Der Glaube kommt vom Hören

Der Glaubensgeneration Blog über Gott und Gesellschaft – Die Kirche in Duisburg Großenbaum

Glaubensgeneration Weihnachtspredigt am 23.12.2012 mit Alexander Epp

Thema: Warum versteht ein Mensch es nicht, wenn man ihm etwas Gutes tun möchte?

Der praktische Teil von Weihnachten besteht darin, dass wir etwas Materielles geschenkt bekommen wollen.

Zum Beispiel : wenn wir in ein Geschäft kommen, möchten wir etwas erhalten. Wenn wir über Weihnachten sprechen, dann verwandelt sich Weihnachten in etwas Praktisches und Gewöhnliches. Wir denken, dass jede Sache einen bestimmten Nutzen für uns haben muss.

Doch Jesus ist nicht nur ein Wort und Weihnachten ist nicht nur  irgendein Fest, sondern es ist etwas Reales. Jesus möchte uns Leben geben und den Sieg in allen Bereichen unseres Lebens, deswegen ist der Glaube an Jesus Christus keine Ideologie oder Religion sondern der praktische Teil unseres Lebens!

Es kommt häufig vor, dass wir etwas Gutes tun möchten, dabei aber das genaue Gegenteil herauskommt.

Einschub

Der Chef ruft seine Mitarbeiterin ins Büro für eine Besprechung. Als die Mitarbeiterin das Büro betritt, fängt sie sofort an, sich für eine begangene Tat zu rechtfertigen. Eigentlich aber wollte ihr Chef sich nicht über die vergangenen Situationen unterhalten, sondern ihr einfach mitteilen, dass sie jetzt mehr Gehalt bekommt.

Einschub Ende

Matthäus 1,19: Josef aber, ihr Mann, war fromm und wollte sie nicht in Schande bringen, gedachte aber, sie heimlich zu verlassen.

Ich wundere mich über Josef, dass er so cool geblieben ist und sich nicht seinen Gedanken hingegeben hat. Maria erwartete ein Kind, obwohl sie noch keinen intimen körperlichen Kontakt miteinander hatten.

Einschub

Ein Vater sitzt mit seinem Sohn in einem Zug. Auf einmal fängt der 18 jährige Junge an zu schreien: „Papa, Papa… sind das Bäume?“ Ein paar Minuten später ruft der Junge wieder: „Papa, Papa… sind das Wolken?“ Dann dreht sich ein Passagier zum Vater und sagt: „Ich glaube ihr Sohn ist psychisch krank und deswegen müssen Sie mit ihm zum Arzt gehen.“ Daraufhin antwortet der Vater: „Wir kommen gerade vom Arzt. Mein Sohn hatte eine Operation und kann jetzt sehen.“ An diesem Vorfall sehen wir, dass wir ohne die Wahrheit zu kennen oft über andere Menschen richten. Wir glauben, dass wir schon alles wissen und deswegen brauchen wir uns mit nichts mehr auseinander zu setzen.

Genauso machen sich die Menschen ein Bild von Gott, ohne ihn jemals gekannt zu haben.

Einschub Ende

Wie hat Herodes reagiert, als er erfahren hat, dass Jesus geboren wurde?

„Jemand möchte meinen Platz einnehmen!“ – „Ein neuer König ist geboren und möchte meinen Platz. Ich muss etwas dagegen tun.“

Obwohl man zu Herodes gekommen ist und ihm mitgeteilt hat, dass die Prophezeiung in Erfüllung gegangen ist, hatte Herodes nur  Eigensinn im Kopf gehabt.

Genau so ist es auch mit den Menschen, wenn wir sie in die Gemeinde einladen. Sie hören nicht zu, weil sie denken, dass sie klug (geworden) sind. Sie hören erst auf, „klug“ zu sein, wenn sie dem Tod in die Augen sehen.

Herodes verstand nicht, dass er sich nicht um seine Position hätte Sorgen machen müssen, sondern, dass er verstehen hätte müssen, was überhaupt geschehen war.

Wir gehen nicht einfach so herum und laden die Menschen zum Gottesdienst ein. Nicht einfach so, haben wir unser Gebäude gebaut. Nicht einfach so, reden wir über Jesus. Wir bekommen dafür auch gar kein Geld. Vielleicht sollte man sich die Frage stellen: wofür das Alles, wenn es keinen Gott gibt?

Die Leute fragen sich: „Ist das ein Club? Sind sie fanatisch? Warum arbeiten sie kostenlos?“

Aber das Seltsamste ist, dass diese Menschen glücklich sind und keine Angst vor dem Tod haben. 

Es ist die Zeit gekommen, sich die Frage zu stellen:

WARUM? WARUM GIBT ES DAS CHRISTENTUM?

Warum hat sich das Christentum so schnell in der Welt verbreitet?

Die Antwort ist simpel: Die Menschen sahen, dass Gott real ist. Gott verändert das  Leben der Menschen!

Ich möchte, dass wir das heute verstehen, und zwar nicht so wie Herodes, Pilatus und die Anderen, die schrien: „Kreuzigt Jesus!“.

Johannes 18,37:Da fragte ihn Pilatus: So bist du dennoch ein König? Jesus antwortete: Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, dass ich die Wahrheit bezeugen soll. Wer aus der Wahrheit ist, der hört meine Stimme.“

Jesus sagt, dass Jeder, der aus der Wahrheit ist, seine Stimmt hört. Wir müssen uns hineinversetzen, um das Problem zu verstehen.

Vor uns liegt etwas Gutes, aber dadurch, dass wir sehr egoistisch sind und uns einfach nicht damit auseinander setzen wollen, verpassen wir etwas sehr Gutes für uns.

Versetze dich in den tieferen Sinn von Weihnachten und denk darüber nach: Was ist, wenn Gott wirklich seinen Sohn für mich gesandt hat? Vielleicht sollte ich mein Haupt vor Ihm verbeugen und Ihm sagen: „Wenn Du wirklich mein Retter bist, dann komm in mein Leben, mache mein Leben neu und offenbahre dich mir, so dass ich deine Liebe sehen kann.“

Frohe Weihnachten!

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