Der Glaube kommt vom Hören

Der Glaubensgeneration Blog über Gott und Gesellschaft – Die Kirche in Duisburg Großenbaum

Glaubensgeneration Sonntagspredigt am 24.11.13 mit Pastor A. Epp

Glaubensgeneration - Alexander EppThema: Der Gerechte bringt Frucht

[Matthäus 25; 24]: „Da trat auch der hinzu, der das eine Talent empfangen hatte, und sprach: Herr, ich kannte dich, dass du ein harter Mann bist. Du erntest, wo du nicht gesät, und sammelst, wo du nicht ausgestreut hast;  25und ich fürchtete mich, ging hin und verbarg dein Talent in der Erde. Siehe, da hast du das Deine!  26Aber sein Herr antwortete und sprach zu ihm: Du böser und fauler Knecht! Wusstest du, dass ich ernte, wo ich nicht gesät, und sammle, wo ich nicht ausgestreut habe?  27Dann hättest du mein Geld den Wechslern bringen sollen, so hätte ich bei meinem Kommen das Meine mit Zinsen zurückerhalten.  28Darum nehmt ihm das Talent weg und gebt es dem, der die zehn Talente hat! 29Denn wer hat, dem wird gegeben werden, damit er Überfluss hat; von dem aber, der nicht hat, wird auch das genommen werden, was er hat.“

Es erscheint manchen vielleicht ungerecht zu sein, denen etwas wegzunehmen, die eh schon nichts haben. Die Kommunisten zum Beispiel verstehen diese Stelle nicht. Sie sind immer der Meinung, dass man den Reichen, die alles haben etwas wegnehmen sollte und es den Armen geben sollte, die nichts haben.

Was ist ein Talent?

– Es war Silber gewesen, denn das war damals die Währung. Ein Talent ist ca. 30 Kilogramm Silber. Man konnte damals ein Haus für 200 Drachmen kaufen. Für ein Tausend Drachmen, also ein Sechstel von einem Talent konnte man sich alles Mögliche kaufen – den kompletten Haushalt mit der ganzen Ausstattung und Nahrung für einen ganzen Monat. In Euro wäre ein Talent mit einer Million gleichzusetzen. Von dieser Million könnte man doch ruhig ein paar hundert Tausend in ein Geschäft reinstecken. Zumindest Zinsen hätte man damit gewinnen können. Aber dieser Knecht, der dieses Talent bekam machte gar nichts damit.

Die fünf Eigenschaften des Knechtes:

1)      Er beurteilte seinen Herrn als „hart“. Er hatte sein eigenes Denken. Die anderen beiden haben ihren Herrn nicht beurteilt, sie beneideten ihn nicht. Sie taten es einfach. Dieser Mensch war sehr zynisch, er verglich sich mit anderen und sah immer die negativen Sachen an anderen Menschen.

2)     Er wollte nichts mit seinem Herrn zu tun haben. Er sagte: „Hier hast du das Deine wieder zurück“. Er hatte keine Beziehung mit dem Herrn und er wollte keine Gemeinschaft mit ihm haben.

3)      Er wollte das Eigentum nicht riskieren. Wieso? – Für sich selbst. Es ist eine Art von Egoismus. Wenn er seinen Herrn lieben würde, dann würde er das Geld nicht eingraben. Er wollte nichts für den Herrn riskieren. Er fürchtete seinen Herrn und deshalb funktionierte ein Schutz-Mechanismus  in ihm.

4)      Der Herr nannte ihn daraufhin: „böse und faul“. Das heißt, dass dieser Mensch ein böses und listiges Herz hatte. Außerdem war er faul. In der griechischen Originalübersetzung steht: „ängstlich“ statt „faul“. Diese beiden Eigenschaften stehen direkt in Verbindung miteinander. Man hat Angst, weil man faul ist. Ängstlichkeit, Faulheit und ein böses Herz waren also seine Eigenschaften.

5)      Der Herr sagte zu ihm: „du hättest es abgeben sollen“. In der griechischen Originalübersetzung steht: „ das Geld hinschmeißen“. Das bedeutet, dass es damals sehr leicht war sein Geld irgendwo rein zu investieren.

Das Wort: „Talent“  steht bis heute für etwas, was gegeben ist. Gott gibt uns seine Gerechtigkeit. Es ist ein Geschenk nach der Gnade Gottes, welches wir nicht verdient haben. Die ersten zwei Knechte haben die Gerechtigkeit des Herrn erhalten.

Gerechtigkeit muss gebraucht werden! Ein Gerechter bringt Frucht!

Bei den einen Menschen funktioniert das. Nachdem sie die Gerechtigkeit erhalten haben,  versuchen sie sich in das Reich Gottes zu investieren und Frucht zu bringen. Andere dagegen erhalten die Gerechtigkeit und vergraben sie. Am Ende wollen sie die ihnen verliehene Gerechtigkeit  dem Herrn einfach zurückgeben und so in den Himmel kommen. Aber der Herr wird zu ihnen sagen: „ Ihr bösen und faulen Knechte“. Der Gerechte muss Frucht bringen. Er kann sich nicht nur um sich selbst kümmern – er muss sich um andere kümmern!

[Philipper 2;1]: „Gibt es nun [bei euch] Ermahnung in Christus, gibt es Zuspruch der Liebe, gibt es Gemeinschaft des Geistes, gibt es Herzlichkeit und Erbarmen,  2so macht meine Freude völlig, indem ihr eines Sinnes seid, gleiche Liebe habt, einmütig und auf das Eine bedacht seid.  3Tut nichts aus Selbstsucht oder nichtigem Ehrgeiz, sondern in Demut achte einer den anderen höher als sich selbst.  4Jeder schaue nicht auf das Seine, sondern jeder auf das des anderen.“

Wir sind Gottes „Schuldner“. Wir „müssen“ unserem Herrn dienen! Und wir dürfen keine Angst davor haben!

[Johannes 6;27]: „Wirkt nicht [für] die Speise, die vergänglich ist, sondern [für] die Speise, die bis ins ewige Leben bleibt, die der Sohn des Menschen euch geben wird; denn diesen hat Gott, der Vater, bestätigt!“

[1 Korinther 14; 12]: „Also auch ihr, da ihr eifrig nach Geisteswirkungen trachtet, strebt danach, dass ihr zur Erbauung der Gemeinde Überfluss habt!“

[Hebräer 13; 15]: „Durch ihn lasst uns nun Gott beständig ein Opfer des Lobes darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen!“

Wir sollen nicht nach dem Physischen streben, sondern nach dem Himmlischen! Wir müssen nach den Gaben des Geistes trachten, um unsere Gerechtigkeit in Gebrauch zu bringen. Wir müssen Gott beständig preisen und Wohltaten vollbringen. Und wir müssen Gemeinschaft miteinander haben, denn Gemeinschaft miteinander zu haben ist ein Opfer.

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