Der Glaube kommt vom Hören

Der Glaubensgeneration Blog über Gott und Gesellschaft – Die Kirche in Duisburg Großenbaum

Glaubensgeneration- Sonntagspredigt 09.02.14 „Drei Fragen“ – Pastor A. Epp

img_4247-e1331583071634.jpg w=200&h=300Einschub:

Die Gemeinde ist keine Organisation, sondern ein lebendiger Organismus. Wenn Jesus unter uns ist, dann bekommen wir seine Begeisterung und man möchte leben! Erst wenn Christus unter uns lebt, dann werden wir zur Gemeinde.

Einschub Ende

Richter 18, 7-11: „Da gingen die fünf Männer hin und kamen gen Lais; und sie sahen, daß das Volk, das darin war, sicher wohnte nach der Weise der Zidonier, ruhig und sicher; und es war niemand im Lande, der ihnen etwas zuleide tat; sie besaßen Reichtum und wohnten fern von den Zidoniern und hatten mit keinem Menschen etwas zu tun.

Es war ein sorgloses Volk.

1. Was bedeutet es, sorglos zu leben?

Sorglos zu leben bedeutet, in Illusionen des Guten oder in den Illusionen seiner eigenen Vorstellungen zu leben. Es bedeutet, dass du nicht nach rechts oder links guckst und denkst, dass die ganze Welt gut ist. Sorglosigkeit besteht einer der Illusion des Guten.

Sorglosigkeit ist eine Illusion dessen, was wir wollen! Wir wollen sorglos und ruhig leben.

2. Woher kam die Gefahr?Was hat diese Menschen gestört weiter so zu leben?

Die Begierde der Gesellschaft. „Ich möchte das, was der Andere hat“. Die Begierde zwingt den Menschen, das einzunehmen, wo die Menschen sorglos sind, wo die Menschen in Illusionen leben. Begierde wird immer die Sorglosigkeit einnehmen wollen.

3. Warum sind diese Menschen in die Stadt so sicher einmarschiert? Warum hat ihr Gewissen sie nicht gequält?

Ein ehrlicher Mensch braucht Gott zur Selbstkontrolle. Er fragt Gott, wie er handeln soll. Dann gibt es Menschen, bei denen das Gewissen schon betäubt ist. Sie sagen sich, egal was wir tun – Gott ist mit uns, obwohl Gott schon lange nicht mit ihnen ist. Genau das hat den Menschen die Sicherheit gegeben, dass sie das Richtige tun.

Es ist wichtig, sich immer folgende Fragen zu stellen:

1. Wenn wir etwas tun, müssen wir uns fragen, warum wir es tun. Welches Motiv verfolge ich? Kommt es aus meinem Herzen oder aus meinen Gedanken? Was ist der Grund meines Handelns? Kommt es aus dem Herzen oder aus der Erfahrung (Gewohnheit) der vorherigen Handlungen in meinem Leben?

Warum spiele ich jetzt PC-Spiele oder warum will ich hierhin oder dorthin fahren?

2.Wofür tun wir es? Welche Ziele verfolgen wir mit dieser Handlung? Wer profitiert davon? Machen ich das für mich, oder für jemand anderen?

Wenn wir unser Leben so analysieren, dann werden wir erkennen, dass ca. 95% unserer Handlungen nur für uns selbst profitabel sind.

3. Wer steht dahinter?

Ist es profitabel für Gott oder den Teufel? Auf welcher Position stehe ich? Wer profitiert davon, dass ich dies tue? Als Gläubige müssen wir es selbst einordnen können.

Wenn ich eine SMS mit einer guten Predigt oder nützlichen Worten verschicke, dann habe ich in mir den Wunsch, etwas Gutes für den Menschen zu tun. Die Quelle meiner Handlung ist dann : etwas Gutes zu tun.

Wenn ich einen dummen Witz verschicke, dann bedeutet es, dass viel Dummheit in mir steckt und ich sorglos lebe. Ich glaube nicht an die Begierde oder an Feinde in meinem Umfeld.

Aber was will ich damit überhaupt erreichen? Bei einer guten Predigt, möchte ich, dass es dem Menschen gut geht. Wenn ich etwas Dummes verschicke, dann möchte ich, dass er genau so dumm wird, wie diese Welt – alle haben dann zwar gelacht, aber es gibt keinen Nutzen davon.

Deshalb müssen wir uns die Frage stellen: Wer steht dahinter, wer profitiert davon…. Gott oder der Teufel?

Wenn wir uns immer diese Fragen stellen, dann wir niemand in unser Haus kommen und uns einnehmen. Und niemand wird unsere Familie zerstören, denn wir werden kein sorgloses Leben führen. Wir wissen nämlich , dass in dieser Welt die Begierde herrscht.

Wir leben in einer Welt, die dem Ende geneigt ist. Dort, wo das Schwarze weis genannt wird und das Weise schwarz. Es war noch nie so schlimm, wie in unserer Zeit. Doch wir haben unsere Hoffnung und wir schlafen nicht. Denke nach, sei nicht sorglos und bete!

Stehe für deine Gemeinde und für den Glauben an Gott ein und Er wird dir den Mut und die Freude darin geben!

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