Der Glaube kommt vom Hören

Der Glaubensgeneration Blog über Gott und Gesellschaft – Die Kirche in Duisburg Großenbaum

Glaubensgeneration Predigt: „Waisenkind oder Sohn“ – Pastor Alexander Epp – 19.08.12

Das Thema der heutigen Predigt: Im Gleichnis über den Sämann gibt es einen Sohn und drei Waisenkinder.

Markus 4,14: „Der Sämann sät das Wort. 15 Die am Weg aber sind die, bei denen das Wort gesät wird, und wenn sie es gehört haben, kommt sogleich der Satan und nimmt das Wort weg, das in ihre Herzen gesät worden ist. 16 Und gleicherweise, wo auf steinigen Boden gesät wurde, das sind die, welche das Wort, wenn sie es hören, sogleich mit Freuden aufnehmen; 17 aber sie haben keine Wurzel in sich, sondern sind wetterwendisch. Später, wenn Drangsal oder Verfolgung entsteht um des Wortes willen, nehmen sie sogleich Anstoß. 18 Und die, bei denen unter die Dornen gesät wurde, das sind solche, die das Wort hören, 19 aber die Sorgen dieser Weltzeit und der Betrug des Reichtums und die Begierden nach anderen Dingen dringen ein und ersticken das Wort, und es wird unfruchtbar. 20 Und die, bei denen auf das gute Erdreich gesät wurde, das sind solche, die das Wort hören und es aufnehmen und Frucht bringen, der eine dreißigfältig, der andere sechzigfältig, der dritte hundertfältig.“

Wir sehen aus diesem Gleichnis die Vier Arten von Menschen. Heute werden wir aber versuchen, diese Menschen in zwei Arten zu unterteilen: Waisenkinder und Söhne. 

  1. Boden: Es wird alles gestohlen. Einem Waisenkind wird immer alles weggenommen. Egal wohin es kommt – alles wird ihm immer weggenommen, weil es keinen Vater hat, der es beschützen kann. Auch beim Glauben wird einem geistlichen Waisen alles gestohlen, weil er keine Beziehung zum himmlischen Vater hat.
  2. Der steinige Boden. Die Pflanze kann dort keine Wurzeln schlagen. Ebenso ein geistliches Waisenkind: Es hat keine Beziehung zum Vater, keine Wurzel. Es weiß nicht wo es hingehört und ändert seine Meinung schnell. 
    Es sind Menschen, die mal in die Gemeinde kommen und sich entscheiden Gott auszuprobieren, aber dann nicht daran festhalten können. Solche Menschen werden von Menschen abgelenkt oder überzeugt, sobald ein Druck aufgebaut wird. Ein Sohn weiß, dass er einen Vater hat und ist im himmlischen Vater verwurzelt und hört nie solchen Menschen zu.
  3. Der Dornenboden. Ein Waisenkind sieht immer in die Leben anderer Menschen und ist neidisch. Das können auch Menschen sein, die schon jahrelang in der Gemeinde sind, aber trotzdem immer auf die Menschen in der Welt neidisch sind. Sie glauben, dass Gott ihnen etwas vorenthält und wollen lieber dem Mammon nachjagen – sie sind Waisenkinder. Ein Waise ist nie mit dem zufrieden, was er hat. 
  4. Der gute Boden. Im Gegensatz zu den ersten drei Arten, symbolisiert der vierte Boden das Herz eines Sohnes. Ein Sohn hat eine Beziehung mit dem himmlischen Vater, er ist in ihm verwurzelt und er bringt Frucht. Ein Sohn versucht nie vom Vater etwas zu vertuschen. Er gibt zu, dass er nicht perfekt ist. Er gibt zu, dass er Probleme hat. Aber er ist Zuhause! Er liebt sein Zuhause. Er liebt seine Gemeinde und seinen himmlischen Vater.

Ein Sohn sieht jedes Problem wie eine Aufgabe und jeder Waise sieht eine Aufgabe als ein Problem.

Und letztens: Ein Sohn hat immer Hoffnung!

2 Korinther 1,8: „ Denn wir wollen euch, Brüder, nicht in Unkenntnis lassen über unsere Drangsal, die uns in [der Provinz] Asia widerfahren ist, daß wir übermäßig schwer zu tragen hatten, über [unser] Vermögen hinaus, so daß wir selbst am Leben verzweifelten; 9 ja, wir hatten in uns selbst schon das Todesurteil, damit wir nicht auf uns selbst vertrauten, sondern auf Gott, der die Toten auferweckt. 10 Er hat uns denn auch aus solch großer Todesgefahr gerettet und rettet uns noch, und wir hoffen auf ihn, daß er uns auch ferner retten wird, 11 wobei auch ihr mitwirkt durch eure Fürbitte für uns, damit wegen der von vielen Personen für uns [erbetenen] Gnadengabe auch von vielen Danksagung geschehe um unsretwillen.“

Paulus schreibt, dass sie ihr Leben schon abgeschrieben hatten. Sie hatten nicht mehr damit gerechnet zu leben. In diesem Fall vertraut ein Sohn auf das ewige Leben – ein Sohn hat somit immer einen Ausweg.

Den Söhnen geht es nicht immer gut! Aber sie hören nicht auf zu hoffen und zu vertrauen! 

Die Predigt fand auf einem Gottesdienst der Evangeliumskirche Glaubensgeneration Duisburg im WERA-Forum in Duisburg Großenbaum statt. Schauen sie vorbei: 10 Uhr im WERA-Forum.

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4 Gedanken zu „Glaubensgeneration Predigt: „Waisenkind oder Sohn“ – Pastor Alexander Epp – 19.08.12

  1. Christopher sagte am :

    Super Wort

  2. Danke ohne euter zusammenfassung könnte ich nicht, weil ich aufgenommen habe.

  3. Das Thema Waisenkind ist überhaupt sehr weitgehend…man kann es nicht mit einem Gottesdienst abdecken.

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