Der Glaube kommt vom Hören

Der Glaubensgeneration Blog über Gott und Gesellschaft – Die Kirche in Duisburg Großenbaum

Glaubensgeneration Predigt vom 22.03.2015 mit Pastor A. Epp

PastorThema: Glaube für jeden Tag

Der Minderwertigkeitskomplex frisst die Menschen in der Gemeinde auf – besonders die talentierten Mensch, die andere von sich stoßen, sich komisch verhalten und niemanden für ihre Position ausbilden wollen. Unsere Aufgabe ist es alle Charaktereigenschaften zu besiegen, die uns davon abhalten etwas für Gott zu tun. Denn wir  wollen und müssen Frucht bringen.

Dienen wir Jesus, nehmen wir unseren Glauben, um uns selbst zu verändern. Doch es gibt Gemeinden, in denen die Menschen nur an ihrem Charakter arbeiten und sich wegen Kleinigkeiten nicht als würdig erachten. Solche Menschen können nichts ändern, weil sich alles nur um sie dreht. Auch wenn wir nicht perfekt sind, sollen wir anfangen Gott zu dienen und er verändert uns dabei Stück für Stück.

Apostelgeschichte 15, 9: Und er machte keinen Unterschied zwischen uns und ihnen, nachdem er ihre Herzen durch den Glauben gereinigt hatte.

Ein Mensch kann ohne den Heiligen Geist nicht an Gott glauben. Egal wie viel er sich anstrengt, er wird keinen göttlichen Glauben haben. Aber was genau ist eigentlich Glaube? – Glaube ist ein tiefes Verständnis davon, dass wir Sünder sind und nicht auch nur einen Atemzug ohne Gott machen können. Verstehen wir das, liegt eine schwere Last auf uns und Gott gibt uns den Impuls alles abzugeben: Er bewegt uns dazu und wir treffen die Entscheidung alles abzugeben. Gott kommt und lässt den Geist des Menschen von neuem geboren werden und gibt göttlichen Glauben. Der Mensch weiß gar nicht warum, aber er glaubt. Wird der Geist dann von neuem geboren, verändert sich etwas im Inneren des Menschen.

Gott macht keinen Unterschied, wenn er die Herzen gereinigt hat. Durch Glauben wird das Herz gereinigt und schlechte Charaktereigenschaften werden von Gott verändert. Der Glaube Gottes macht uns Stück für Stück frei von Ängsten, Neid, Beleidigung, Komplexen etc. Im Alltag muss der Glaube jeden Tag funktionieren. Doch wie kann der Glaube unser Herz jeden Tag reinigen?

Saul war ein Mensch mit großen Komplexen. Er kannte seine Position nicht und hat immer schlecht über sich gedacht. Er hat sich sogar versteckt, als er zum König gesalbt werden sollte, weil er durch seinen Komplex einfach nicht anders konnte. Die Berührung Gottes hat Saul zwar zu einem neuen Menschen gemacht, doch er konnte seinen Komplex nicht loswerden. Aber warum ist Saul wieder zum alten Leben zurückgegangen?

Ein Mensch raucht sein Leben lang. Er wendet sich an Gott und bekehrt sich. Damit er aufhört zu rauchen, betet der Pastor und der Heilige Geist nimmt die Abhängigkeit von ihm. Gott hat ihn frei gemacht, doch er fängt eine Woche später wieder an zu rauchen. Wieso kehrt dieser Mensch genauso wie Saul wieder zu seinem alten Leben zurück?

Beten wir um Befreiung von etwas, macht Gott uns frei. Doch dann kommt unser Wille und wir erinnern uns an das, was wir gemacht haben, bevor wir frei wurden. Saul wollte kein anderer werden und auch der Mensch fängt wieder an zu rauchen, weil er gar kein neuer Mensch sein will.

Der Glaube muss arbeiten und gestärkt werden, damit er funktioniert. Vor allem muss der Glaube durch unsere eigene Entscheidung gestärkt werden. Entscheiden wir uns dazu etwas zu verändern, hilft Gott uns dabei, so wie er auch Paulus geholfen hat.

Als Paulus noch Saulus genannt wurde, war er kein guter Mensch. Er traf Jesus und das hat ihn innerlich verändert, ähnlich wie bei Saul. Als Paulus wieder sehend wurde, musste er sich entscheiden. Er wollte Jesus nachfolgen, also ging er zu den Aposteln, studierte die Bibel, ging in die Wüste, um seine Beziehung mit Gott zu erneuern und hat an seinem Charakter gearbeitet.

Philipper 4,19: Mein Gott aber wird all eurem Mangel abhelfen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus. 

Gott füllt jeden Mangel aus – wenn er ausfüllt, können wir nicht traurig sein. Wir können die Traurigkeit mit unserem Glauben besiegen. Vor allem sollen wir nicht darauf hoffen, dass Freunde uns aufheitern, sondern auf Gott vertrauen.

Psalm 55, 3: Merke auf mich und erhöre mich, wie ich so ruhelos klage und heule.

Matthäus 11, 28: Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.

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