Der Glaube kommt vom Hören

Der Glaubensgeneration Blog über Gott und Gesellschaft – Die Kirche in Duisburg Großenbaum

Nichts als Verbote…

piqs.de – Hendrik Dierßen

Du sollst keine Anderen Götter haben neben mir, du sollst nicht Lügen, nicht stehlen, -ehebrechen, -eifersüchtig sein, – begehren etc… Wer kennt sie nicht? Die 10 Gebote. Doch das ist noch nicht alles! Es gibt 613 Ge- und Verbote allein im Alten Testament. Man könnte sagen „Die Bibel ist voll davon!“ Wie kann man auch nur bloß versuchen sich daran zu halten und danach zu leben?

Ich habe schon oft den Satz gehört: „Wo bleibt denn der Spaß, bei den ganzen Gesetzen?“

Ist das wirklich so? Versucht man als Christ sich krampfhaft einfach nur irgendwie heilig zu halten, nur um am Ende enttäuscht zu dem Entschluss zu kommen, dass man versagt hat?

Christ = Sklave?

Ich persönlich und auch viele andere Menschen die sich zu Christus bekennen, wirken aber gar nicht gezwungen, enttäuscht oder wie ein Sklave. Ganz im Gegenteil: Im Laufe der Jahrzehnte haben sogar viele für ihren brennenden Glauben an Jesus gelitten und wurden auch getötet.

Aber wie passt das zusammen?

Psalm 27,4:

Eines erbitte ich von dem Herrn, nach diesem will ich trachten: daß ich bleiben darf im Haus des Herrn mein ganzes Leben lang, um die Lieblichkeit des Herrn zu schauen und [ihn] zu suchen in seinem Tempel.“

Im Christentum geht es nicht darum sich zu quälen und ohne Ende zu verzichten, auf alles was Spaß macht und dafür ein langweiliges und „heiliges“ Leben zu führen.

So wie David wird alles andere nebensächlich, wenn wir auf die Herrlichkeit Gottes schauen! Genauso wie bei der ersten großen Liebe. Man tut alles um dem anderen zu gefallen und man ist sogar in der Lage liebgewonnene Gewohnheiten loszulassen. Und wenn das zwischen zwei fehlerhaften Menschen klappt, wie viel mehr noch bei einem perfekten Gott!

Ich trinke kein Alkohol, nicht weil es mir verboten ist, sondern weil ich es gar nicht mehr will! So verändert Gott Menschen, wenn sie es zulassen. Doch zwingen wird er keinen, etwas zu tun oder etwas zu lassen. Das war noch nie Gottes Stil.

Jesus ist nicht vor 2000 Jahren zu uns gekommen um uns zu sagen, dass wir Sklaven sind. Sondern um uns zu Söhnen und Töchtern zu machen! Und das ist ein ganz großer Unterschied!

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