Der Glaube kommt vom Hören

Der Glaubensgeneration Blog über Gott und Gesellschaft – Die Kirche in Duisburg Großenbaum

Glaubensgeneration Predigt: „Ehre deinen Feind“ – Alexander Epp – 29.Juli 2012

Glaubensgeneration DuisburgIch hoffe dass das Thema der Ehre unser Leben verändert. Ich glaube, dass wenn wir die Ehre in uns haben werden, unser Charakter dementsprechend verändert wird und wir uns Gott ähneln. Ehre soll ein Teil unseres Lebens sein! In der Weltgeschichte sehen wir, dass viele Christen durch ihre große Ehre identifiziert wurden. Es war eine Selbstverständigkeit für sie.
2 Samuel 3,26: „Und da Joab von David ausging, sandte er Boten Abner nach, dass sie ihn wiederum holten von Bor-Hassira; und David wusste nichts darum. 27 Als nun Abner wieder gen Hebron kam, führte ihn Joab mitten unter das Tor, dass er heimlich mit ihm redete, und stach ihn daselbst in den Bauch, dass er starb, um seines Bruders Asahel Bluts willen. 28 Da das David hernach erfuhr, sprach er: Ich bin unschuldig und mein Königreich vor dem HERRN ewiglich an dem Blut Abners, des Sohnes Ners; 29 es falle aber auf das Haupt Joabs und auf seines Vaters ganzes Haus, und müsse nicht aufhören im Hause Joabs, der einen Eiterfluss und Aussatz habe und am Stabe gehe und durchs Schwert falle und an Brot Mangel habe.

Joab tötete Abner und dachte gar nicht an die Ehre. Er gab dem Abner kein Schwert, er kämpfte mit ihm keinen gerechten Kampf, sondern handelte ehrenlos. Und was tat David? Er zeigte genau das Gegenteili: Er zog einen Sack an und aß nichts! Er konnte so etwas nicht ignorieren.

Freue dich nicht über das Leid deiner Feinde
Ein ehrenvoller Mensch zeigt Ehre auf allen Ebenen! Wenn der Freund den Fuß gebrochen hat, dann fährt er nicht in den geplanten Urlaub und bleibt mit ihm. Wenn ein Bruder erniedrigt wird, lässt er es nicht zu und lässt sich mit ihm erniedrigen. Es ist eine sehr dünne Sache im Charakter.
Wenn du eine tiefe Beziehung zu Gott hast, dann müsst du Ehre haben! Wenn du aber Gott nicht als Vater hast, dann hast du keine Ehrerbietung zu deinen Feinden.

Sprüche 24,17:Freue dich des Falles deines Feindes nicht, und dein Herz sei nicht froh über seinem Unglück“

Sprüche 25,21: „Hungert deinen Feind, so speise ihn mit Brot; dürstet ihn, so tränke ihn mit Wasser.“ – Das ist ehrbar!

2 Mose 23,4: „Wenn du deines Feindes Ochsen oder Esel begegnest, dass er irrt, so sollst du ihm denselben wieder zuführen. 5 Wenn du den Esel des, der dich hasst, siehst unter seiner Last liegen, hüte dich, und lass ihn nicht, sondern versäume gerne das Deine um seinetwillen.“

Es gibt zwei Kategorien von Feinden. Wir müssen diese Kategorien klar unterscheiden können.

  1. Persönliche Feinde. Das sind Menschen die uns beleidigt haben oder uns Schmerzen hinzugefügt haben. Sie lieben dich nicht, weil sie dich z. B. beneiden. Sie schaden dir auf der Arbeit oder in der Schule.
  2. Feinde Gottes. Das sind Menschen, die der Gemeinde und Gott Schaden hinzugefügt haben oder noch schaden wollen. Sie haben nichts gegen dich, sondern sie haben etwas gegen das Reich Gottes.

Lukas 19,27: „Doch jene meine Feinde, die nicht wollten, dass ich über sie herrschen sollte, bringet her und erwürget sie vor mir.“

Jakobus 4,7: „So seid nun Gott untertänig. Widerstehet dem Teufel, so flieht er von euch;“

In einer Situation sagt Jesus, dass man die Feinde töten soll und gleichzeitig sagt er aber, dass wir den Feinden vergeben sollen! Seht mal zum Beispiel die Tempelreinigung. Hat er alle Leute gesegnet? – Nein, er jagte mit einer improvisierten Peitsche die Menschen aus dem Tempel – ohne segnende Worte.

Das heißt:  Wenn ein Mensch der Gemeinde Gottes Schaden zufügt, muss man ihn nicht segnen. Er schreibt, und beschuldigt Gott und du willst ihn segnen? Mit so einem Menschen will ich nicht mal essen! Gehe und segne den Menschen, der dich bei der Arbeit schlecht macht. Oder deinen Nachbarn, der dich ständig nervt. Deinen persönlichen Feind. Doch segne niemals die Feinde Gottes!

Doch: Es ist nicht unsere Aufgabe die Feinde Gottes zu bekämpfen. Gott wird sich um sie kümmern. Wir unterlassen es aber sie zu segnen. Unser Kampf ist auch nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen geistige Mächte. Unsere Waffe ist deshalb das Gebet.

Die Predigt fand im WERA-Forum, Duisburg Großenbaum, auf einem Gottesdienst der Evangeliumskirche Glaubensgeneration statt.

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