Der Glaube kommt vom Hören

Der Glaubensgeneration Blog über Gott und Gesellschaft – Die Kirche in Duisburg Großenbaum

Glaubensgeneration Sonntagspredigt vom 08.02.15 mit Pastor A. Epp

img_4247-e1331583071634.jpg w=200&h=300Thema: Ein Glaube, der sieht

Hebräer 11, 7-8Durch Glauben baute Noah, als er eine göttliche Weisung empfangen hatte über die Dinge, die man noch nicht sah, von Gottesfurcht bewegt eine Arche zur Rettung seines Hauses; durch ihn verurteilte er die Welt und wurde ein Erbe der Gerechtigkeit aufgrund des Glaubens. Durch Glauben gehorchte Abraham, als er berufen wurde, nach dem Ort auszuziehen, den er als Erbteil empfangen sollte; und er zog aus, ohne zu wissen, wohin er kommen werde.

Noah glaubte an das, was niemand sah, denn er glaubte das, was Gott ihm sagte. Durch Glauben zog Abraham aus und ging dorthin, wo Gott ihn hinschickte.

Wir waren in Kolumbien, einem gefährlichen Land in dem es Diebstahl, Mord und die Mafia gibt. Wir sind im Glauben dorthin gefahren, denn hätten wir keinen Glauben gehabt, wären wir nicht gefahren.

Zu Zeiten Noahs gab es keinen Regen im Land, doch Noah glaubte Gott und fing an die Arche zu bauen. Abraham wusste nicht, wohin er geht und doch ging er, weil Gott ihn geschickt hatte.

Hebräer 11, 9-10Durch Glauben hielt er sich in dem Land der Verheißung auf wie in einem fremden, und wohnte in Zelten mit Isaak und Jakob, den Miterben derselben Verheißung; denn er wartete auf die Stadt, welche die Grundfesten hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist.“

Sowohl Abraham als auch Isaak und Jakob haben sich nie ein Haus auf Erden gebaut, weil sie nicht vor hatten auf dieser Erde zu leben. Abraham, seine Familie und die Diener gingen ins verheißene Land und Abraham erwartete eine Stadt, von Gott selbst gebaut.

Josef war der Lieblingssohn seines Vaters Jakob, denn er wurde ihm von seiner Lieblingsfrau geboren. Josef unterschied sich von den anderen durch seine Kleider, denn nur er war in bunten Farben gekleidet, und darin, dass er immer lächelte. Doch die Brüder mochten ihn nicht, sie waren eifersüchtig.

Wie prüft man das Herz seiner Kinder? – Wird das zweite Kind in eine Familie hineingeboren, müssen die Eltern darauf achten, ob das ältere Kind eifersüchtig wird oder nicht. Fall ja, müssen sie mit seinem Herzen arbeiten, denn er muss lernen das jüngere Kind zu lieben sowie das jüngere Kind lernen muss sein älteres Geschwisterchen zu respektieren.

Als wir damals in die Eifel zogen, kam ich dorthin und wollte Menschen retten. Alle dort gingen in die Kneipen und so beschloss auch ich dorthin zu gehen um zu evangelisieren. Alle bemerken, dass ich ein Fremder war, denn es war in einem Dorf, in dem sich alle schon seit Jahren kannten. An der Bar bestellte ich eine Cola und lächelte. Der Barkeeper wurde nervös, fing an hin und her zu gehen, zu putzen und fragte mich, warum ich so grinse und wer mich geschickt hat. Natürlich wollte er wissen, warum ich lächele, denn in dieser Welt stimmt etwas nicht, wenn man lächelt.

Josef lächelte immer, weil er glücklich war und es ihm gut ging. Seine Brüder entschieden sich ihn zu töten, taten es jedoch nicht und verkauften ihn stattdessen in die Sklaverei, aus der man zu damaliger Zeit nie wieder herauskam. Trotzdem lächelte er.

Von seinem Herrn wurde Josef zum Hauptmann gemacht. Wäre er ein Mensch gewesen, der in Depression, Beleidigung und mit einer inneren Wunde lebt, hätte er nicht so arbeiten können, dass sein Herr ihn über alle im Haus stellt. Sein Herr hätte einen seiner Führer erwählen können, doch er entschied sich für einen Sklaven, einen Aramäer, für den, der immer lächelte, für Josef.

Die Frau von Potiphar sah Josef, denn er war von schöner Gestalt und konnte alles. Er gefiel ihr gut und sie wollte ihn haben. Jeder Mann hätte sich ihr hingegeben. Josef war nur ein Sklave und seine Herrin hätte alles mit ihm machen können, was sie wollte. Doch Josef bleibt Gott und Potiphar treu. Er schlief nicht mit der Frau und wurde dafür von ihr beschuldigt sie vergewaltigt zu haben. Jeder hätte versucht sich zu rechtfertigen und die Frau beschuldigt, doch Josef tat dies nicht.

Josef kam ins Gefängnis. Das war schon die zweite große Enttäuschung in seinem Leben, aber er saß nicht depressiv im Gefängnis, wie andere es tun würden. Er war bestimmt enttäuscht, doch er wurde trotzdem zum Oberhaupt des Gefängnisses und er lächelte. Josef deutet den Traum des Mundschenks und kam frei.

Josef hat Gott oder die Menschen, die ihm schlimmes antaten, nie verflucht. Er war viele Jahre im Gefängnis, doch warum verließ er Gott nie? Warum bestrafte Josef Potiphar, seine Frau und die Brüder nicht, als er der Zweite hinter dem König wurde? Und warum baute Noah die Arche? Warum baute Abraham kein Haus?

Sie alle sahen mit ihren geistlichen Augen, wie die Zukunft sein würde. Josef sah, dass seine Brüder und sein Vater sich vor ihm verneigen würden. Er wusste, er würde eines Tages der Retter für sein Volk sein und deshalb machte es keinen Sinn beleidigt zu sein. Er hatte eine Vision und als die Beleidigung kam, schickte er sie weg. Abraham sah eine wundersame Stadt, das neue Jerusalem, geschaffen von Gott selbst. Er und auch seine Söhne glaubten Gott und deshalb baute keiner von ihnen ein Haus.

Denn der Glaube der sieht, vermag alles! Mit dem geistigen Auge müssen wir sehen und proklamieren: wir müssen sehen wie Gott uns segnet und uns jeden Tag beschützt.

Nach dem Gottesdienst in Kolumbien wollten wir in einem Restaurant essen gehen. Als wir im Aufzug waren, blieb er stecken. Gott segnete uns und wir mussten nicht lange warten. Als wir in dem Restaurant ankamen, erfuhren wir, dass es überfallen wurde. Wären wir nicht im Aufzug stecken geblieben, dann wären wir wahrscheinlich während des Überfalls durch die Tür gekommen und man hätte uns erschossen. Doch Gott hat uns bewahrt. Wir haben einen großen Gott!

Wir müssen sehen und glauben: Sehen wir in unserem Inneren, wird Glaube geboren. Das ist keine Einbildung, sondern etwas, das uns Gott in unser Herz gelegt hat und wir wissen, dass es eintreffen wird.

Wenn wir etwas wollen, gibt Gott es und Stück für Stück. Es gefällt ihm, wenn wir sehen und unsere geistlichen Augen offen sind: Vor 23 Jahren gingen wir mit der deutschen Gemeinde auf den höchsten Berg von Duisburg und beteten. Ich habe im Inneren gesehen, dass es hier einmal so viele Hauskreise wie Stahlrohre geben wird und das proklamiert. Heute ist es so. In Blankenheim betete ich für eine Gemeinde und heute steht dort die größte Gemeinde der Eifel, nur 100 Meter weit weg von der Stelle, an der ich gebetet hatte. Bevor es unser Gemeindegebäude gab betete ich so lange, bis ich es vor meinem geistlichen Auge sah. Dann segnete uns Gott mit der Bauerlaubnis und wir konnten anfangen zu bauen.

Wir müssen proklamieren, sehen, träumen und wollen!

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