Der Glaube kommt vom Hören

Der Glaubensgeneration Blog über Gott und Gesellschaft – Die Kirche in Duisburg Großenbaum

Glaubensgeberation Sonntagspredigt: “ Was wünscht Gott und was wünsche ich? “ am 24. Juni 2012 mit Alexander Epp

Hast du dir schon Gedanken gemacht, was Gott über dein Leben denkt?

Markus 10,46: „ 46 Und sie kommen nach Jericho. Und als er von Jericho auszog samt seinen Jüngern und einer großen Volksmenge, saß ein Sohn des Timäus, Bartimäus der Blinde, am Weg und bettelte. 47 Und als er hörte, dass es Jesus von Nazareth war, begann er zu rufen und sprach: Jesus, du Sohn Davids, erbarme dich über mich! 48 Und es geboten ihm viele, er solle schweigen; er aber rief noch viel mehr: Du Sohn Davids, erbarme dich über mich! 49 Und Jesus stand still und ließ ihn rufen. Da riefen sie den Blinden und sprachen zu ihm: Sei getrost, steh auf; er ruft dich! 50 Er aber warf seinen Mantel ab, stand auf und kam zu Jesus. 51 Und Jesus begann und sprach zu ihm: Was willst du, dass ich dir tun soll? Der Blinde sprach zu ihm: Rabbuni, dass ich sehend werde! 52 Da sprach Jesus zu ihm: Geh hin; dein Glaube hat dich gerettet! Und sogleich wurde er sehend und folgte Jesus nach auf dem Weg.“

Denkt ihr, dass als Jesus mit der Volksmenge lief, Keiner eine Not hatte? Meint ihr etwa, dass Keiner irgendwas von Jesus wollte? – Bestimmt schon! -> So auch bei uns – wir gehen mit Jesus in der Volksmenge rum und äußern unsere Wünsche nicht!

Ich habe ein Problem und möchte es nicht lösen. Wenn ich sage, dass ich ein Ingenieur werden möchte, dann ist das das Laufen mit Jesus in der Volksmenge. Die richtige Wunschäußerung zeigt sich ganz anders. Ähnlich war das auch bei dem verlorenen Sohn: er hatte viele Wünsche, hat sie aber nie geäußert. Er hat nichts dafür getan, um seinen Wunsch zu verwirklichen

Warum sagte Jesus, dass wir uns den Kindern ähneln sollen? – Weil Kinder immer ihre Wünsche zeigen.

Bartimäus zum Beispiel handelte ganz untypisch: er rief zu Jesus! Er war wie die Menschen auf dem Sterbebett: alle ihre Prioritäten werden plötzlich ganz anders gesetzt; alles was falsch gemacht wurde, will man plötzlich ganz anders machen!

Als Bartimäus hörte, dass Jesus vorbeigeht, dachte er nicht besonders nach: er schrie zu ihm und bettete nach Gnade. Nicht nach Heilung, sondern nach Gnade! Er wusste, dass er es nicht würdig ist geheilt zu werden; er wusste, dass er nur durch Gnade geheilt werden kann.

Du musst wissen, was du in deinem Leben willst. Man muss sich entscheiden, was das wichtigste Ziel ist! Wie bei Bartimäus: er fragte nicht nach Geld gar Heilung, sondern nach Gnade. Er wusste, dass auch wenn er nicht geheilt wird, er trotzdem glücklich sein wird.

Wir dürfen nicht den Fehler tun, und durch konzentrieren auf kleine Wünsche, die wichtigsten Sachen außerhalb des Blickfeldes lassen. Kleinigkeiten sollen nicht das Wesentliche verblenden!

Gott ist das Wichtigste! Errettung ist unser Ziel! Liebe im Herzen ist das Wesentliche!

Und als Jesus Bartimäus zu sich gerufen hat, machte er nichts Anderes als schnell aufzuspringen und zu Jesus zu laufen! -> Wenn Jesus dich ruft, dann laufe sofort zu ihm! Zögere nicht! Denke nicht zu viel nach!

Und Eins müssen wir wissen: Gott will dich immer zu sich rufen! Nur wenn du nicht rufst, wie soll er dich rufen?

Und wenn wir zu Jesus gekommen sind, dann müssen wir genau wissen, wonach wir ihn bitten!

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