Der Glaube kommt vom Hören

Der Glaubensgeneration Blog über Gott und Gesellschaft – Die Kirche in Duisburg Großenbaum

Glaubensgeneration Sonntagspredigt vom 18.11.2012 mit Pastor Alexander Epp: „Wer bin ich?“

 Thema: Wer bin ich?

Matthäus 10, 16-21: Siehe, ich sende euch wie Schafe inmitten von Wölfen; so seid nun klug wie die Schlangen und einfältig wie die Tauben. Hütet euch aber vor den Menschen; denn sie werden euch an Synedrien überliefern und in ihren Synagogen euch geißeln; und auch vor Statthalter und Könige werdet ihr geführt werden um meinetwillen, ihnen und den Nationen zum Zeugnis. Wenn sie euch aber überliefern, so seid nicht besorgt, wie oder was ihr reden sollt; denn es wird euch in jener Stunde gegeben werden, was ihr reden sollt. Denn nicht ihr seid die Redenden, sondern der Geist eures Vaters, der in euch redet. Es wird aber der Bruder den Bruder zum Tode überliefern, und der Vater das Kind; und Kinder werden sich erheben wider die Eltern und sie zum Tode bringen.

 Matthäus 10,24: ..in Jünger ist nicht über den Lehrer, und ein Knecht nicht über seinen Herrn.  Es ist dem Jünger genug, daß er sei wie sein Lehrer, und der Knecht wie sein Herr. Wenn sie den Hausherrn Beelzebub genannt haben, wieviel mehr seine Hausgenossen.

 Matthäus 10, 31: Fürchtet euch nun nicht; ihr seid vorzüglicher als viele Sperlinge. Ein jeder nun, der mich vor den Menschen bekennen wird, den werde auch ich bekennen vor meinem Vater, der in den Himmeln ist. Wer aber irgend mich vor den Menschen verleugnen wird, den werde auch ich verleugnen vor meinem Vater, der in den Himmeln ist.

 Matthäus 10,38: und wer nicht sein Kreuz aufnimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig. Wer sein Leben findet, wird es verlieren, und wer sein Leben verliert um meinetwillen, wird es finden.

 Jesus führt diese lange Rede mit seinen Jüngern damit sie erkennen wer sie sind. Genau das ist auch unsere Hauptaufgabe:  zu verstehen wer wir sind.

 Viele Dinge tun wir aus reiner Gewohnheit. Wir gehen in die Kirche, lesen die Bibel und beten vor dem Essen, aber mit der Zeit vergessen wir, wer wir eigentlich sind. Irgendwann hören wir auf in die Gemeinde zu gehen und fangen an so zu leben wie es uns gerade passt. Nach einiger Zeit kommen viele Probleme auf uns zu und dann fragen wir uns: warum?

 Eine der Hauptfragen, die Gott uns stellen wird, wenn wir vor Ihm stehen werden, ist: „Wer bist du?“

[Einschub:]

Ich wurde vor einiger Zeit zum Geburtstag eingeladen. Das war ein offizieller Empfang, da ich auch eine Einladungskarte mit meinem Namen bekommen hatte. Die ganze Zeit dachte ich daran, die Eintrittskarte bloß nicht zu vergessen. Als wir dann mit meiner Frau vor der Eingangshalle standen, suchte ich die Karten. Auf einmal sagt mir die Frau am Eingang, dass ich meine Karte nicht vorzuzeigen bruache, weil sie mich schon kennt.

[Einschub Ende]

Wenn wir Jesus persönlich kennen, dann brauchen wir uns keine Sorgen um unsere Tickets für den Himmel zu machen.

 Warum sagt sich ein Mensch von Jesus/Vater los?

z. B. Andere Interessen. Man versteht sich nicht mehr oder es ist nicht vorteilhaft ein Kind dieses Vaters zu sein.

[Einschub:]

Rom ist über Nacht christlich geworden, weil es nach der Machtergreifung von Augustus einfacher vorteilhafter war. Aber vorher wurden Christen für ihren Glauben verfolgt und umgebracht. Als dann Augustus an die Macht kam, versprach er den Menschen neue Kleidung und Geld, wenn sie Christus anerkennen. Für die Menschen war es dann vorteilhafter sich zu Christus zu bekennen.

[Einschub Ende]

Mit einem Menschen, der weiß wer er ist, ist es einfacher. Ein Mensch der nicht weiß wer er ist, wird immer hin und her bummeln und große Minderwertigkeitskomplexe haben.

 Wir leiden darunter, dass man uns komisch angeguckt hat. Viele Menschen kämpfen mit dem Gedanken, dass sie von Anderen nicht anerkannt werden, sie brauchen jedes Mal eine Bestätigung für ihr Handeln. Solche Menschen sind nicht in der Lage andere Menschen anzuführen, denn die Menschen werden unter einer solchen Führung leiden.

Wir als Christen dürfen uns diesem Komplex nicht hingeben. Wir müssen immer überprüfen, warum wir etwas tun. Wenn wir unsere Motive erkennen, dann können wir ganz leicht feststellen wer wir sind. Darum sagte Jesus:   ich schaue auf das Herz des Menschen.“

 Richter 11, 1-3: Und Jephtha, der Gileaditer, war ein tapferer Held; er war aber der Sohn einer Hure, und Gilead hatte Jephtha gezeugt.  Und auch das Weib Gileads gebar ihm Söhne; und als die Söhne des Weibes groß wurden, da vertrieben sie Jephtha und sprachen zu ihm: Du sollst nicht erben im Hause unseres Vaters, denn du bist der Sohn eines anderen Weibes.

 Warum war Jephtha, der verstoßen worden ist trotzdem ein tapferer Held?

Ein Mensch der nicht weiß wer er ist, kann kein Held werden!

 Wenn wir erfahren warum Jephtha so tapfer war, so werden wir auch in der Lage sein in schwierigen Situationen Christus nicht zu verleugnen.

 Wer war Jephtha?

1. Auf ihm lag der Fluch der Mutter und des Vaters

2. Er wurde von seinen Brüdern verstoßen und später aus dem Haus verjagt

 Das Leben Davids

David hatte ein gutes Verhältnis mit seinen Eltern. Aber der zweite Punkt ist ähnlich wie bei Jephtha. David hütete die Schafe, weil seine Brüder ihn nicht leiden konnten. Warum hat man David verjagt?

 Obwohl David und Jephtha, das gleiche Problem hatten, waren sie tapfer.

 Die gleiche Geschichte sehen wir bei Joseph. Obwohl er nicht der Erstgeborene war und von seinen Brüdern gehasst worden ist, trotzdem war er eine autoritäre Persönlichkeit. Joseph wusste wer er war. Er war der Sohn von Jakob. Als die Versuchung auf ihn kam, sagte er: „ich bin der Sohn Jakobs und Jakob ist der Sohn Isaaks und Isaak ist der Sohn Abrahams. Ich sündige nicht, weil ich der Sohn meines Vaters im Himmel bin.“

 Wir klagen manchmal, dass es uns so schwer fällt der Versuchung zu widerstehen. In solchen Momenten:  denke an Joseph, sein Leben viel war schwerer als unseres!

 Wenn die Versuchung kommt muss ich wissen wer ich bin!

 Jephtha wurde verstoßen, David wurde verstoßen, Joseph wurde verstoßen und auch Jesus wurde verstoßen.

 Oft fühlen wir uns falsch aufgenommen. Wir haben das Gefühl wir sind hier nicht willkommen, aber Jesus wurde gar nicht aufgenommen und auch die  Jünger Jesu wurden überall verstoßen.

 Weiter zu Jephtha:

 Bei Jephtha haben sich, wie auch bei David, alle Taugenichtse versammelt und wurden danach zu Helden. Wenn wir wissen wer wir sind, dann können wir aus der Masse von Menschen, die uns umgibt Helden formen.

 Jephtha formte ein gutes Team. Als Elend über Israel einbrach, riefen die Leute nach ihm.Denn war ein Mann der Ehre und konnte verzeihen.

[Einschub:]

Als man Mohammed verstoßen und verjagt hatte, so hat er eine Gruppe versammelt, holte sein Schwert und metzelte alle nieder.

[Einschub Ende]

 Jephtha konnte verzeihen. Obwohl er der Sohn einer Hure war, hatte man das Gefühl, dass er mit viel Liebe erzogen worden war.

Jephtha kannte auch das Wort Gottes. Als er die Feinde Israels traf, sagte er ihnen, dass sie das und jenes falsch machten. Er wusste ganz genau was Moses gesagt hat und er kannte die Geschichte seines Volkes.

Weiter steht noch geschrieben, dass der Geist des Herrn über Jephtha war. Er hatte ein geheiltes Herz eines Sohnes, ungeachtet seine Lebensgeschichte.

Jephtha hatte viele Siege erlebt und er setzte sich für die ein, die ihn verstoßen hatten.

Wir brauchen ein gesundes Herz! Nimm den Geist der Verstoßung nicht an!

Wie verhält sich ein verstoßener Mensch?

 1. Er kann nicht vergeben.

2. Er sieht sich im Recht, beleidigt sein zu dürfen auf andere.

3. Ein verstoßener Mensch ist immer neidisch.

4. Er will immer Rache üben.

5. Er braucht immer Lob und Zuspruch.

1. Petrus 2,3: wenn ihr anders geschmeckt habt, daß der Herr gütig ist. Zu welchem kommend, als zu einem lebendigen Stein, von Menschen zwar verworfen, bei Gott aber auserwählt, kostbar, werdet auch ihr selbst, als lebendige Steine, aufgebaut, ein geistliches Haus, ein heiliges Priestertum, um darzubringen geistliche Schlachtopfer, Gott wohlannehmlich durch Jesum Christum.

 Sag: “Ich bin von Gott auserwählt und habe kein Recht ein verstoßenes Herz zu haben!“

Die Lektion Nr. 1:

Egal, ob ich verstoßen wurde. Egal, was sich in meinem Herzen verbirgt. Ich habe die Möglichkeit ein Held zu werden, nachdem ich verstanden habe wer ich bin, denn dann habe ich geschmeckt wer ich bin. Egal, was man über Jephtha, David oder Jesus sagte. Egal, was dir deine Gedanken oder deine Seele sagt, schmecke wie gut der Herr ist! Erlaube dem heiligen Geist zu dir zu sprechen- dann wirst du ein Held für Christus sein!

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