Der Glaube kommt vom Hören

Der Glaubensgeneration Blog über Gott und Gesellschaft – Die Kirche in Duisburg Großenbaum

Darf ein Christ ein Gamer sein?

Was denkt Gott über Computerspiele.
Bevor ich euch erkläre was an PC-Spielen so schlimm oder nicht so schlimm ist, definiere ich den Gamer. Klar müssen nicht immer alle Punkte übereinstimmen, aber wenn die Meisten stimmen, ist man einer.Ein Gamer ist meist jugendlich, kann aber auch ein älterer Mensch sein. Ein Gamer spielt Spiele, dabei ist es egal, ob er am PC, am Handy oder an einer Konsole spielt. Es ist auch egal, ob das Spiel Geld kostet oder nicht. Es ist auch egal, ob männlich oder weiblich. Wichtig ist vor allem der Zeitaufwand. Ein echter Gamer stört sich nicht an der Zeit, ja er ist sogar stolz, wenn er eine Nacht durchgespielt hat. Er spielt am liebsten in seiner ganzen Freizeit, die er hat durch.
Als ich Wikipedia gefragt habe, gab es auf Deutsch leider keine Definition, aber auf Englisch habe ich eine gefunden. Als Gamer werden auch die bezeichnet, die über ihre Spiele lernen, die sich also auch Videos anschauen, wie man besser spielt. Nun kommen wir mal zum wir zum Thema was spricht gegen zocken?

1. Gesundheit
Ich geh die Sache erst mal Wissenschaftlich an. Welche gesundheitlichen Schäden kann man durch übermäßiges Spielen bekommen? Erst einmal kann man fett werden, das bedeutet nicht, dass jeder Zocker fett ist, aber es erhöht das Risiko. Wenn man in die Nacht reinspielt oder in der Nacht spielt, kann und wird es zur Müdigkeit führen. Aber es heißt auch nicht, dass wenn man nicht in der Nacht spielt,  man auch kein echter Gamer ist. Zu guter Letzt bekommt man Kopfschmerzen, nicht immer, aber immer öfter.

2. Moral
Eine Person, die viel Zeit mit Spielen verbringt, verliert oft die Grenze zwischen Gut und Böse, weil sie einfach schon daran gewöhnt ist, dass überall Leute sterben. (Außer man spielt natürlich Spiele, wo keine Personen umkommen). Für manche ist es nicht mal schlimm, wenn auf der Welt eine Katastrophe passiert. „Na und? Es sterben doch immer Leute“, sagen die Meisten, aber für uns Christen, ist es eine fatal-schlechte Eigenschaft. Denn es ist unsere Pflicht als Christen Nächstenliebe zu zeigen, ob wir sie nun kennen oder nicht.

3. Zeit
Zeit hat jeder…24 Stunden am Tag, die Frage ist, wie Teile ich meine Zeit auf? Die meisten Gamer spielen 2-5 Stunden wöchentlich. Hört sich nach wenig an. Aber trotzdem nimmt es im Endeffekt eine Menge Zeit deines Lebens in Anspruch. Und ich bin sicher, dass in den Ferien sogar mehr als nur 5 Stunden in der Woche gespielt wird.
Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Alles ist mir erlaubt, aber es soll mich nichts gefangen nehmen“  1.Korinther 6,12.
Wichtig ist auch der zweite Teil, dieses Verses „(…)es soll mich nichts gefangen nehmen“ denn wenn dich das Spiel fesselt, dann verstößt du gegen die Bibel. Deshalb sollte man es lieber direkt lassen, weil Spiele dazu gemacht sind uns zu fesseln und in ihren Bann zu ziehen. „Wer nun weiß, Gutes zu tun, und tut’s nicht, dem ist’s Sünde.“ Jakobus 4,17 Ja, dieser Vers spricht für sich selbst. Da man während der Zeit immer viel Gutes tun kann.

4. Dein Wort
Und er sprach zu ihnen: Seid ihr denn auch so unverständig? Merkt ihr nicht, dass alles, was von außen in den Menschen hineingeht, ihn nicht unrein machen kann?Markus 7,18
Es gibt ein Haufen von Gläubigen, die fluchen, das sollte man nicht. Denn das macht uns unrein. Vor allem beim Spielen merke ich selbst, dass mich sehr viel dazu bewegt zu fluchen oder andere zu beleidigen. Wer sagt: „Am Abend setzt ich mich hin und beruhige mich beim zocken“, der hat noch NIE im Leben richtig gezockt. Denn bei Zocken muss man sich konzentrieren und dass ist dem Teufel wichtig, denn dann passt du nicht auf was du sagst und denkst. Denn dein Wort ist die einzige Waffe, die du hast. Es ist dem Teufel wichtig, dass du sie verlierst.

5. Gedanken
Was ich auf jeden Fall am Zocken schlecht finde: Es nimmt die Gedanken ein. Was meine ich damit? Ich mein, wenn man herumläuft oder sich unterhält, hat man immer das Letzte Spiel im Kopf. Am schlimmsten ist es Natürlich während des Lobpreises. Deshalb halte dein Kopf klar, und spiel nicht.

6. Es macht süchtig
Aber wer wird schon zugeben, dass er süchtig ist? „Ich kann aufhören, ich habe es schon 10 Mal gemacht“
„Wisst ihr nicht, dass, wem ihr euch zur Verfügung stellt als Sklaven zum Gehorsam, ihr dessen Sklaven seid, dem ihr gehorcht? Entweder Sklaven der Sünde zum Tod oder Sklaven des Gehorsams zur Gerechtigkeit?“  Römer 6,16   Entweder oder… Es ist ganz einfach, entweder du dienst Gott oder dem Teufel. Frag dich mal, wer mehr nutzen davon hat, wenn du spielst? Weiter steht noch: „Deswegen isst du besser kein Fleisch, trinkst keinen Wein und vermeidest überhaupt alles, was einen anderen Christen zu Fall bringt.“ Römer 14,24. Diese Stelle ist überhaupt knall-hart. Wenn einer deiner Freunde jemals süchtig war, dann darfst du nicht spielen, weil du ihn dann zum Fall bringen kannst.

7. Geld
Jedes Spiel kostet Geld. Und wenn es kein Geld kostet, so gibt es ein Premium-Account oder irgendein Gold-User. Wenn es das nicht gibt, so gibt es doch irgendwelche Items, die man sich kaufen kann. Jede Konsole, ob X-Box oder PS3 kostet Geld. „Denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein.“ Matthäus 6,21. Also, wo dein Geld hingeht, da geht auch dein Herz hin, so müssen wir darauf achten, wem wir unser Geld opfern Gott oder dem Pc?

8. Lüge
Das schlimmste am Spielen ist ja, dass man denkt, dass man etwas erreicht hat, aber man erreicht gar nichts. Man schafft nichts, was schon ein Ander nicht geschafft hat. Man belügt sich selber, indem man sagt: „Boa bin ich gut“ und selber hat man nichts schafft. Alle Spiele sind so programmiert, dass man sie immer gewinnen kann. Man verschwindet in einer virtuellen Welt, die gar nicht existiert – Aber man fühlt sich wohl, da man in dieser Welt angesehen wird.

Und im Großen und Ganzen, muss ein Mensch es mit seinem Gewissen vereinbaren, ob er es darf oder besser lassen soll. Wie gesagt: „Kann man machen, muss man aber nicht“. Solange man nicht so endet:

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4 Gedanken zu „Darf ein Christ ein Gamer sein?

  1. Aaron sagte am :

    Das Video hätte nicht sein müssen, besonders weil das ganze gestellt ist. 😀 UND wenn ich mein Geld für andere Sachen ausgebe, außer für Gott(Spenden oder was stellst du dir da vor) , dürfte ich mir ja gar nichts mehr kaufen, weil ich ja ständig gegen etwas anderes rebelliere.

    • Gemeint ist das man auf sein Herz achten muss. Wenn ich jetzt meinen 10tel nicht Gott gebe sonderen dem Pc, da ist es schon eine Art Götze.

      • KeineAngabe sagte am :

        Hallo,

        Ich bin gerade über diesen Artikel gestolpert und kann mir kein Reim daraus machen ob ich zustimmen soll oder ablehnen. Ich weiß nicht ob je jemand dieses Kommentar beantworten wird aber auf gut Glück folgende Gedanken:

        Also das meiste kann man über jedes Hobby sagen und der Artikel ist daher im schlimmsten Fall gesetzlich.
        Auch muss ich sagen das ich Punkt 6 für zu hart formuliert halte, es steht geschrieben „Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Alles ist mir erlaubt, aber es soll mich nichts gefangen nehmen.“ und korrigiert mich wenn ich falsch liege (bin nicht sonderlich gut in solchen Dingen) aber passt das ganze nicht auf diese Situation? Insbesondere auf Punkt 5?
        Allerdings muss ich zugeben das zusammen mit Punkt 3 ein Schuh aus dem Artikel wird, es ist in der Tat so das es Menschen gibt die fast nur noch vor dem Bildschirm kleben. Darf ein Christ das? Wenn nein, wo liegt der Unterschied zu anderem Hobbys?
        Vielleicht sollte man unterscheiden zwischen denjenigen der wirklich sucht Probleme hat und denjenigen der nichts besseres zu tun hat. Auch wenn es mir vorkommt als ob viele Jugendliche nichts anders tun als Zocken sollte man fragen, warum? Gibt es vielleicht nichts besseres zu tun?

        Besonders was Punkt 7 anbelangt muss ich widersprechen. Heutzutage gibt es eine gewaltige Auswahl an günstigen Spielen. Zu meiner Zeit gab es die noch nicht, aber selbst wenn man nur neue Spiele kauft kann man sich mit vielleicht 20 € im Monat gut versorgen.
        Für ein normales Hobby ist das wirklich nicht viel, besonders wenn man das z.B. mit den Kosten von Skifahren oder dem klassischen Eisenbahnkeller vergleicht.

        Punkt 1,2 und besonders 4 sind meiner Meinung auch zu hart formuliert und es erscheint mir das diese im Blick auf den Egoshooter Bereich geschrieben wurden.
        Versteht mich nicht falsch, es gibt durchaus Spiele/Menschen auf die das zutreffen kann aber es gibt eine sehr große Anzahl an Videospielen die anders sind (z.B. die Sims) und viele Menschen die das anders betreiben.

        Ich wollte diese Kritik äußeren da ich denke das dieser Artikel sehr einseitig ist und da ich einen Artikel vermisse der sich differenzierter mit den verschieden Arten von Computerspielen und Computerspieleren beschäftigt.

        Ich denke das sich der Artikel nur auf den „harten“ Gamer beziehen soll, der aus dem Spielen einen Art Götzen macht, dennoch habe ich den Artikel beim ersten mal lesen unter dem Stemple „super Gesetzlich“ zugeordnet.
        Vergleichbar mit solchen Artikeln die sich vor 50 Jahren dafür aussprachen das man als Christ am besten gar keinen Fernseher im Haus hat.

        Alles im allen halte ich es für falsch und gesetzlich ein Hobby wie Computerspielen direkt und undifferenziert mit diesen Acht Punkten bewerten zu wollen.
        Ich sage das unter der Annahme das ein Gamer nichts weiter ist als jemand der für ein paar Stunden am Tag dem Hobby der Computerspiele nachgeht.

        Ich würde gerne einen Artikel sehen der sich im Detail mit den Fragen was und wie ein Christ Computerspiele betreiben darf beschäftigt.
        Leider finde ich nur solche die entweder auf zu wenigen oder falschen Informationen beruhen und das Spielen von Spielen direkt, hart und oft mit übertrieben Argumenten verdammen.

  2. So Hi erstmal,
    Diesen Artikel habe ich vor 4 Jahren geschrieben. Und ich bin ein wenig überrascht das jemand das hier noch liest.

    In manchen Punkten hab ich villeicht Unrecht klar.
    Hier der neue Guide, wenn du spielst dann:

    1. Achte darauf, dass deine Spiele *nicht* -sexuell pervers sind
    -besonders brutal sind
    -schlechte Sprache beinhalten
    – Drogen und ähnliches gutheißen
    – oder allgemein moralisch falsch sind

    2. Sie sollten weder
    – deine Zeit rauben
    – dein Geld rauben
    – dein Denken einnehmen

    Auf zocken, hobbies und Filme gilt die selbe Regel. Ich kenn bloß nicht so viele brutalen oder perversen hobbies.
    Achte darauf was du konsumierst, und versuch mehr Zeit in Gott als in all diese vergänglichen Dinge zu investieren.
    Oder lern etwas womit du andere begeistern kannst Gitarre oder eine neue Sprache.
    Wenns dich so brennend interessiert was Gott dazu denkt dann frag ihn doch einfach. Das ist kein Witz Gott antwortet immer.

    MfG
    Theonewaytruth

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