Der Glaube kommt vom Hören

Der Glaubensgeneration Blog über Gott und Gesellschaft – Die Kirche in Duisburg Großenbaum

Sonntagspredigt: “Lerne ein Sohn zu sein, Teil 2” am 20.05.2012 mit Alexander Epp

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Lukas 15,11:Er sprach aber: Ein gewisser Mensch hatte zwei Söhne; und der jüngere von ihnen sprach zu dem Vater: Vater, gib mir den Teil des Vermögens, der mir zufällt. Und er teilte ihnen die Habe. Und nach nicht vielen Tagen brachte der jüngere Sohn alles zusammen und reiste weg in ein fernes Land, und daselbst vergeudete er sein Vermögen, indem er ausschweifend lebte. Als er aber alles verzehrt hatte, kam eine gewaltige Hungersnot über jenes Land, und er selbst fing an, Mangel zu leiden. Und er ging hin und hängte sich an einen der Bürger jenes Landes; der schickte ihn auf seine Äcker, Schweine zu hüten. Und er begehrte, seinen Bauch zu füllen mit den Träbern, welche die Schweine fraßen; und niemand gab ihm. Als er aber zu sich selbst kam, sprach er: Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben Überfluß an Brot, ich aber komme hier um vor Hunger. Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen, und will zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir, ich bin nicht mehr würdig, dein Sohn zu heißen; mache mich wie einen deiner Tagelöhner. Und er machte sich auf und ging zu seinem Vater. Als er aber noch fern war, sah ihn sein Vater und wurde innerlich bewegt und lief hin und fiel ihm um seinen Hals und küßte ihn sehr. Der Sohn aber sprach zu ihm: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir, ich bin nicht mehr würdig, dein Sohn zu heißen. Der Vater aber sprach zu seinen Knechten: Bringet das beste Kleid her und ziehet es ihm an und tut einen Ring an seine Hand und Sandalen an seine Füße; und bringet das gemästete Kalb her und schlachtet es, und lasset uns essen und fröhlich sein; denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden, war verloren und ist gefunden worden. Und sie fingen an fröhlich zu sein.“

Der jüngere Sohn war ein guter Mensch, nur hatte er ein paar Problemchen in seinem Leben. Er ist in den Strom der Gesellschaft geraten und ist vom richtigen Weg abgekommen.

Die meisten Predigten zu diesem Thema beschäftigen sich mit dem Positiven dieser Geschichte: Die Bekehrung. Heute soll eine andere Perspektive dieser Geschichte aufgezeigt werden. Wir schauen uns die Probleme des jüngsten Sohnes an, um daraus zu lernen, wie wir Kinder Gottes werden.

Wie handeln wir, wenn wir sündigen wollen? Sind wir ehrlich? Sagen wir: „Ich möchte jetzt sündigen “? – Nein, wenn wir sündigen wollen, dann versuchen wir es meistens zu vertuschen. Die List überholt uns in diesem Moment!

Auch der Sohn war so: Er wollte ja angeblich nur das Seine nehmen, nie und nimmer sündigen! – Er wollte seine wahre Absicht gar nicht ans Licht bringen.

Wir können aber sehen, dass seine ehrliche Natur in der Not herauskam. Und sobald er es erkannte, dass es wichtig ist, den ganzen Stolz in sich zu brechen – hat er das Richtige getan: Er kam zurück zum Vater! Sei ehrlich mit dir selber! Sei kein Sklave deines Fleisches!

Du kannst viel Frucht bringen, du darfst nur nicht stehen bleiben. Du musst immer weiter gehen und ehrlich sein. Wenn du dir klar machst, welche Probleme du hast, dann werden diese dich nie überwältigen! Siehe dir das Leben der Menschen an, die Es geschafft haben bis zum Ende treu zu sein und viel für Gott zu erreichen. (George Washington Carver (1864) und Adoniram Judson (1788))

Die Rede hier ist nicht davon, dass du keine Fehler machen wirst. Auch nicht, dass du nie sündigen wollen wirst. Sondern die Sache ist die, dass wenn du sündigst, du zum Vater kommst! Der Glaube fängt dort an, wo ein Mensch zum Vater wie ein Sohn kommen.

Die Eigenschaften des Sohnes, die ihn zum Sohn machen:

1)      Er hat gesagt und getan! Stehe hinter deinem Wort. Wenn du dich am Gottesdienst entscheidest irgendwas zu ändern, dann tue das auch! Halte dein Versprechen.

2)      Er brach in sich jeden Stolz. Er erkannte die Tatsache über sein Leben, dass er gefallen ist. Die Meisten, die in der gleichen Situation sind, trauen sich nicht zurück zu kehren.

3)      Der Sohn hat den Blick seins Vaters ausgehalten.

Viele können nicht den Blick ihres Vaters aushalten. Es ist ganz wichtig in die Augen des Vaters zu schauen. Bestimmt dachte er an die Tage seiner Kindheit, als er in die Augen seines Vaters sah.

Unsere wahre Natur wird deutlich, wenn wir in die Augen des Anderen schauen, deshalb ist es auch wichtig, sich nicht zu schämen, in sie zu sehen.

4)      Der Sohn fing an sich zu freuen. Wir sind bei dem Vater, um uns zu freuen. Er möchte, dass wir ein glückliches, fröhliches Leben haben.

5)      Er ging nicht mehr vom Haus weg. Gehe niemals vom Vater weg. Lerne ein Sohn Gottes zu sein!

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