Der Glaube kommt vom Hören

Der Glaubensgeneration Blog über Gott und Gesellschaft – Die Kirche in Duisburg Großenbaum

Glaubensgeneration Sonntagspredigt vom 16.11.14 mit Pastor A. Epp

predigtThema: Will ich in den Himmel?

Jeder klar denkende Mensch will in den Himmel und nicht in die Hölle, auch wenn er nicht gläubig ist. „Von klein an habe ich immer gebetet und bin mit Jesus gegangen. Nur in die Gemeinde sind wir nicht gegangen. Als mein kleiner Bruder kurz vor seinem Tod getauft wurde, war ich das erste Mal in einer Gemeinde. Ich war sehr aufgeregt, denn ich wollte mit den Menschen zusammen sein, die eines Tages in den Himmel kommen werden.“

Wenn wir Kinder sind, haben wir einen kindlichen (festen) Glauben an Gott. „Als Kind fürchtete ich mich weder vor der Ankunft Jesu noch vor dem Tod. Ich betete immer, weil ich wusste, dass Jesus sich für mich einsetzten und mir alles was ich auf der Erde nicht bekomme habe geben wird, wenn ich in den Himmel komme. Vor allem aber wusste ich, dass Gott mich in den Himmel nehmen wird.“

„Als ich älter würde ließ mein kindlicher Glaube nach und ich fing an mich vor dem Himmel zu fürchten, weil Gott auf mich herabblickt und sich meine Beziehung zu ihm verändert hatte. Eines Tages kam ich betrunken nach Hause, blickte in den Himmel und stellte fest, dass ich nicht mehr dorthin wollte. In diesem Moment wurde mich klar, dass mich dort nichts mehr erwartet, weil ich nicht entsprechend lebte.“

Wenn wir in den Himmel wollen, warum fällt es uns so schwer um Vergebung zu bitten?

  • Es ist besser beleidigt zu werden, als zu beleidigen.
  • Wir sollen die Taten der anderen mit Liebe bedecken.

Wenn wir in den Himmel wollen, warum fällt es uns so schwer zu nachzugeben?

  • Wir müssen aus diesem Zustand herauswachsen, der uns dazu bringt, immer Recht haben zu wollen.
  • Jesus macht keine Unterschiede darin, woher wir gekommen sind oder wer wir einmal waren, die Hauptsache ist, dass wir zu ihm gekommen sind. „Ich hatte einen Traum, in dem Jesus kam um alle zu richten. Dort saßen viele Menschen an einem Tisch mit Jesus und darunter auch mein Cousin, der ein Alkoholiker war. Er hatte einen Platz direkt neben Jesus. Mir schien das nicht fair, weil ich gläubig war und er nicht. Erst als ich erwachsen wurde, verstand ich, dass Jesus keinen Unterschied zwischen den Menschen macht, die zu ihm kommen.“

Wenn wir in den Himmel wollen, müssen wir aufhören die Leute zu trennen.

  • Wer an Jesus glaubt, ist unser Bruder, egal ob Pfingstler oder Baptist, etc.

Wenn wir in den Himmel wollen, warum fällt es und so schwer den Zehnten zu geben?

  • Viele befürchten, dass ihnen nichts mehr übrig bleibt, wenn sie Gott Geld geben.
  • Der Zehnte ist ein Zeichen unseres Vertrauens in Gott.
  • Gebe ich Gott, zeige ich ihm meine Liebe. „Liebt ein Mann seine Frau kauft er ihr Blumen und rechnet nicht nach, was er sich davon hätte kaufen können. Wir tuen ihr etwas Gutes aus Liebe.“
  • Unser Herz nicht an Besitztümern festhalten

Matthäus 7, 21 „Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut.“ Wer den Willen des Vaters tut kommt in den Himmel. Doch wie erfüllt man den Willen des Vaters? Indem wir den Himmel mehr lieben, als die Erde.“

2. Korinther 5, 1-2 „Denn wir wissen: Wenn unsere irdische Zeltwohnung abgebrochen wird, haben wir im Himmel einen Bau von Gott, ein Haus, nicht mit Händen gemacht, das ewig ist. Denn in diesem [Zelt] seufzen wir vor Sehnsucht danach, mit unserer Behausung, die vom Himmel ist, überkleidet zu werden.“ Wir müssen wissen, dass wir ein Haus im Himmel haben.

Heute ist eine andere Zeit und es ist viel einfacher eine Gemeinde zu Gründen als früher. Die Menschen lassen sich locken durch ein paar lasche Predigten, nette Gesellschaft von Leuten, die auf Spaß aus sind etc. Doch dort, wo die Menschen seufzen: „Ach, wie sehr wir in den Himmel wollen“, da ist Gottes Gemeinde.

2. Korinther 5,9 „Darum suchen wir auch unsere Ehre darin, dass wir ihm wohlgefallen, sei es daheim oder nicht daheim.“

Philipper 1, 21-29 „Denn für mich ist Christus das Leben, und das Sterben ein Gewinn. Wenn aber das Leben im Fleisch mir Gelegenheit gibt zu fruchtbarer Wirksamkeit, so weiß ich nicht, was ich wählen soll. Denn ich werde von beidem bedrängt: Mich verlangt danach, aufzubrechen und bei Christus zu sein, was auch viel besser wäre; aber es ist nötiger, im Fleisch zu bleiben um euretwillen […].“

Wir müssen so leben, dass wir in den Himmel kommen – denn das ist unser Ziel. Dabei sollten wir so vielen Menschen wie möglich vom Evangelium erzählen, damit sie auch gerettet werden.

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