Der Glaube kommt vom Hören

Der Glaubensgeneration Blog über Gott und Gesellschaft – Die Kirche in Duisburg Großenbaum

Glaubensgeneration Sonntagspredigt vom 14.12.2014 mit Pastor A. Epp

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Thema: Warum werden Menschen nicht von Neuem geboren?

Viele Menschen in der Gemeinde, die äußerlich klug und geistlich wirken, sind im Inneren Stumpf und haben kein Leben. Oft denken sie „in Jesu Namen und nach meinem Willen wird bei mir alles gut sein“, auch wenn bei ihnen in Wirklichkeit alles schlecht ist. Diese Einstellung funktioniert nicht und wird dazu führen, dass diese Menschen enttäuscht werden und aus der Gemeinde weggehen.

Was müssen wir also tun, damit Gottes Geist in uns wirkt und wir wieder sein Feuer in unser Leben bekommen?

Als negatives Beispiel können wir uns Saul anschauen. Er war äußerlich schön und stark, doch sein Inneres war verfault. Als er zum König gekrönt werden sollte, hat er sich absichtlich versteckt, damit die Menschen ihn fanden und ihm die Ehre und Anerkennung gaben, von der er abhängig war. Viele Menschen zeigen diese falsche Demut. Doch Gott hat durch seine Gegenwart Sauls Inneres verändert!

[1.Samuel 15;1]:  Samuel aber sprach zu Saul: Der Herr hat mich gesandt, um dich zum König über Israel zu salben; so höre nun auf die Stimme der Worte des Herrn!

Nach einiger Zeit kam jedoch die erste Versuchung für Saul. Er hat auf Samuel gewartet, um Gott ein Opfer darzubringen, doch er hatte nicht genug Glauben und Gehorsamkeit, deswegen entschied er sich, „rational“ zu handeln und Gott selbst zu opfern. Dadurch hat er mehrere Gebote gebrochen. Manchmal prüft Gott auch uns, indem er nicht sofort auf unsere Gebete antwortet.

-> Wir müssen weiterhin im Glauben bleiben und dürfen nicht aus scheinbarer Vernunft heraus gegen Gottes Gebote handeln!

[1.Samuel 15;9]: „Aber Saul und das Volk verschonten Agag und die besten Schafe und Rinder und das Vieh vom zweiten Wurf und die Mastschafe und alles, was wertvoll war, und sie wollten den Bann an ihnen nicht vollstrecken; alles Vieh aber, das wertlos und schwächlich war, an dem vollstreckten sie den Bann.“

Nach einigen Siegen wurde Saul so selbstsicher, dass er die guten Tiere und den König der Amalekiter verschont hat, obwohl Gott ihm befohlen hat, alle zu töten. Er hat also Gottes Auftrag erfüllt, aber nur so, wie er selbst es wollte.

[1.Samuel 15;10-11]: „Da erging das Wort des Herrn an Samuel folgendermaßen: 11 Es reut mich, daß ich Saul zum König gemacht habe; denn er hat sich von mir abgewandt und meine Worte nicht erfüllt!“   

Warum reute Gott etwas? Kannte er Sauls Herz etwa nicht?

Er hat das Schlechte in Sauls Herzen gesehen, aber in ihm war auch besondere Stärke und ein großer Eifer, deswegen hat Gott ihn zu den Propheten geschickt, damit er durch Gottes Geist neu geformt wird. Saul hat also ein neues Herz bekommen. Ein Herz bleibt aber nicht immer neu!

-> Genau so, wie wir uns regelmäßig waschen, müssen wir auch unser Herz erneuern!

Saul hingegen hat zugelassen, dass sein Herz sich verändert, und deswegen hat er wieder seine alte Natur mit all ihren Komplexen wiedererlangt.

Was hat Saul wohl gedacht, als er Gottes Gebote gebrochen hat?

1. „Ich habe getan und erfüllt.“ Er wusste, wie er richtig sprechen sollte, damit die anderen denken, dass er Gottes Gebote hält. Ebenso sagen viele Menschen in der Gemeinde ihrem Leiter oder Pastor nur das, was er hören will, um einen guten Eindruck zu machen.

2. „Gott dient ja eigentlich mir, meiner Sache, meinem Erfolg. Gott ist ja für mich!“ Saul hat Gott seinen persönlichen Interessen untergeordnet.

3. „Ich bin ein großer König, alles, was ich tue, ist richtig!“ Er hatte sehr viel Stolz und Hochmut.

4. „Kann man aufgrund meiner großen Siege nicht meine kleinen Mängel vergessen?“ Viele Menschen bilden sich etwas auf ihrem Dienst für Gott ein und missachten dann jede persönliche Zurechtweisung.

[1.Samuel 15;24-25]: „Da sprach Saul zu Samuel: Ich habe gesündigt, daß ich den Befehl des Herrn und deine Worte übertreten habe; denn ich fürchtete das Volk und gehorchte seiner Stimme! Nun aber vergib mir doch meine Sünde und kehre mit mir um, damit ich den Herrn anbete!“

Der erste Versuch von Saul, sich zu bekehren, scheiterte, weil er die ganze Schuld auf das Volk schob und danach seine eigenen Pläne durchsetzen wollte. Es war also keine echte Bekehrung.

[1.Samuel 15;30]: „Er aber sprach: Ich habe gesündigt; nun aber ehre mich doch vor den Ältesten meines Volkes und vor Israel und kehre mit mir um, damit ich den Herrn, deinen Gott, anbete!“ 

Auch der zweite Versuch war keine echte Bekehrung, weil Saul das Problem schnell zur Seite schieben und seine eigene Karriere retten wollte.

Warum spüren wir also die Gegenwart Gottes nicht? Weil wir zu faul sind, um uns mit unserem Herzen zu beschäftigen.

-> Menschen können nicht von neuem geboren werden, wenn sie ein verlogenes Herz haben und keine aufrichtige Bekehrung durchführen!

 

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Ein Gedanke zu „Glaubensgeneration Sonntagspredigt vom 14.12.2014 mit Pastor A. Epp

  1. Louis sagte am :

    Wichtiges Thema!

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