Der Glaube kommt vom Hören

Der Glaubensgeneration Blog über Gott und Gesellschaft – Die Kirche in Duisburg Großenbaum

Glaubensgeneration Predigt: „Was passierte am Kreuz“ – 31.03.2013 – Pastor Alexander Epp

Es gibt sehr viele Geschichten, was mit Jesus am Kreuz passiert ist. Aber was wirklich am Kreuz geschehen ist kommt selten bei uns an.

Lukas 23,46: Und Jesus rief laut und sprach: Vater, ich befehle meinen Geist in deine Hände! Und als er das gesagt, verschied er.

Wie genau ist Jesus gestorben? Warum ist Er so schnell gestorben? Denn in der Regel war die eigentliche Strafe am Kreuz ganz langsam zu sterben. Am Kreuz floss das Blut nur sehr langsam aus dem Körper, dann bekam man sehr starken Durst und der Tod trat ganz langsam nach ca. 3 Tagen qualvoll ein. Aber Jesus starb noch am gleichen Tag seiner Kreuzigung.

Jesus letzte Worte waren: „Es ist vollbraucht“ (Johannes 19,30) „Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist“ (Lukas 23,46), und zur neunten stunde rief Jesus: „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“ (Markus 15,34).

Wann genau hat Jesus unsere Sünden auf sich genommen?

Der Prophet Jesaja schreibt, dass Er gequält und geschlagen werden würde. Als man Ihn anspuckte für unsere Sünden, hat in der Vater nicht verlassen. Als man Ihn ans Kreuz anspannte und die geschmiedeten Nägel Ihm in den Unterarm schlug, hat Ihn der Vater auch nicht verlassen. Als man das Kreuz aufrichtete, so lief noch mehr Blut aus dem Körper und der schmerz vervielfachte sich, aber der Vater verließ Ihn da auch nicht. Diese Qualen und Demütigungen erlitt Jesus für die die Sünden der ganzen Menschheit und der Vater war die ganze Zeit mit Ihm.

Dann stellt sich mir noch eine andere Frage. Jesus sagte bestimmt einfach so, „…Gott warum hast du mich verlassen.“

Wahrscheinlich waren die Schmerzen von Jesus so stark und Er wurde einfach auf Gott sauer und schrie, „Vater du hast mich verlassen.“

So, wie es oft bei uns im Leben vorkommt, wenn wir nicht dass bekommen was wir wollen, werden wir beleidigt und beschuldigen Gott an unserem Schmerzen.

Wahrscheinlich hat Gott Jesus gar nicht verlassen.

Am Kreuz beantwortete Er die Frage von dem Räuber, Er gab ihm Hoffnung zurück. Draus schließen wir, dass nicht der Schmerz sein Problem war.

Als Jesus im Garten Gethsemane war, so hatte Er mit seiner Angst gekämpft. Er bat sogar Gott den Kelch an Ihm vorüber gehen zu lassen. So eine Angst hatte Er aber nicht als die Nägel am Kreuz Ihn durchbohrten. Als Jesus am Kreuz hin, sehen wir kein einziges Anzeichen, dass er Angst hatte. Warum hat Ihn dann Gott verlassen???

Im Römer 6,23 lesen wir, dass der der Lohn der Sünde Tod ist und keine Wunden oder Qualen! Also lag das Problem am Tod!

Jesus musste sterben. Der Tod ist nicht nur ein Zustand sondern ein Engel, der kommt, um das Leben zu nehmen und jeder Mensch muss sich mit dem Engel treffen. Der Engel nimmt die Seele des Menschen und schickt diese in die Hölle.

Jesus hat seine göttliche Position aufgegeben, um den Tod anzunehmen. Egal wie lange Er am Kreuz hing und egal wie viel man Ihn gequält hatte, Er konnte nicht sterben und der Engel des Todes konnte nicht zu Ihm kommen und Ihn in die Hölle geschickt, weil Jesus eine Beziehung mit Gott hatte.

Gott musste diese kostbare Beziehung zu seinem Sohn zerreißen, damit Jesus sterben konnte. Jesus wusste, dass sich der Vater von Ihm lösen musst, und dass war das schlimmste für Ihn. Als Er dann alleine blieb, so kam der Engel des Todes über Ihn. Jesus spürte diese Einsamkeit und spürte nicht mehr seinen Vater, und Er sagte ganz instinktiv, in deine Hände gebe ich meinen Leib und er entließ seinen Geist.

Das ist was wirklich am Kreuz geschehen ist. Als Jesus in die Hölle hinab ging, kam er dort als Sieger an und der Vater war wieder mit ihm. Er, als unschuldiger, nahm die Sünden aller Menschen auf sich und so hat Er den Engel des Todes besiegt und entriss Ihm die Schlüssel des Todes.

Hebräer 2.9: Den aber, der eine kleine Zeit niedriger gewesen ist als die Engel, Jesum, sehen wir durchs Leiden des Todes gekrönt mit Preis und Ehre, auf daß er von Gottes Gnaden für alle den Tod schmeckte. 10 Denn es ziemte dem, um deswillen alle Dinge sind und durch den alle Dinge sind, der da viel Kinder hat zur Herrlichkeit geführt, daß er den Herzog der Seligkeit durch Leiden vollkommen machte.

Römer 6.9: und wissen, dass Christus, von den Toten erweckt, hinfort nicht stirbt; der Tod kann hinfort über ihn nicht herrschen. Denn was er gestorben ist, das ist er der Sünde gestorben ein für alle Mal; was er aber lebt, das lebt er Gott.

Jesus hat den unreinen Geist besiegte und den Tod geschmeckt und damit hat er jeden, der an Ihn glaubt frei gemacht. Wenn wir an Ihn glauben werden wir den Tod nicht schmecken. Das wichtigste ist nicht, ein glückliches Leben zu führen, sondern dass Gott uns die Möglichkeit gegeben hat den Sieg über den Tod zu haben.

1. Korinther 15,54-55: Wenn aber dies Verwesliche anziehen wird die Unverweslichkeit und dies Sterbliche anziehen wird die Unsterblichkeit, dann wird erfüllt werden das Wort, das geschrieben steht (Jesaja 25,8; Hosea 13,14): »Der Tod ist verschlungen vom Sieg. Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?« Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft aber der Sünde ist das Gesetz. Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus! Darum, meine lieben Brüder, seid fest, unerschütterlich und nehmt immer zu in dem Werk des Herrn, weil ihr wisst, dass eure Arbeit nicht vergeblich ist in dem Herrn.

Du musst dem Tod nicht mehr begegnen, wenn du an Jesus glaubst und ihm Nachfolgst. Was für eine Freude ist es ihm zu gehörenJ Der glaube an Jesus Christus ist größer als jedes Glück dieser Welt.

Wie willst du weiter Leben? Wenn er doch so viel für dich persönlich getan hat.

Gott Segne Euch!

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Ein Gedanke zu „Glaubensgeneration Predigt: „Was passierte am Kreuz“ – 31.03.2013 – Pastor Alexander Epp

  1. Jane sagte am :

    eine tolle Zusammenfassung 🙂 (wird Qualen nicht mit einem l geschrieben? und Quälerei bzw gequält <- soooo? 😉 )

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