Der Glaube kommt vom Hören

Der Glaubensgeneration Blog über Gott und Gesellschaft – Die Kirche in Duisburg Großenbaum

Glaubensgeneration Sonntagspredigt vom 09.11.14 mit Pastor A. Epp

IMG_9572Thema: Bringe Frucht!

Gott hat den Menschen so geschaffen, dass er Gefühle hat. Man unterscheidet zwischen positiven und negativen Gefühlen und diese können entweder dauerhaft oder zeitlich sein. Ein anhaltendes Gefühl des Glücks kommt bei einem Menschen dann zustande, wenn er die Frucht seines Lebens sieht und es nachvollzieht und realisiert, dass er diese Frucht hat. Derjenige, der nur für seine Emotionen und für sich selbst lebt, wird nie eine dauerhafte Frucht bringen. Gott hat uns so gemacht, dass wir nur dann glücklich sein können wenn wir uns in das Leben anderer investieren und etwas vollbringen und schließlich das Resultat dieser Taten sehen.

Matthäus 7;19: „Ein jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.“

Matthäus 21;19: „Und als er einen einzelnen Feigenbaum am Wege sah, ging er zu ihm hin und fand nichts daran als nur Blätter. Da sprach er zu ihm: Nun komme von dir keine Frucht mehr in Ewigkeit! Und auf der Stelle verdorrte der Feigenbaum.“

Hier gibt Jesus uns ein Beispiel, was mit Sachen passiert, die Ihre Bestimmung nicht erfüllen. Der Feigenbaum ist dafür da um Früchte zu tragen. Wenn er jedoch keine Frucht bringt ist dieser unnütz und man muss ihn schließlich abhauen. Genauso ist es mit uns. Wenn der Mensch auf dieser Erde nichts tut und keine Frucht bringt, ist er wie dieser Feigenbaum. In solchem Zustand können wir Gott nicht gefallen. Und wie kann man dann glücklich sein, wenn Gott mit uns unzufrieden ist?

Johannes 15;16: „Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und gesetzt, dass ihr hingehet und Frucht bringet und eure Frucht bleibe, auf dass, was irgend ihr den Vater bitten werdet in meinem Namen, er es euch gebe.“

Jesus hat uns auserwählt um Frucht zu bringen. Wenn wir es nicht tun, werden wir früher oder später unglücklich sein, da wir somit sein Wille nicht erfüllen.

In dem Psalm 1 lesen wir von dem Versprechen Gottes, dass wir immer Frucht bringen können.

Psalm 1;3: „Der ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit und dessen Blätter nicht verwelken, und alles, was er macht, gerät wohl.“

Johannes 12;24: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, so bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, so bringt es viele Frucht. Wer seine Seele liebt, der wird sie verlieren; wer aber seine Seele in dieser Welt hasst, wird sie zum ewigen Leben bewahren.“

Wenn wir sähen und der Samen nicht stirbt, gibt es keine Frucht. Das ist eine Gesetzmäßigkeit. Um also Frucht zu bringen, muss man seine Seele (= unser ich) in dieser Welt ablegen und für diese Welt sterben. Wir sollen uns immer die Frage stellen was wir mehr lieben? Unser Ich, unsere Meinung und diese Welt oder Jesus?

Viele Kleinigkeiten können uns davon ablenken die Frucht zu bringen. Wir dürfen jedoch nie vergessen, dass es uns, aber vor allem Gott glücklich macht wenn wir sein Wille erfüllen und Früchte bringen. Wir sollen so auf dieser Erde leben, dass wenn die Zeit kommt und wir die Welt verlassen werden, nach uns eine reale Frucht zurückbleibt.

Nachtrag: Kurze Lebensgeschichte der Großtante von Pastor A. Epp

Der Pastor hatte eine Großtante, die noch vor der Revolution unter den Mennoniten lebte. Sie war sehr schön, aber heiratete nie. Sie hat sich dann dazu entschieden, alle 6 bis 7 Jahren eine Gruppe aus 5 jungen Mädchen zu versammeln und zu Lehren. Diese hat sie dann bis zu ihren 16 Lebensjahr begleitet und ihnen das Nähen, Stricken, Rechen, Lesen, Putzen, Beten, Bibellesen, Ältere zu achten, in Schwierigkeiten richtig zu handeln und viele mehr beigebracht. Das war ihr Leben. Und als diese Mädchen 16 Jahre alt wurden sagte sie zu ihnen, dass sie jetzt bereit wären zu heiraten und hat sich fünf neue Mädchen genommen. Und so verging ihr ganzes Leben. Sie hat nie geheiratet, aber hat sehr viel Frucht gebracht und strahlte viel Liebe aus. Und sie hat dem damals noch kleinen  A. Epp  das Beten beigebracht und das hat eine Frucht gebracht, die man heute noch sehen kann.

Großtante des Pastors A. Epp

Großtante des Pastors A. Epp

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Ein Gedanke zu „Glaubensgeneration Sonntagspredigt vom 09.11.14 mit Pastor A. Epp

  1. Grazyna sagte am :

    Danke, danke, Danke! Bitte betet für mich. Grazyna

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