Der Glaube kommt vom Hören

Der Glaubensgeneration Blog über Gott und Gesellschaft – Die Kirche in Duisburg Großenbaum

Glaubensgeneration-Sonntagspredigt vom 11.11.2012 mit Irina Epp „Habt den Glauben Gottes“

Thema: Habt den Glauben Gottes

Matthäus 13,24: „ Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Das Reich der Himmel gleicht einem Menschen, der guten Samen auf seinen Acker säte. 25 Während aber die Leute schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut mitten unter den Weizen und ging davon. 26 Als nun die Saat wuchs und Frucht ansetzte, da zeigte sich auch das Unkraut. 27 Und die Knechte des Hausherrn traten herzu und sprachen zu ihm: Herr, hast du nicht guten Samen in deinen Acker gesät? Woher hat er denn das Unkraut? 28 Er aber sprach zu ihnen: Das hat der Feind getan! Da sagten die Knechte zu ihm: Willst du nun, daß wir hingehen und es zusammenlesen? 29 Er aber sprach: Nein! damit ihr nicht beim Zusammenlesen des Unkrauts zugleich mit ihm den Weizen ausreißt. 30 Laßt beides miteinander wachsen bis zur Ernte, und zur Zeit der Ernte will ich den Schnittern sagen: Lest zuerst das Unkraut zusammen und bindet es in Bündel, daß man es verbrenne; den Weizen aber sammelt in meine Scheune!“

Viele Menschen fragen sich heutzutage welche Religion die Richtige ist. Es gibt ja so Viele! Jesus sagte, dass ein Feind sie gesät hat. Aber warum vernichtet Gott sie nicht? – Weil er nicht die Weizen zerstören will! Das müssen wir verstehen.

Es es ist ein großer Unterschied zwischen der Religion und dem Glauben. Religion ist eine Tradition – die Menschen glauben vielleicht nicht mehr, gehen aber trotzdem in die Gemeinde. Glaube dagegen ist was ganz anderes.
Lukas 18,1: „ Er sagte ihnen aber auch ein Gleichnis dafür, daß man allezeit beten und nicht nachlässig werden solle; 2 und er sprach: Es war ein Richter in einer Stadt, der Gott nicht fürchtete und sich vor keinem Menschen scheute. 3 Es war aber eine Witwe in jener Stadt; die kam zu ihm und sprach: Schaffe mir Recht gegenüber meinem Widersacher! 4 Und er wollte lange nicht; danach aber sprach er bei sich selbst: Wenn ich auch Gott nicht fürchte und mich vor keinem Menschen scheue, 5 so will ich dennoch, weil mir diese Witwe Mühe macht, ihr Recht schaffen, damit sie nicht unaufhörlich kommt und mich plagt. 6 Und der Herr sprach: Hört, was der ungerechte Richter sagt! 7 Gott aber, wird er nicht seinen Auserwählten Recht schaffen, die Tag und Nacht zu ihm rufen, wenn er auch lange zuwartet mit ihnen? 8 Ich sage euch: Er wird ihnen schnell Recht schaffen! Doch wenn der Sohn des Menschen kommt, wird er auch den Glauben finden auf Erden?

Es gibt so viele Menschen, die meinen, dass sie gläubig sind! Aber sind sie es wirklich? Wenn Jesus auf die Erde kommt, wird er denn Glauben finden? Was meinte er damit?

Markus 11,22: „Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Habt Glauben an Gott! 23 Denn wahrlich, ich sage euch: Wenn jemand zu diesem Berg spricht: Hebe dich und wirf dich ins Meer! und in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, daß das, was er sagt, geschieht, so wird ihm zuteil werden, was immer er sagt.“

Wir werden uns das Thema des Glaubens anhand der Bibelstelle Hebräer 11 ansehen. Was heißt es „Glauben haben“ :

  1. Glaube ist, wenn du glaubst, dass Gott die ganze Erde erschaffen hat.

(Vers 3:“Durch Glauben verstehen wir, daß die Welten durch Gottes Wort bereitet worden sind, so daß die Dinge, die man sieht, nicht aus Sichtbarem entstanden sind. „)

Wenn Du dir die Natur und die Menschen und die Tiere ansiehst, musst du wissen, dass nicht der Knall, sondern Gott die Erde erschuf. Das ist ein ganz wichtiger Punkt!

  1. Religion nimmt Steuer von den Menschen. Glaube dagegen macht es freiwillig.

Man muss einem Gläubigen nicht besonders erklären, dass er Gott opfern soll. Zehntel ist ein Akt des Glaubens.

(Vers 4:“Durch Glauben brachte Abel Gott ein besseres Opfer dar als Kain; durch ihn erhielt er das Zeugnis, daß er gerecht sei, indem Gott über seine Gaben Zeugnis ablegte, und durch ihn redet er noch, obwohl er gestorben ist.“)

  1. Henoch hat ein Zeugnis bekommen, dass er Gott wohl gefällt.

Ohne Glauben kann man Gott nicht gefallen.

Man muss wissen, dass man Gott gefällt und das man alles richtig macht!

(Vers 5:“Durch Glauben wurde Henoch entrückt, so daß er den Tod nicht sah, und er wurde nicht mehr gefunden, weil Gott ihn entrückt hatte; denn vor seiner Entrückung wurde ihm das Zeugnis gegeben, daß er Gott wohl gefallen hatte“)

  1. Durch Glauben hat Noah sein Haus gerettet.

Wir müssen glauben, dass alle unsere Verwandten und Freunde errettet werden. Wir müssen sie mit unserem Glauben retten! Bete für sie und glaube!

(Vers 7: „Durch Glauben baute Noah, als er eine göttliche Weisung empfangen hatte über die Dinge, die man noch nicht sah, von Gottesfurcht bewegt eine Arche zur Rettung seines Hauses; durch ihn verurteilte er die Welt und wurde ein Erbe der Gerechtigkeit aus Glauben.“)

  1. Wir müssen an das ewige Leben glauben.

Prüfe dich: hältst du dich fest an dieser Erde? Erwartest einen neuen Himmel und eine neue Erde? Bist du bereit mit dem Herrn Ewigkeit zu verbringen? Mit Geschwistern im Glauben ewig Gemeinschaft zu haben?

(Vers 13: „Diese alle sind im Glauben gestorben, ohne das Verheißene empfangen zu haben, sondern sie haben es nur von ferne gesehen und waren davon überzeugt, und haben es willkommen geheißen und bekannt, daß sie Fremdlinge und Wanderer ohne Bürgerrecht sind auf Erden“ , Vers 8 auch)

  1. Sarah nahm das an, was Gott ihr gesagt hat.

Viele bekommen ein Wort von Gott, glauben aber nicht, dass es erfüllt wird. Wenn Gott was sagt, dann wird es klappen, man muss nur glauben!

(Vers 11: „Durch Glauben erhielt auch Sarah selbst die Kraft, schwanger zu werden, und sie gebar, obwohl sie über das geeignete Alter hinaus war, weil sie den für treu achtete, der es verheißen hatte.“)

  1. Wir müssen glauben, dass wir vom Toden auferweckt werden. (Vers 17: „Durch Glauben brachte Abraham den Isaak dar, als er geprüft wurde, und opferte den Eingeborenen, er, der die Verheißungen empfangen hatte,“)

Markus 11,23: „Denn wahrlich, ich sage euch: Wenn jemand zu diesem Berg spricht: Hebe dich und wirf dich ins Meer! und in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, daß das, was er sagt, geschieht, so wird ihm zuteil werden, was immer er sagt. 24 Darum sage ich euch: Alles, was ihr auch immer im Gebet erbittet, glaubt, daß ihr es empfangt, so wird es euch zuteil werden! 25 Und wenn ihr dasteht und betet, so vergebt, wenn ihr etwas gegen jemand habt, damit auch euer Vater im Himmel euch eure Verfehlungen vergibt. 26 Wenn ihr aber nicht vergebt, so wird auch euer Vater im Himmel eure Verfehlungen nicht vergeben.“

Wir müssen beten und glauben! Dem Zweifel ist hier kein Platz!

Zwei Punkte, warum wir keine Antwort auf unsere Gebete sehen:

  1. Wir glauben nicht
  2. Wir vergeben nicht. Die Menschen sind es vielleicht nicht würdig. Sie haben es nicht verdient! Das Wort Gottes sagt Dir aber: „Du muss vergeben! Ich habe dir vergeben, also musst auch du vergeben!“

Religion ist verbunden mit Rache und Härte. Auge um Auge. Glaube dagegen ist Vergebung! Glaube ist Liebe! So siegt man!

Der Gottesdienst fand in Werra-Forum statt. Der nächste Gottesdienst ist wie üblich um 10Uhr am Sonntag.

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