Der Glaube kommt vom Hören

Der Glaubensgeneration Blog über Gott und Gesellschaft – Die Kirche in Duisburg Großenbaum

Glaubensgeneration Sonntagspredigt vom 04.01.15 mit Pastor A. Epp

IMG_8181Thema: Ins neue Jahr und in ein neues Leben!

Es gibt einige Menschen in der Geschichte des Christentums, an denen wir uns ein Beispiel nehmen können.

1. Catherine Booth.
Als Kind musste sie krankheitsbedingt Bettruhe halten. Doch sie vertraute immer auf Gott. Mit 12 Jahren hat dieses Mädchen bereits acht Mal die Bibel durchgelesen. Anders als ihre Altersgenossen zeigte sie Mitleid gegenüber von Alkoholikern und arbeitete als Sekretärin für eine Abstinenzbewegung für Jugendliche.
Zusammen mit ihrem Mann brachten sie innerhalb von drei Monaten 2.000 Menschen zu Gott. Sie war sehr demütig, trotz ihrer herausragenden Fähigkeiten und ihres Wissens.
Mit einem kranken Rücken brachte Catherine Booth 8 Kinder zur Welt und sie sin wuchsen alle als Christen heran. Als die Kinder größer wurden, predigte sie wieder. Bei der Gründung der Heilsarmee in 1856 war sie als evangelistische Predigerin immer dabei.
Chatherine Booth hätte beleidigt sein können auf Gott. Sie entschied sich aber für Jesus und wurde so zu einer Heldin für Jesus. Einer Heldin, die stets als demütig und weise galt.

2. George Washington Carver

George Washington Carver wurde als Sklave geboren. Sein Besitzer wurde ausgeraubt, gar alle Sklaven wurden mitgenommen. George als einen kleinen kranken Jungen konnte der Besitzer allerdings zurückholen. Von klein auf liebte George Geschichten von Jesus zu hören. Er vertraute Gott. Da er jedoch nicht auf dem Feld arbeiten konnte, verbrachte George seine Freizeit bei seiner Herrin. Er lerne zu kochen, waschen, nähen, flicken usw. George war sehr wissbegierig.

Er hat im Alter von 12 innerhalb eines Jahres die Schule abgeschlossen. Darüber hinaus beendete er drei Universitäten. Seine Motivation fürs Leben waren die Bibel und Gott. Er war nicht einfach nur religiös, sondern lebte nach Gottes Wort und Gott segnete ihn. In 1921 wurde er als erster Afroamerikaner als Experte im Kongress angehört.

3. Robert LeTourneau
Robert LeTourneau war ein Erfinder und Geschäftsmann. Er meldete über 300 Patente an, unter anderem für einen Bulldozer und die erste Offshore Ölplattform.
Aufgrund eines alkoholsüchtigen Partners verlor er 100.000$. Dies ließ aber keine Enttäuschung in Gott aufkommen und Robert wollte sich Gott ganz widmen, indem er Pastor wird. Durch seinen damaligen Reverend sprach Gott zu ihm, er soll Ihm mit seinem Verstand dienen und nicht als Pastor.
Sein Motto war 90% seines Einkommens spenden und 10% für sich behalten. Er sagte: „Es geht nicht darum, wie viel von meinem Geld ich Gott gebe, sondern darum, wie viel von Gottes Geld ich für mich behalte.“ Er kam aus den Schulden heraus und war zwanzig Jahre später, trotz Great Depression ein Millionär.

4. Georg Müller
Georg Müller wurde in eine wohlhabende Familie geboren. Er lebte in Saus und Braus. Mit nicht mal zehn Jahren stahl er seinem Vater Steuergelder und kam mit 16 Jahren schließlich ins Gefängnis. Dies brachte ihn zum Nachdenken.
Er versuchte sich zu bessern, doch es gelingt ihm nicht dauerhaft. Durch einen Bekannten kommt er zu einem Treffen im Hause eines Christen, was wir heute als Hauskreis kennen. Dort erlebt er die Begegnung mit dem Heiligen Geist und wird wiedergeboren.
Dieses Treffen verlässt Georg als neuer Mensch. Er ging in die Geschichte ein, als ein Mensch des Glaubens. Er betete immer für das Unmögliche. Er gründete fünf Waisenhäuser ohne auch nur einen Menschen um Geld zu bitten. Er sagte, mein großer Gott ist fähig sein Werk und mich zu versorgen. So war es auch, Georg Müller wurde bekannt als ‚Waisenvater von Bristol‘.

Von solchen Menschen gibt es sehr viele.

Lukas 19,1-10: „Und er kam nach Jericho hinein und zog hindurch. Und siehe, da war ein Mann, genannt Zachäus, ein Oberzöllner, und dieser war reich. Und er wollte gerne Jesus sehen, wer er sei, und konnte es nicht wegen der Volksmenge; denn er war von kleiner Gestalt. Da lief er voraus und stieg auf einen Maulbeerbaum, um ihn zu sehen; denn dort sollte er vorbeikommen. Und als Jesus an den Ort kam, blickte er auf und sah ihn und sprach zu ihm: Zachäus, steige schnell herab; denn heute muss ich in deinem Haus einkehren! Und er stieg schnell herab und nahm ihn auf mit Freuden. Als sie es aber sahen, murrten sie alle und sprachen: Er ist bei einem sündigen Mann eingekehrt, um Herberge zu nehmen! Zachäus aber trat hin und sprach zu dem Herrn: Siehe, Herr, die Hälfte meiner Güter gebe ich den Armen, und wenn ich jemand betrogen habe, so gebe ich es vierfältig zurück! Und Jesus sprach zu ihm: Heute ist diesem Haus Heil widerfahren, weil auch er ein Sohn Abrahams ist; denn der Sohn des Menschen ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist.“

Warum wollte dieser gut betuchte Mensch also so sehr Jesus sehen?

Zachäus war ein reicher Mensch. Wir haben uns dran gewöhnt, dass nur nichtsnützige Menschen Gott brauchen. Menschen, die Nichts oder alles verloren haben. Zachäus war jedoch wohlhabend, mit allem zufrieden und hatte alles.

Zachäus wollte, dass etwas Neues in sein Leben kommt. Denn er wollte Gott gefallen und kletterte als ein angesehener Mensch auf einen Baum. Mit dieser Tat brach er seinen Stolz. Jesus sah das und besuchte sein Haus.
Zachäus war bereit, sein neues Leben anders zu gestalten. Dies tat er, indem er die Hälfte seines Vermögens den Armen gab und auch allen Menschen, die er betrogen hat, das Vierfache zurück gab.

Als Christen müssen nach der Begegnung mit Jesus an unseren Gewohnheiten arbeiten und an unserem Charakter. Dabei können wir uns die oben genannten Christen als Vorbilder nehmen.

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