich: Der dritte Knecht sieht einen autoritären Herrn, wohingegen der erste Knecht einen Vater sieht, dessen Auftrag er gerne ausführt. Er verdoppelt die Summe des Herrn sogar noch.

Gott sieht die Talente in uns und er hat sie uns zur Vermehrung gegeben. Geben wir unser Leben Jesus Christus, wird er unser Herr und erwartet Vermehrung von uns. Wenn wir zu Jesus kommen sind wir also dazu berufen Frucht zu bringen. Wir entscheiden nun selbst, ob wir der erste oder der dritte Knecht sein wollen und Frucht bringen oder nicht. Doch wir müssen immer daran denken, dass Jesus sagte: „Geht nichts von dir aus, wirst du nicht gerettet werden.

Das heißt nicht, dass wir aus Furcht vor dem Herrn Frucht bringen sollen, sondern aus Liebe zu ihm. Jesus mag ein strenger Herr sein, doch ist er auch ein guter und liebender Vater. Es muss uns gefallen, ihm zu gefallen. Gott möchte, dass wir uns vermehren, Frucht bringen und es lieben dies zu tun; und dass jeden Tag unseres Lebens wo auch immer wie uns befinden. Dabei sind wir nicht alleine, denn Gott steht und zur Seite und versorgt uns mit allem Notwendigen.

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