Der Glaube kommt vom Hören

Der Glaubensgeneration Blog über Gott und Gesellschaft – Die Kirche in Duisburg Großenbaum

Gott vs.Twilight


Neulich stieß ich als ich an unserem Stadtkino vorbei lief auf ein Poster. „Breaking Dawn – Bis(s) zum Ende der Nacht“. Und im November ist es auch schon so weit. Der von vielen lang ersehnte, vierte Teil der Twilight Saga kommt in die Kinos, dessen Buchreihe, geschrieben von Stephenie Meyer, ganze Hysterien in der Frauenwelt ausgelöst hat. In ganze 38 Sprachen wurden ihre Bücher übersetzt. Und eine ganze Weile gehörte es zu den best verkauften Bestsellern überhaupt. Ich habe ebenfalls Arbeitskollegen, die diese Bücher bereits „verschlungen“ haben – und sie mir wärmstens empfohlen haben. Der Vampire-Hype macht vor keinem halt. Egal ob Schüler, Hausfrau, Hausmann, Erzieher, Krankenschwester, Arbeitsloser oder Student.
Der Markt hat sich, nach dem Erfolg der Biss-Bücher, noch eine Menge anderer Sachen zu dem Thema „Vampire“ einfallen lassen. Denn der Goldesel muss ja, solange er noch Geld gibt, schnell gemolken werden. So gibt es mittlerweile Fernsehserien, sogar für Kinder, diverse Filme, Merchandise-Artikel ohne Ende und natürlich tonnenweise Bücher.

Doch kann ein Christ guten Gewissens Bücher über halbtote Menschen, sprich Vampire lesen? Ich meine man kann doch Märchen und Phantasiebücher lesen. Narnia z.B. wurde von C. S.  Lewis einem bekennenden Christen geschrieben, der auch viele andere gute Bücher geschrieben hat, die ich persönlich auch schon gelesen habe.
Aber halt, bevor ich anfange etwas zu kritisieren, die Biss Bücher von Stephenie Meyer vermitteln ja schließlich christliche Werte. So versuchte erst kürzlich jemand mir zu erklären, warum Christen diese Bücher auch lesen sollten. Und das kann sogar teilweise stimmen. So findet sich ja immer ein guter Grund für jemand etwas zu tun, was er eigentlich nicht tun sollte. Wer suchet, der findet ja bekanntlich.

Wenn man sich aber das Leben der Autorin genauer anschaut, sieht man, dass sie Mitglied der „Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage“ ist. Es ist zwar der Name Jesu Christi drin, aber es verstecken sich dahinter die Mormonen. Die Autorin ist schon lange eine bekennende Mormonin und in Interviews sagt sie selbst, dass ihr Glaube viel Einfluss auf sie und ihre Bücher nimmt. Und dass sie sogar die Biss Bücher nach einer Vision von ihr angefangen hat zu schreiben.
Und wenn wir ihre Bücher lesen, auch wenn wir wahrscheinlich nicht anfangen würden an Vampire zu glauben, bleibt doch trotzdem irgendetwas hängen. Vielleicht Ideen, Ansichten oder sogar ein bestimmter Geist. Ganz unbemerkt. Denn jedes Buch vermittelt ja etwas mit seiner Geschichte.

Doch woher wissen wir als Christen was wir ohne bedenken lesen können? Die Antwort finden wir in der Bibel.

1 Thess 5,21
„Prüft aber alles und das Gute behaltet. Meidet das Böse in jeder Gestalt.“

Röm 12,2 
„Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.“

Das Schlüsselwort hier ist Prüfen.

Klares Fazit ist: als bekennender Christ, sollte man nicht einfach und unüberlegt irgendwelche Bücher über halbtote Menschen lesen und schon gar nicht, wenn der Autor die gesamte Geschichte mit seinen seltsamen Ansichten würzt. Ich denke Jesus würde solche Bücher auch nicht lesen. Doch einem Christen sind nicht alle Fantasy Bücher verboten. Es sollte einfach nur Jeder prüfen von wem er seine geistliche „Speise“ nimmt. Ob als Buch Form, Film oder sonst wie. Denn was man in sein Inneres sät, das wird man ernten.

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4 Gedanken zu „Gott vs.Twilight

  1. Paul sagte am :

    Thanks guter Beitrag 😉

  2. Diana F. sagte am :

    Guter Artikel! Viele Ideen kommen unterschwellig, nach und nach und nicht bewusst. Aber wenn man darüber nachdenkt: Bei Jesus gibt es keine guten Dämonen, hier wird aber das Vampir-Sein als Gut und sogar Erstrebenswert dargestellt. Wer da nicht aufmerksam wird …

  3. Bis(s) zum Erbrechen versucht die moderne Unterhaltungsindustrie uns zu sagen, dass das Böse auch gut sein kann.

  4. Mrs. P sagte am :

    Danke für den Beitrag. Ich habe auch schon mal eine Diskussion mitbekommen, als jmd versucht hat zu erklären, dass dieses Buch „wirklich christlich“ ist. Denn eine der Hauptfiguren (weiblich) wartete mit ihrem Vampir-Freund auf den „Biss“ bis nach der Hochzeit…
    „Prüfen“ ist da wirklich das Schlüsselwort 😉

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