Der Glaube kommt vom Hören

Der Glaubensgeneration Blog über Gott und Gesellschaft – Die Kirche in Duisburg Großenbaum

Was sagt Gott über Sex?

Manche denken, dass das christliche Verständnis von Sex und Intimbeziehung verklemmt sei und nur aus Verboten bestehe. Dabei ist doch Gott unser Schöpfer und er hat uns als “sexuelle” Wesen geschaffen als er uns gebot: “Seid fruchtbar und vermehret euch.” Diejenigen, die Christen verspotten, haben meist selbst keine Ahnung, wie tiefgründig und vielseitig Sex ist, denn sie kennen ihn nur auf körperlicher, ja banaler Ebene.

Die modernen Medien sind überflutet von Gerede über Sex, allerlei Anspielungen und auch offener Sexszenen. Man könnte denken diese Gesellschaft ist aufgeklärt und weiß über Sex mehr als je zuvor. Doch das dem nicht so ist liegt auf der Hand: Wenn man den Erfinder einer Maschine nicht befragt, kann man so viel über sie reden wie man will, man wird aber trotzdem nicht wissen wofür sie gedacht war.

Gott hat auch bestimmte Regeln aufgestellt und wie für jedes Spiel gilt: Nur wenn man sich an die Regeln hält, macht das Spiel auch Spaß. Und: Nur wer sich an die Regeln hält, kann auch gewinnen. Doch was sagt Gott nun durch sein Wort, die Bibel, über Sex?

1. Sex verbindet Menschen für immer

Manche betrachten Sex nur als physisches und vorübergehendes Vergnügen. Heute die, dann morgen die usw. Dass man mit dieser Einstellung auch Geld verdienen kann zeigt das Geschäft mit der Prostitution. Doch Gott hat sich das anders gedacht:

1.Korinther 6:16 :”Oder wisset ihr nicht, daß, wer an der Hure hangt, der ist ein Leib mit ihr? Denn “es werden”, spricht er, “die zwei ein Fleisch sein.”

Hier sehen wir, dass Sex für immer verbindet. Ob man will oder nicht. Sex bindet und verbindet. Man wird zu einem “Leib” mit dem anderen. Und diese Vereinigung versteht die Bibel viel weiter als nur die körperliche Vereinigung. Es geht um die seelische Einheit und die Hingabe zueinander. Löst man diese Verbindung bewusst oder unbewusst, dann entstehen Wunden, ob man will oder nicht. Es entstehen tiefe seelische Risse. Wenn man das verstanden hat, dann wird man auch verstehen, warum Gott von uns möchte, dass wir uns zuerst für immer festlegen (also heiraten, also eine geistliche Bindung eingehen) und dann eine sexuelle Verbindung eingehen.

2. Du sollst nicht Ehebrechen

Dieses Gebot ist ein Schutzmechanismus, damit jeder, der sich einmal gebunden hat, das Band nicht zerreißt. Denn sonst entstehen Wunden, Schmerz und Leid. Davon haben wir in der modernen Gesellschaft genug. Und nicht zuletzt wegen Ehebruch.

Dieses Gebot steht in 2.Mose 20:14 und es gilt für uns Christen, die wir im “Neuen Testament” leben ebenso. Jesus hat dies sogar noch verschärft. “Wer eine Frau ansieht um sie zu begehren, der hat in seinem Herzen Ehebruch begangen.”(Matthäus 5:28)

Dieses Gebot gilt nicht nur für Verheiratete, sondern auch für nicht Verheiratete. Denn: Man darf nur die eigene Frau begehren. Wenn man aber keine eigene Frau hat, dann verstößt man gegen dieses Gebot genauso wie ein Ehemann. Außerdem spricht Jesus nicht von “Ehemann” und “Ehefrau”, sondern von Mann und Frau im allgemeinen. Das Anschauen von Pornografie, erotischen Bilder und auch Unterwäschewerbung des anderen Geschlechts (da man diese meist wegen der Models und nicht der Wäsche betrachtet) sind eine Form des Ehebruchs.

Natürlich kann man sich einfach nicht daran halten, doch dann sollte man nicht erwarten, dass Gott eines Sexualleben segnet oder gar eine zufriedene Ehe schenkt. Denn Ehebruch zerstört nicht nur dich, sondern auch deinen Partner. Du brichst dem anderen das Herz.

3. Homosexualität ist Sünde vor Gott

In der heutigen westlichen Welt wird nicht nur versucht Homosexualität als “normal” darzustellen (das war übrigens schon immer so), sondern es wird (und das ist das Schlimme) versucht dies auch in den Gemeinden Gottes als “normal” darzustellen. Mittlerweile wird diskutiert ob Homosexuelle Paare im Pfarrhaus leben dürfen, oder eine Chor schwuler Pastoren tritt auf und alle hören gerne zu.

In Römer 1:26 lesen wir, dass der natürliche “Verkehr”, der zwischen Mann und Frau ist. Mann und Mann wird als unnatürlich bezeichnet und ist für Gott ein Gräuel. Damals wie heute.

Man kann Christen mangelnde Toleranz vorwerfen. Das stimmt. Gott toleriert nicht alles. Allerdings liebt Gott uns Menschen und möchte, dass wir den “natürlichen” Weg finden. Genauso wir Christen: Wir tolerieren keine Sünde, doch wir lieben Sünder und wollen sie zu Gott führen.

Mehr zum Thema Homosexualität…

4. Gott findet Sex gut

Innerhalb des gesteckten Rahmens, also innerhalb der Ehe, findet Gott Sex gut. Ja er sagt sogar, dass wir uns an “unserer Frau unserer Jugend allezeit erfreuen” (Sprüche 5:18-19) sollen. Gott ist kein Spielverderber. Er möchte aber, dass wir nach den Regeln spielen und dann macht das Spiel auch Spaß und Sinn.

Natürlich kann hier nicht alles behandelt werden, was die Bibel über Sex sagt. Man könnte ganze Bücher darüber schreiben. Aber ein Anreiz sollte gesetzt werden. Ein Anreiz dazu zu verstehen, dass Gott die Sexualität erfunden hat, also legt er auch die Regeln fest. Zu verstehen, dass Gott Sex gut findet, wenn er in der Ehe praktiziert wird. Die Bibel sagt mehr über Sex als wir denken. Liebe Christen, lasst uns nicht schweigen und der Welt sagen, was der Erfinder über diese schöne Sache sagt.

Möge Gott alle reichlich segnen.

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10 Gedanken zu “Was sagt Gott über Sex?

  1. The Insider sagte am :

    Es gibt übrigens ein sehr gutes Buch zu diesem Thema von Lester Sumrall “60 Dinge, die Gott über Sex sagt.”
    Hat mir sehr gefallen.

  2. Artur sagte am :

    Von Gott kommt jede gute Gabe. Der Teufel versucht diese Gaben zu pervertieren und lockt zu falschem Gebrauch dieser Gaben. Daher haltet euch an den Geber dieser Gabe und seiner Gebote!

  3. Jenia sagte am :

    Es ist schade, dass es für ungläubige Menschen insbesonders Jugendliche nicht ganz verständlich ist. Für vielen ist es altmodisch. Wir sollen mehr darüber reden.
    Danke für sehr guten Artikel. Ich werde ihn meinen Freunden weiterleiten.

  4. Paul sagte am :

    Hi, sehr interessant geschrieben, kurz und prägnant. Mir gefällt vor allen der erste Punkt. Da kann man natürlich noch mehr ausholen aber dann wird es zu viel.

    Danke

  5. Christ sagte am :

    Ein klasse Bericht!
    Wir Christen leben unser Sexleben auch aus, aber nur mit EINER Person, wie es auch von Anfang an so gedacht war. Und wir Christen wissen, dass es nicht der Mittelpunkt einer Beziehung ist. Es ist gedacht als eine Belohnung Gottes an uns – umso schöner ist sie, wenn man sie bedacht (wie Gott es geplant hat) teilt.

    • Mrs. P sagte am :

      Danke für die Klarstellung… die “Erfindung” Sex hat sich nämlich fälschlicherweise die Gesellschaft angeeignet, obwohl es ein Geschenk von Gott an die Menschen ist. Sex ist nichts Dreckiges und Verdorbenes, wenn man ihn auslebt, wie von Gott gedacht.

  6. Hallo,

    das ist ein absoluter Quatsch, den ich je gelesen habe.

  7. Eugen R. sagte am :

    Sehr gut geschrieben. Danke

  8. Michael sagte am :

    Was erwartet Gott von einem Mann (51), wenn seine Frau keinen Sex mehr will?
    Den Rest des Lebens sexuelle Gefühle unterdrücken?

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