Der Glaube kommt vom Hören

Der Glaubensgeneration Blog über Gott und Gesellschaft – Die Kirche in Duisburg Großenbaum

Glaubensgeneration Predigt: „Die Reaktion des Vaters auf die Wiederkunft des Sohnes“ 03.06.2012 bei Pastor Alexander Epp

Das Volk Gottes hat keine Nationalität. Egal welche Hautfarbe man hat, egal wer man ist, vor Gott sind alle gleich und kein Mensch kann das ändern.  So wie wir Gott preisen so wird auch unser Leben sein.

Lukas: 15, 20: „Und er machte sich auf und kam zu seinem Vater. Da er aber noch ferne von dannen war, sah ihn sein Vater, und es jammerte ihn, lief und fiel ihm um seinen Hals und küsste ihn.“

Der Sohn kannte seinen Vater! -> Viele Menschen können nicht zu Gott kommen, weil sie Gott nicht kennen und ihm nicht vertrauen!

Probleme der Kinder, wenn sie ihre Väter nicht kennen:

  • sie vertrauen ihm nicht
  • sie wissen nicht, wie er reagieren wird und haben deswegen keine Beziehung zum Vater

Lasst uns zwei Varianten der Väter uns anschauen, und überlegen, welcher davon Gott ist:

1. Vater: Barmherziger Vater, zu dem man kommt und der Einem immer alles Gutes tut. Er streichelt immer.

Aus Gott haben wir so eine Person geschaffen, die immer nett und freundlich ist, egal was wir tun und machen, wir können jederzeit zu ihm kommen und ihm sagen, dass wir was geklaut haben und er wird uns immer vergeben. Gott ist so gut er vergibt immer, er begnadigt einen immer.  Gott ist Liebe!

Die Katholische Kirche hat im Mittelalter Angst über Gott eingeflößt, in dem sie erzählt hat, dass es ein Fegefeuer  und eine Hölle gibt.  Wir aber haben es in unserer Zeit vergessen. – Es gibt zwar kein Fegefeuer aber eine Hölle!

Es geht nicht darum wer Gut oder Böse ist, es geht um uns. Wir stellen uns Gott als einen Kumpel vor. Aber was meint die Bibelstelle, wo drin steht, dass es schrecklich ist in die Hände Gottes zu fallen? – Viele überlesen diese Stelle und stellen sich ein sich immer zu freuen – so einen Gott brauchen wir und nur an ihn glauben wir auch.

So stellte sich der verlorene Sohn seinen Vater vor:

2. Das Herz des Vaters blutet, weil der Sohn fort gegangen ist. Der Sohn wusste, dass sein Vater jeden Tag auf ihn wartet. Aber er wusste auch, dass wenn er wie ein Held zurückkommt, der Vater Ihn nicht annehmen wird. Der Vater kann Ungerechtigkeit nicht akzeptieren! Gott bleibt Gott, er wird dich nicht streicheln, wenn du gesetzlos lebst. Deswegen kam er auch nicht zurück bis es in seinem Herzen eine Revolution gab. Er kannte den Vater und er wusste auch, dass wenn er kein Geld mehr hat, der Vater ihm kein Geld geben wird.

Lasst uns den Charakter unseren himmlischen Vaters studieren:

Gott wartet dass wir zurückkommen. Wenn wir von ihm weg gehen, dann bedeckt sich sein Herz mit Blut. Er hört nicht auf uns zu rufen und auf uns zu warten. Aber er kann uns nicht wiederaufnehmen, wenn wir in unserem Herzen nicht den Willen haben uns vor ihm zu demütigen. Und erst dann, wenn wir in uns das erkennen und in diese tiefe Demut kommen – dann hebt uns der Vater auf – er umarmt uns. Genauso war das bei dem verlorenen Sohn.

Merke: Das Problem besteht nicht darin, dass wir nicht fähig sind ein ordentliches Leben zu führen. Gott erwartet von uns keine Perfektion, er erwartet von uns nicht, dass wir alles richtig und ohne Fehler tun. Er erwartet aber, dass bei uns ein großes Verlangen geweckt wird mit Ihm zu sein.

Es wurde in der Evangeliumskirche Glaubensgeneration in Wera-Forum gepredigt. Der nächste Gottesdienst findet am 10. Juni um 10 Uhr in Wera-Forum statt.

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