Der Glaube kommt vom Hören

Der Glaubensgeneration Blog über Gott und Gesellschaft – Die Kirche in Duisburg Großenbaum

Glaubensgeneration Sonntagsgottesdienst am 10.03.2013 mit Pastor Alexander Epp

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Intro: Wenn wir Gott preisen, geschieht das nicht nur hier, sondern auch weit über dieses Gebäude hinaus. Denn die Gnade Gottes fließt hinaus in das umliegende Gebiet und vollbringt das, was wir mit unseren Worten nicht vollbringen können. Deshalb ist es so wichtig, dass wir Gott preisen.

Thema: Liebe deine Feinde!

Es ist nicht besonders einfach seine Feinde zu lieben. Vor allem die, welche einem richtig wehgetan haben. Ich möchte, dass wir gewisse Prinzipien verstehen. Wenn wir daran denken, unsere Feinde zu lieben, dann stellen wir uns ganz böse Menschen vor, die schlimmer Dinge getan haben – und die müssen wir dann lieben. So etwas geht einfach nicht in den Verstand eines normalen Menschen hinein. Doch lasst uns sehen, was Jesus dazu gesagt hat.

[Matthäus 5; 25]: „Sei deinem Widersacher bald geneigt, während du noch mit ihm auf dem Weg bist, damit der Widersacher dich nicht etwa dem Richter ausliefert und der Richter dich dem Gerichtsdiener übergibt und du ins Gefängnis geworfen wirst.“

Hier sagt Jesus, dass wir uns mit unserem Widersacher versöhnen sollen. Er sagt, es ist besser beleidigt zu werden/sein, als selbst jemanden zu beleidigen. Außerdem steht in der Bibel, dass wir uns davor hüten sollen einander vors Gericht zu ziehen. Lasst uns sehen, was Jesus sonst noch dazu gesagt hat:

[Matthäus 5; 39]: „Ich aber sage euch: Ihr sollt dem Bösen nicht widerstehen; sondern wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, so biete ihm auch die andere dar“

[Matthäus 5; 44]: „Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, welche euch beleidigen und verfolgen“

Alle, die von Sohnschaft sprechen, es gibt eine Formel, wie man zum Sohn wird. Darüber gibt es viele Predigten und letzten  Sonntag haben wir darüber gesprochen, dass man sich von der Welt absondern soll. Es geht nicht darum,aus der Welt hinauszugehen, ein Mönch zu werden – sondern darum, sich von dem Denken der Welt abzugrenzen. 

Eine andere Formel lautet: seine Feinde lieben! Hier muss man etwas verstehen, es muss sich etwas in unserem Inneren verändern – wir können uns das nicht einfach angewöhnen oder beibringen. Viele, die diese Prinzipien nicht verstehen, deuten das so, dass Gläubige anschließend zu verweichlichten Fußabtretern gemacht werden. Und dann will keiner mehr Christ sein, wenn er so etwas sieht.

Doch lasst uns Jesus anschauen, wie Er seine Feinde geliebt hat. Wir kennen keine einzige Situation, wo man Jesus ausgelacht und bespuckt hat und er sich einfach gebeugt hat. Bis zu der Zeit, wo er leiden musste am Kreuz gab es keine Situation, wo er sich gebeugt hätte – außer vor dem himmlischen Vater. Sogar als man ihn beschimpfte. Man beschimpfte ihn als Dämon – könnt ihr euch vorstellen wie beleidigend das für Ihn sein musste? Aber Jesus besaß Ehre. Er weinte nicht und schlug auch nicht um sich.

Ich habe eine Frage an euch: Kann man die Feinde Gottes lieben?

[2 Chronik 19; 2]: „Und Jehu, der Sohn Hananis, der Seher, ging hinaus, ihm entgegen, und sprach zum König Josaphat: »Solltest du so dem Gottlosen helfen und die lieben, welche den Herrn hassen? Deswegen ist Zorn auf dir von Seiten des Herrn!“

Was ist da geschehen? Josaphat hat sich mit den Feinden Gottes verbunden. Mit denen, die gegen die Prinzipien Gottes vorgingen und ein unreines Leben führten. Die Jünger Jesu haben sich niemals mit den Feinden Gottes verbündet, wenn sie diese getroffen haben. Weder seelisch, noch physisch, noch in ihrem Denken.  Wir können dieses Gebot nur erfüllen, wenn wir es verstehen. Jesus hat uns niemals dazu aufgerufen, sich mit unseren Feinden zu verbinden. Der Teufel ist auch unser Feind aber wir sollen ihn niemals lieben.

Dein Feind ist ein Mensch, der einen persönlichen Konflikt mit dir hat. Und um seinen Hass gegen dich zum Erlöschen zu bringen, musst du etwas tun. Und hier ist Gottes Wort sehr gut anwendbar. Die Liebe, von der Jesus spricht ist etwas, was uns auf eine neue Stufe bringt, wo wir unsere persönlichen Feinde sehen, die gegen uns sind – aber wir rächen uns nicht für das Böse, was sie uns angetan haben, sondern fangen an in ihnen Gottes Schöpfung und arme Menschen zu sehen. Das ist, was auch mit Jesus war, als er gekreuzigt wurde. Er sah in seinen Peinigern Gottes Schöpfung und bat Gott ihnen zu vergeben, da sie nicht wussten was sie tun.

[Römer 12; 17]: „Vergeltet niemand Böses mit Bösem! Seid auf das bedacht, was in den Augen aller Menschen gut ist. Ist es möglich, soviel an euch liegt, so haltet mit allen Menschen Frieden“

Unsere Aufgabe ist es Böses nicht mit Bösem zu vergelten und im Frieden mit allen Menschen zu leben!

Wir müssen unsere Feinde lieben! Es ist nicht einfach, aber es ist ein Prinzip Gottes. Und unsere Liebe muss sich in Taten zeigen.  Wenn ein Mensch dich hasst und du weißt es, dann tue ihm trotz Allem etwas Gutes. Schau ihm in die Augen und du siehst in ihm die Schöpfung Gottes – und das ist dein Sieg. Liebe zeigt sich in Taten, es sind nicht einfach nur Worte. Wir müssen die Atmosphäre des Hasses durchbrechen!

[Römer 12; 19] : „Rächt euch nicht selbst, Geliebte, sondern gebt Raum dem Zorn [Gottes]; denn es steht geschrieben: »Mein ist die Rache; ich will vergelten, spricht der Herr« 20»Wenn nun dein Feind Hunger hat, so gib ihm zu essen; wenn er Durst hat, dann gib ihm zu trinken! Wenn du das tust, wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln. « 21Laß dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse durch das Gute!“

Gott sieht es aber wir müssen unseren Teil erfüllen. Diejenigen segnen, die uns verfolgen. Nicht segnen, damit es ihnen immer gut geht, sondern damit ihre Augen geöffnet werden und sie gerettet werden. Damit die Liebe Gottes in ihr Leben kommt. Denn das ist etwas wahrlich Großartiges, etwas Herrliches, etwas, das das Böse in dieser Welt zerbricht.

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